Eingestellt Mittwoch 23. November 2011 - Dieser Artikel wurde 4232 mal aufgerufen.
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Spielinfo
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England 1413, Henry der V. von Lancaster wird König von England. Mit Hilfe aufstrebender Adelsfamilien versucht er England zu einen und die Krone Frankreichs zu erobern. Im Parlament müssen mit Hilfe eurer Adligen wichtige Gesetze verabschiedet werden. In den Counties und den Konflikten mit Frankreich sammeln eure Ritter Ansehen und Macht, damit ihr zum höchsten Lord von England berufen werdet.

Ausgestattet mit einem Castle, welches schon einen Ausbau enthält, einer Stimme im Parlament und zwei Rittern mit der Stärke 1 und 2, sowie zwei Knappen und zwei Goldmünzen beginnen die Spieler den Kampf um den Aufstieg zum mächtigsten Lord Englands.
Innerhalb von 5 Jahren (Spielrunden) müssen die Spieler versuchen, möglichst viele Machtpunkte zu sammeln. Jede Runde besteht aus 3 Phasen, die der Reihe nach abgewickelt werden.
In der 1. Phase werden die eigenen Ritter auf 3 mögliche Orte platziert.
Zur Verfügung stehen hier die neun englischen Counties, bis zu 4 verschiedene Konflikte mit Frankreich und das eigene Castle.
Die in den Counties eingesetzten Ritter bringen den Spielern einen Bonus und/oder einen Adligen. In den Counties können eingesetzte Ritter durch stärkere Ritter verdrängt werden, dabei ist es auch möglich, die Stärke eines Ritters durch Knappen zu erhöhen. Wird ein Ritter verdrängt, kommt er zum Spieler zurück und kann wieder eingesetzt werden; ihn begleitende Knappen gehen verloren und kommen in den allgemeinen Vorrat zurück.
Die ausliegenden Konflikte mit Frankreich liefern Machtpunkte und einen sofortigen Bonus. Hier können keine Knappen zur Verstärkung eines Ritters benutzt werden. Möchte man hier seine Kampfstärke erhöhen, muss ein weiterer Ritter in den Konflikt eingesetzt werden.
Im Castle eingesetzte Ritter erhalten nur einen Bonus.
Die möglichen Boni sind der Erhalt von Geld, Knappen, Stimmsteinen, einem Ausbauplättchen oder einem Ritter mit der Stärke 1 sowie die Möglichkeit vorhandene Ritter aufzuwerten.
Die Phase 1 endet, wenn alle Spieler ihre Ritter eingesetzt haben.
In der 2. Phase wird im Parlament über die Einführung von 3 neuen Gesetzen abgestimmt.
Zusätzlich zu ihrer eigenen Stimme stehen den Spielern Stimmsteine entsprechend der Anzahl ihrer Adligen und ev. erhaltenen Boni zur Verfügung. Die Stimmsteine können nicht für die nächste Runde aufbewahrt werden und sollten deshalb bei den Abstimmungen verwendet werden. Wird für die Einführung eines Gesetzes gestimmt, wird das erste der zurzeit gültigen Gesetze abgelegt. Nachdem über jedes der drei Gesetze abgestimmt wurde. kommen alle nicht verwendeten Stimmsteine in den allgemeinen Vorrat zurück. Abschließend werden die drei gültigen Gesetzte ausgewertet und drei neue Gesetze für die nächste Runde aufgedeckt.
In der 3. Phase erhalten die Spieler die Erträge für ihre eingesetzten Ritter.
Als Erstes werden die englischen Counties ausgewertet. Die Spieler können gegen die Zahlung von drei Gold den Bonus sowie den Adligen erhalten. Als Zweites wird das Castle ausgewertet und die Spieler erhalten die entsprechenden Boni für die hier platzierten Ritter und die vorhanden Ausbauplättchen. Für jeden Adeligen bekommt der Spieler einen Stimmstein für die nächste Parlamentsphase.
Zuletzt werden die Konflikte mit Frankreich ausgewertet. Die beteiligten Ritter erhalten Machtpunkte. Je nachdem, ob ein Konflikt gelöst wurde oder nicht, kommen die Ritter zum Spieler zurück oder verbleiben für die nächste Spielrunde im Kampf mit Frankreich. Sollte nach zwei Runden ein Konflikt nicht gewonnen sein, geraten die an diesem Konflikt beteiligten Ritter in Gefangenschaft und müssen gegen die Zahlung eines Lösegeldes in Höhe ihrer Stärke freigekauft werden. Kann ein Ritter nicht freigekauft werden, kommt er in den allgemeinen Vorrat auf dem Spielplan zurück.
Nach fünf Spielrunden erfolgt die Schlusswertung, bei der es Machtpunkte für die größte Rittermacht, die meisten Burgausbauten und die gewonnen Adligen gibt. Der Spieler mit den meisten Machtpunkten gewinnt das Spiel.
Vor der ersten Partie Lancaster muss eine Menge Spielmaterial, das mit der für Queen Games gewohnt guten Qualität daher kommt, ausgepöppelt werden. 35 Rittersteine und ein Startspielerstein wollen mit den entsprechenden Aufklebern versehen werden. Hierbei fällt auf, das darauf geachtet wurde, dass ein Stapel aus 3 Rittern der Stärke 1 genau die gleiche Höhe aufweist wie ein Ritter der Stärke 3. Im Spielverlauf werden wir bei den Konflikten mit Frankreich diese Umsicht noch schätzen lernen. Die Spielertableaus, Gesetzeskarten und Sichtschirme sind aus dicker Pappe und sehr ordentlich verarbeitet. 2 Extratableaus für die Ablage der Münzen, Knappen und Stimmsteine runden den sehr guten Eindruck ab. Mit Unterstützung eines separaten Beiblattes lässt sich der Spielaufbau schnell und problemlos bewerkstelligen.
Jetzt steht nur noch die mit 8 Seiten gut überschaubare und mit vielen bebilderten Beispielen versehende Spielregel zwischen uns und einer ersten Partie Lancaster. Auf 5 der 8 Seiten wird das Spiel sehr gut in allen Einzelheiten erklärt, und die klare Struktur macht auch ein späteres Nachschlagen von Details einfach. Je eine Seite verwendet die Spielregel auf die Übersicht der Gesetzeskarten, dem Titelblatt und einer mit einigen Regeländerungen sehr gut spielbaren 2 Spielervariante.
Somit ist ein einfacher Einstieg in das Spiel gegeben, zumal in der ersten Runde mit zwei Rittern nur zwei Aktionen möglich sind. Dieser Umstand erlaubt es dem Spieler, sich mit dem in den folgenden vier Runden gleichen Ablauf der einzelnen Spielphasen vertraut zu machen.
In den nächsten Runden steigen mit wachsender Zahl an Rittern auch die Aktionsmöglichkeiten und es gilt gut abzuwägen, wofür man seine Ritter einsetzt. Zum einen locken schnelle Siegpunkte und Boni bei den Konflikten mit Frankreich, andererseits will der Nachschub und der Ausbau der eigenen Burg gesichert sein. Nicht zu unterschätzen sind auch die Adligen, die die Stimmen für das nächste Parlament und am Ende Siegpunkte in Form einer St.-Petersburg-Wertung bringen. Es gilt also immer abzuwägen, wo man seine Ritter optimal einsetzt.
Dies führt mit von Runde zu Runde steigender Anzahl an Rittern und Möglichkeiten dazu, dass der eine oder andere Zeitgenosse in den Optimierungswahn verfällt und die downtime für seine Mitspieler extrem steigert. Da die in England eingesetzten Ritter dann auch noch von Mitspielern mit stärkeren Rittern oder Rittern mit mehr Knappen im Gefolge verdrängt werden können, steigt die Spieldauer mit jeder Runde an. Dies wurde teilweise in unseren Spielrunden bemängelt, obwohl es eigentlich nicht auf das Spiel, sondern auf die Optimierungswut und Unentschlossenheit der Spieler zurückzuführen ist. In den meisten Spielrunden, in denen zügig und entscheidungsfreudig gespielt wurde, fühlten sich die Spieler immer ins Geschehen eingebunden und versuchten direkt auf die Spielzüge der Gegner zu reagieren.
Der Spagat zwischen den ständig steigenden Aktionsmöglichkeiten und den damit ebenfalls steigenden Optimierungsmöglichkeiten und der Spieldauer ist Matthias Cramer meiner Meinung nach gut gelungen. Grade die letzten 2 Spielrunden führten in unseren Partien oft zu größeren Schlachten um die besten Positionen und steigerten den Spielspaß durch den Ärger der Gegner über verdrängte Ritter. Die angegebene Spieldauer von 60 Minuten konnten wir nur in Spielrunden zu zweit einhalten. Mit vier oder fünf Mitspielern beträgt die Spieldauer ca. 80 - 90 Minuten, kann aber aus den genannten Gründen rasch ansteigen.
Nach der mitunter zeitaufwendigen Positionierung der Ritter wird anschließend noch schnell im Parlament abgestimmt. Auch hier gilt es gut abzuwägen, wann man die Stimmen seiner Adligen in die Waagschale wirft. Eine gute Beobachtungsgabe und Intuition für das Abstimmverhalten der Mitspieler können helfen, die Mehrheiten für die richtigen Gesetze zusammen zu bekommen. Eine kommunikative Runde, in der die Mitspieler versuchen sich abzusprechen und das Wahlverhalten zu beeinflussen, steigert den Spielspaß hier sehr. Wichtig ist es daran zu denken, alle vorhandenen Stimmsteine einzusetzen, weil übrig gebliebene Steine nicht gesammelt werden können.
Nachdem diese Aktionsrunden gespielt wurden, beginnt das Einfahren der Erträge mit der Auswertung der Gesetze und endet mit der Auswertung der Konflikte mit Frankreich, die für den einen oder anderen Spieler noch eine böse Überraschung durch die Gefangennahme seiner Ritter mit sich bringt, wenn Frankreich gewinnt. Zwar können gefangen
genommene Ritter gegen die Zahlung eines Lösegelds direkt wieder ausgelöst werden, aber das schmälert die ohnehin schon knappen Ressourcen zusätzlich. Noch schlimmer ergeht es jenen Mitspielern, die das Lösegeld nicht bezahlen können, weil damit der Ritter in französischer Gefangenschaft stirbt und in den allgemeinen Vorrat zurück kommt.
Aufgrund der vielfältigen Möglichkeiten Siegpunkte zu bekommen, bleibt Lancaster bis zum Spielende spannend, und sehr häufig stand in unseren Partien der Sieger erst nach der Schlusswertung fest.
Durch den leichten Einstieg und die eingängigen, sich wiederholenden Spielmechanismen ist die Altersangabe von 10+ Jahren gut gewählt. Lancaster eignet sich sowohl für erfahrene Spielefamilien mit Kindern ab 10 Jahren, als auch für Vielspieler, die aufgrund der vielfältigen Aktionsmöglichkeiten immer neue Taktiken ausprobieren wollen.
Meiner Meinung nach gehört Lancaster zu Recht zu den drei Spielen, unter denen das Kennerspiel des Jahres ausgewählt wurde. Es zählt zu den Spiele-Highlights des Jahres 2011 und wird in unseren Spielrunden noch des Öfteren auf den Tisch kommen, zumal mit den angekündigten Erweiterungen (neue Gesetze zur Spiel 2011 und eine große Erweiterung zur Messe in Nürnberg 2012) für Abwechslung und damit noch mehr Spielspaß gesorgt wird.
Rezension Andreas Molter
17 H@LL9000 Bewertungen, Durchschnitt:
4,9.
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31.10.11 von Andreas Molter |
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02.08.11 von Monika Harke |
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08.08.11 von Bernd Eisenstein - Ultrafette Ausstattung, aber zum Teil auch Blendwerk, denn so Hammertoll, wie Lancaster im allgemeinen gemacht wird ist es nicht ganz |
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08.08.11 von Silke Hüsges |
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08.08.11 von Andreas Odendahl |
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10.08.11 von Roland Winner |
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28.08.11 von Barbara Winner |
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09.10.11 von Patrizia Holz |
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09.10.11 von Andrea Poganiuch |
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19.10.11 von Rene Puttin - Tolles Spiel, dass bekannte Konzepte schön zu etwas neuem zusammenstellt. |
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06.11.11 von Michael Kahrmann - Eher ein Spiel für 3-4 Spieler. Am Schluss zieht es sich etwas aber alles in allem ein schönes Spiel! |
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14.11.11 von Sandra Lemberger - Die letzte Runde verläuft wegen des ständigen Vertreibens anderer Ritter manchmal etwas zäh. Daher zu dritt Notentendenz zur 6, zu fünft Tendenz zur 4. |
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21.11.11 von Michael Andersch - In der Schlussrunde kann sich das Spiel etwas ziehen, falls - in voller Besetzung - die Spieler sich gegenseitig häufig vertreiben. Ansonsten astreines Spiel! |
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21.11.11 von Regina Molter |
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27.11.11 von Frank Gartner |
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01.12.11 von Horst Sawroch |
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02.12.11 von Rolf Braun - Fast eine 6 im Spielreiz. Die Mischung aus Abstimmung, Einschätzung was wollen die anderen, Trittbrettfahren, verschiedene ausgewogene Strategien ein kurzweiliges, spannendes Optimierungsspiel. Einzig, dass Anfängerfehler in der ersten Runde kaum ausgeglichen werden können bilden eine Einstiegshürde. Ansonsten ist das Spiel schnell und gut erklärt. |
26 Leser Bewertungen, Durchschnitt:
4,9
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09.08.11 von Braz |
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09.08.11 von René Krause |
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09.08.11 von Detlef Vanis - Nichts wirklich neues, aber gut komponiert. |
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09.08.11 von Gülsüm Dural |
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09.08.11 von Mahmut Dural - Bei jährlich ca. 650 Neuerscheinungen wünsche ich mir öfter solche Spiele vorzufinden. Mit seinen ca. 45 Euro ist Lancaster nicht gerade ein günstiges Spiel, aber das Spielmaterial ist einwandfrei, so dass dieser Preis wiederum gerechtfertigt ist. Die Spielregeln könnten ein Kandidat für die Essener - Feder sein, denn mit ihren knapp acht Seiten verschaffen sie auch einem Nichtspieler den klaren Durchblick. Nach zehn Minuten Regelerklärung können alle Spieler schnell loslegen. Ich muss zugeben, dass nach dem Studium der Regeln meine Spielrunde sich gefragt hat, ob das denn Alles wäre. Wir waren sehr skeptisch, denn fünf Runden lang nur Ritter auf Felder setzen und dafür was bekommen, was sollte hier schon außergewöhnlich sein? Jedoch schafft es Lancaster tatsächlich den Spannungsbogen immer hoch zu halten. Das Setzen der eigenen Ritter ist mit VIEL Nervenkitzel verbunden, denn es besteht stets die Gefahr von einem Gegenspieler vertrieben zu werden. Auch wenn man zu genügend aufpasst, kann man Nicht immer behalten, welcher Spieler noch wie viele Pagen im Versteck hat (hohe Interaktion). Lancaster ist eines der Spiele, der so einfach ist aber wiederum grandios! - Man will es immer und immer wieder spielen um ne andere Strategie zu benutzen. Neueinsteiger werden zwar eins , zwei Runden brauchen bis Sie auf dem selben Level sind, aber keine klaren Nachteile haben, weil das Spiel zu viele Strategien bietet, dazu kommt, dass keine Startegie stärker ist als die Andere. Ziel sollte es schon sein so viele verschiedene Adlige an den Hof zu holen wie möglich, da SIE am Ende ne beachtliche Siegpunktmenge ausschütten. Alles in Allem kann Lancaster in jeder Hinsicht überzeugen und kann von mir sowohl an Vielspieler , aber auch an Familien weiterempfohlen werden. |
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09.08.11 von W.Heidenheim |
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09.08.11 von Udo Dittmann - Echt gut, und knackig kurz. |
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14.08.11 von Volker Nattermann - Tolles Spiel |
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15.08.11 von Wolfram Dübler-Zaeske - Kurz und gut - wirklich gelungen! |
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17.08.11 von nora - Die ersten drei Runden sind in Ordnung und machen Spaß aber die letzten beiden Runden sind arg zäh mit dem ewigen Herauswerfen bis alle 4-5 Spieler ihre 7 Ritter untergebracht haben. Zudem ist es praktisch unmöglich aufzuholen, wenn man mal eine schlechte Runde hatte. Das Glück sind in diesem Fall die anderen. |
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06.09.11 von The AirBear - Es ist ein nettes Worker-Placement-Spiel - nicht mehr... Hatte mir mehr erhofft, war dann aber recht enttäuscht. Die Interaktion beschränkt sich auf das gelegentliche bei-seite-schubsen eines gegnereischen Ritters und die letzte (n beiden) Runde(n) dauern ewig, da jeder noch den leztzten Punk herausholen will... Für den reinen Spiel-Wert finde ich das Spiel dazu noch recht teuer. |
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22.10.11 von M. Grüter - Bekanntes System sehr gut neu umgesetzt! |
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23.11.11 von Mike |
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23.11.11 von Paul Arnesen - Bekannte Mechanismen, sinnvoll neu zusammengestellt: macht Spass und hat mehrere mögliche Strategien, welche man verfolgen kann: gelungen. |
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23.11.11 von Michael Behr - Klasse Spiel, in dem der Spannungsbogen steigt. Hoher Wiederspielreiz! |
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23.11.11 von Bluenote66 |
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27.11.11 von Lars - Komplett überschätzt in der 2-Spieler-Version. Langweilig, ohne Konfrontation, wenn man es nicht genau darauf anlegt. Die ersten 3 Gesetze kommen kaum zum Tragen. Viel zu teuer für das Gebotene. FEHLKAUF! |
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30.11.11 von Torsten |
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30.11.11 von Alexander v. Südhessen |
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04.12.11 von Scholle |
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19.12.11 von Waiko - Starkes Spiel, das allerdings keinen Fehler verzeiht. |
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23.12.11 von Nina - Super Spiel, mir gefällts! |
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15.02.12 von Shigeru - Lancaster ist ein schönes Worker-Placement-Spiel. Die Spielmechanismen erlauben, wie bei Trajan, viele Strategien, die zum Sieg führen können. Die Aufmachung ist sehr aufwendig und gut durchdacht, was sich z.B. an der Dicke der verschiedenen Ritter-Holzblöcke zeigt. Es macht Spaß, mit den Spielmaterialien zu hantieren. Ich habe bisher nur die 2-Spieler-Variante gespielt. Daher bezieht sich meine Bewertung hinsichtlich der Spielbarkeit, des Spielreizes und der Interaktionsmöglichkeit auf die 2-Spieler-Variante. Hier sehe ich einige Kritikpunkte, die bei dem Spiel mit drei oder mehr Spielern nicht auftreten dürften. Da die 2-Spieler-Variante sehr viele Möglichkeiten bietet, seine Ritter (und Knappen) zu setzen, kann das Spiel zähflüssig werden, wenn die Spielzüge zu lange optimiert werden. Dieser Effekt stellte sich in unserem Spiel besonders in der letzten Runde ein, die in der Tat das Spiel entschieden hatte. Mich und meinem Mitspieler hat das nicht gestört, da wir häufig komplexe Spiele spielen, die eine Optimierung des eigenen Spielzuges erfordern. Wenn man Lancaster spielt, muss einem klar sein, dass das Spiel u.U. sehr lange dauern kann. Wer hiermit kein Problem hat, ist mit Lancaster sehr gut bedient. Die 2-Spieler-Variante wirkt wegen den "Verbündeten", die man einsetzen kann und sollte, ein wenig holperig. Dies ist mit zweiter Kritikpunkt an der 2-Spieler-Variante. Ich gehe davon aus, dass sich Lancaster bei drei oder mehreren Spielern flüssiger und wohl auch schneller spielen lässt. Aus meiner Sicht funktioniert die 2-Spieler-Variante aber besser als z.B. bei Ora et Labora. Die auf der Spielbox angegebene Spielzeit von 60 Minuten ist für das 2-Spieler-Spiel - zumindest wenn zwei Optimierer am Tisch sitzen - völlig unrealistisch. Allerdings war Lancaster trotz der Spieldauer von fast drei Stunden (mit einer 1/2 Erklärung) zu keiner Zeit langweilig. Ich halte Lancaster, obwohl ich die Partie in der letzten Spielrunde wegen meines Versagens im Parlament mit 63 zu 68 oder 69 Punkten verloren habe - Glückwunsch Pasvik - insgesamt für ein tolles Spiel. Lancaster macht Spaß. |
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15.02.12 von Pasvik - Top-Spiel mit "fetter" Ausstattung! Das 2er Spiel funktioniert m. E. - wie so oft bei tollen Spielen, die auch für 2 Spieler iregendwie spielbar gemacht werden (müssen?!) - nicht so gut. Mir hats alles in allem aber geafllen. Danke für die Glückwünsche. Es hat sich gezeigt, dass Fehler in der ersten Runde doch noch aufgeholt werden können!! |
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30.03.12 von Claudia - Warum Note 5? Eigentlich würde ich zw. 4-5 sagen, aber warum? 5 darf man durchaus geben, denn - dieses Spiel ist leicht verständlich (leicht erklärbar), bietet taktische Möglichkeiten u. macht in kleiner sowie großer Runde Spaß. Das Spielmaterial u. Grafik ist ansprechend. Die Regel ausreichend u. wenn es noch Erweiterungen gibt - wunderbar - her damit!!! Ich würde es auf jeden Fall immer wieder gerne spielen u. dass ist es doch, was ein gutes Spiel ausmacht, oder?! |
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13.04.12 von Robin S. - Es spielt sich einfacher als es sich eigentlich darstellt. Da wir nur zu Zweit spielen, ist die 2er-Variante für uns kein Konstrukt, eher sind die Verbündeten sozusagen Ritte zweiter Klasse, die sich optimal für die Blockade des Gegners eignen (der dann z.T. doch mehr Aufwand betreiben muß als ihm lieb ist um die gewünschten Felder zu besetzen). Zu Zweit ist es in guten 30-40 Minuten gespielt. Vom Material her sagenhaft (hallo LOOKOUT, bitte mal ansehen)...immer wieder gerne, da es für uns vom Langspielreiz in einer Kategorie wie SANKT PETERSBURG spielt (was auch den Anspruch betrifft). Lediglich der Aufbauaufwand stört ein wenig (in der Relation zum Spielreiz einfach zu hoch). |