Cocotaki

Eingestellt Sonntag 6. Oktober 2002 - Dieser Artikel wurde 4464 mal aufgerufen.

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Spielinfo
Autor: Haim Shafir
Verlag: Amigo Spiele
Rezension: Hans-Peter Stoll
Spieler: 2 - 10
Dauer: 15 Minuten
Alter: ab 5 Jahren
Jahr: 2002
Bewertung: 4,5 4,5 H@LL
5,0 5,0 Leser
Spielecover
Cocotaki

Spielziel

Jeder Spieler versucht als erster all seine Karten abzulegen.

Ablauf

Ressourcen

Das Spiel besteht aus unterschiedlichen Tierkarten (Kühe, Löwen, Katzen, etc.), die in vier Farben vertreten sind.

Spielablauf

Nachdem jedem Spieler Handkarten ausgeteilt wurden, werden die restlichen Karten als Nachziehstapel in die Mitte des Tisches gelegt. Die oberste Karte wird daneben aufgedeckt und bildet den Ablagestapel.

Wer nun an der Reihe ist, legt eine Karte ab.

Dabei muss er jedoch eine Karte wählen, die entweder die gleiche Farbe oder das gleich Tier wie die oberste Karte des Ablagestapels zeigt. Beim Ablegen der Karte macht der Spieler ein typisches Geräusch dieses Tieres.

Wird jedoch eine rote Karte gelegt, darf kein Geräusch gemacht werden, es sein denn es handelt sich um einen roten Hahn. In diesem Fall ist "Cocotaki" zu rufen.

Im Spiel befinden sich Schmetterlinge, die alle Farben zeigen. Damit darf sich der ausspielende Spieler die nächste Farbe wünschen. Da Schmetterlinge keine Geräusche machen, darf der Spieler auch bei dieser Karte auf das Nachahmen verzichten.

Sobald ein Spieler keine Karte ablegen kann, muss er eine Karte nachziehen und der nächste ist an der Reihe.

Hat man nur noch eine Karte auf der Hand, muss man das mit "letzte Karte" ansagen. Wer das vergisst muss zwei Karten nachziehen. Diese zwei Karten müssen ebenfalls gezogen werden, wenn man irgend einen Fehler macht. Das kann das falsche Geräusch zum ausgespielten Tier sein, oder ein Geräusch trotz roter Karte, usw. Die Mitspieler sind dafür verantwortlich, dass falsche Aktionen durch Nachziehen geahndet werden, denn wenn niemand eine falsche Aktion bemerkt, muss man auch keine Karten ziehen.

Sobald eine Spieler seine letzte Karte abgelegt (und sich dabei auch keinen Fehler geleistet) hat, endet das Spiel.

Um Cocotaki auch für ältere Spieler interessant zu halten gibt es fortgeschrittene Regeln.

  • Hier bei muss bei einem gelegten Hahn der nächster Spieler aussetzen.
  • Legt ein Spieler eine Eselskarte, so folgt eine Eselsrunde. Jeder Spieler muss nun einen Esel legen. Wer dies nicht kann, muss nachziehen. Die Eselsrunde endet bei dem Spieler, der sie ausgelöst hat. Legt er erneut einen Esel, wird eine weitere Eselsrunde gespielt.

Damit nicht genug, denn es gibt noch Regel für Profis:

  • Es ist erlaubt, mehrere Karten (jedoch immer das gleiche Tier, wobei nur eine auf die oberste Ablagekarte passen muss) auszuspielen, allerdings ist genau darauf zu achten, für jede abgelegte Karte das richtige Geräusch zu machen (oder eben nicht). Mehrere Hähne bedeuten dann eben das Aussetzen von entsprechend mehreren Spielern.

  • Wird ein Löwe abgelegt, ändert sich die Spielrichtung. Wer natürlich zur falschen Zeit eine Karte spielt, zieht zwei neue Karten...

Fazit

Das Spielmaterial:

Die Spielkarten lassen sich in Form und Farbe gut unterscheiden. Alle Mitspieler (und auch die jüngsten) kamen damit wunderbar zurecht.

Die Regeln:

Die Anleitung ist klar und deutlich formuliert, so dass auch an dieser Stelle ein problemloses Spielen gewährleistet wird. Beispiele runden das Ganze ab.

Das Spiel:

Bei Cocotaki handelt es sich zweifelsfrei um eine Variante des bekannten Mau-Mau's. Nur dass wir es hier nicht mit Zahlen, sondern mit Tieren zu tun haben. Ergänzt wird der Spielverlauf durch das Nachmachen der Tiere. Das deutet klar auf die Zielgruppe "Kinder" hin. Was seht positiv auffällt, sind die Abstufungen der Regeln, die es ermöglichen, den Anspruch für die Kinder an deren Alter und Fähigkeiten anzupassen. Mit den einfachen Regeln ist es durchaus auch schon für ein Kind von 4 Jahren spielbar. Auch die Unterscheidung, dass rote Tiere keine Geräusche machen, kann bewältigt werden.

Das Ausspielen und die Funktionen der Karten sind sehr an das Original angelehnt und das Ändern der Spielrichtung ist sicherlich jedem aus Uno bekannt.

Wirklich anders ist jedoch die Eselrunde im fortgeschrittenen Spiel. Diese Element kann man durchaus gezielt einsetzen, um die anderen zum Kartenziehen zu bringen, in dem ich eine Eselrunde einläute und (sofern ich mehrere besitze) gleich noch eine oder zweit weitere anhänge.

Die Spieldauer ist für Kinder sehr verträglich und es fällt nicht schwer, ihre Konzentration zu halten oder sie zu einer weiteren Spielrunde zu bewegen.

Ein weiterer Pluspunkt ist die mögliche Spielerzahl - bis zu zehn Spieler können hier mitwirken. Gerade wenn sich dafür ein paar Mitspieler finden, werden die Kinder mit Cocotaki sicherlich viel Spaß haben.

Rezension Hans-Peter Stoll

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Bewertung H@LL9000

2 H@LL9000 Bewertungen, Durchschnitt: 4,5 4,5.

Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz Kommentar
Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 01.04.04 von Hans-Peter Stoll
Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz Kommentar
Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 29.11.05 von Christine Hauer - Eine sehr schöne Umsetzung von Mau-Mau.

Bewertung Leser

2 Leser Bewertungen, Durchschnitt: 5,0 5,0

Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz Kommentar
Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 01.04.04 von Peter Zanow - Kleiner Gag am Rande: Die Titelseite der Spieleschachtel enthält ein Fehler - dort ist ein roter Hahn zu sehen, der "kikeriki" ruft, was er ja laut Spielregel gerade nicht macht, sondern er ist ja gerade für das "cocotaki" zuständig.
Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz Kommentar
Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 01.04.04 von Erich Dörflinger, Wien - Ideales Familienspiel ! Wird immer wieder gerne für eine Runde hervorgeholt und eignet sich auch als Reisespiel sehr gut !

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