Space Beans

Eingestellt Dienstag 4. Dezember 2001 - Dieser Artikel wurde 3935 mal aufgerufen.

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Spielinfo
Autor: Uwe Rosenberg
Verlag: Amigo Spiele
Rezension: Steffen Stroh
Spieler: 2 - 6
Dauer: 45 Minuten
Alter: ab 10 Jahren
Jahr: 1999
Bewertung: 3,4 3,4 H@LL
3,7 3,7 Leser
Spielecover
Space Beans

Spielziel

Star Wars war gestern... die Gegenwart gehört den Space Beans – zumindest wenn es um den intergalaktischen Bohnenhandel geht. In diesem Spiel, dessen Modus nicht zufällig an ein vereinfachtes „Bohnanza“ erinnert, geht es um erfolgreiches anbauen und ernten von Bohnenfeldern, stets mit dem Ziel, mit 30 Bohnenpunkten zum Imperator des „Bohniversums“ zu werden.

Ablauf

Der Spielablauf: Zu Beginn erhält jeder Spieler - mit Ausnahme des Kartengebers – drei Handkarten. Der Spieler links des Gebers beginnt. Der folgende Spielverlauf unterteilt sich pro Spielzug eines Spielers in 4 Phasen:

1. Phase: Der aktive Spieler kann zwei Karten ziehen; er kann auf diese Möglichkeit verzichten, eine einzelne Karte zu ziehen ist nicht möglich.

2. Phase: Eine Sammlung auflösen (erst ab dem 2. Spielzug möglich)

3. Phase: Eine Sammlung beginnen oder erweitern (dies MUSS geschehen!)

4. Phase: Handkarten entgegen des "Spielsinns" verschenken (also nach rechts, wenn im Uhrzeigersinn gespielt wird).

Zur Erläuterung: Jeder Spieler besitzt die Möglichkeit, 2 Sammlungen vor sich zu bilden, eine OFFENE und eine VERDECKTE. Dazu legt er gleichfarbige Karten aus der Hand vor sich ab. Ist er am Zug, hat er die Möglichkeit, seine offen ausgelegte Sammlung aufzulösen, wenn eine der Ziffern auf den Karten der Anzahl der Karten in der Sammlung entspricht. Beispiel (s. Bild): 4 orangene Bohnen liegen aus, die Ziffer 4 ist in der Sammlung enthalten. Der Spieler kann die Sammlung auflösen und erhält 4 Punkte gutgeschrieben. Seine bisher verdeckte Sammlung wird danach zur neuen OFFENEN Sammlung. Außerdem kann nun eine neue, verdeckte Sammlung begonnen werden.

Der Haken: Wer am Zug ist, MUSS EINE Sammlung beginnen oder erweitern. Passt nun keine der Handkarten farblich zur offenen oder verdeckten Sammlung des Spielers, muss (!) dieser seine offene Sammlung auflösen, auch wenn sich darin keine passende Ziffer befindet. Die Sammlung ist, schlicht gesagt, für die Katz.

Sobald der Spieler seine Karten ausgelegt hat, verschenkt er seine Handkarten an den rechten Spieler, der linke setzt das Spiel im selben Stil fort.

Wer zuerst, durch erfolgreiches Auflösen von Sammlung, 30 Punkte erreicht hat, gewinnt das Spiel.

Fazit

Space Beans ist schnell erklärt, und ebenso schnell gespielt. Selten werden die 45 Minuten bis zum Ende ausgeschöpft. Richtig reizvoll ist das Spiel aber nur, wenn man auch etwas mit den Handkarten „spekulieren“ kann. Da man ja in jeder Runde verpflichtet ist, Karten auszulegen, kann es durchaus sinnvoll sein, nicht alle Karten einer Farbe auszulegen, die sich in den Handkarten finden. Man könnte stattdessen eine passende Karte in der Handauswahl belassen – schließlich wird diese immer weitergegeben! So hat man vielleicht das Glück, im nächsten Zug eben diese Karte wiederzubekommen (wenn sie von keinem anderen Spieler verwendet wurde) und entgeht somit dem Risiko, mangels passender Handkarten eine Sammlung verwerfen zu müssen.

Darüber hinaus ermöglicht eine überschaubare Spielerzahl, anhand der Handkarten zu spekulieren, was die Mitspieler so in ihrer verdeckten Sammlung verstecken.

Diese kleinen, aber reizvollen taktischen Komponenten bereichern das Spiel

ungemein, funktionieren aber nur mit 3, maximal 4 Spielern, 2 Spielern ist es

fast zu durchschaubar. Ab 5 Spielern neigt man fast gezwungenermaßen zu einer

0-8-15-Spielweise: 2 Karten ziehen (wenn man wenige bekommen hat), möglichst viele passende Karten zu einer Sammlung hinzufügen, weitergeben.

Ich möchte das Spiel deswegen kleinen Spielrunden, die einen netten Absacker (oder Auftakt) für ihre Runden suchen, ans Herz legen. In meine Bewertung muss ich leider das komplette Spielerspektrum einbeziehen, und mit 5 oder 6 Spielern gerät Space Beans einfach zu einer monotonen Kartenlegerei. Daher ein Abzug für Spielspaßwertung, von der sich kleine Runden ohne übermäßigen Anspruch an Taktik nicht abschrecken lassen sollten. Alle anderen greifen zu „Bohnanza“.

Rezension Steffen Stroh

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Bewertung H@LL9000

8 H@LL9000 Bewertungen, Durchschnitt: 3,4 3,4.

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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 01.04.04 von Steffen Stroh
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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 01.04.04 von Clemens Schollenberger
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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 01.04.04 von Conny Eisenstein
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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 01.04.04 von Bernd  Eisenstein
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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 15.05.06 von Katrin Husmann
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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 15.02.07 von Michael Andersch
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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 02.11.09 von Andreas Büger - Irgend wie mag ich es. Vieleicht um dem Kopf leer zu bekommen.
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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 12.12.09 von Michael Kahrmann

Bewertung Leser

9 Leser Bewertungen, Durchschnitt: 3,7 3,7

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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 01.04.04 von Barbara Winner
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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 01.04.04 von Peter Zanow
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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 01.04.04 von Roland Winner
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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 01.04.04 von Godot - Nettes, schnelles Spiel mit ungewöhnlichem Kartenweitergebemechanismus (der anfangs etwas für Verwirrung sorgt). Allerdings nicht zu vergleichen mit dem Original-Bohnanza.
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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 01.04.04 von Markus Barnick
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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 21.05.06 von Sarah Kestering
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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 07.04.08 von Beate Bindrim - Wir haben auf die 3 Siegpunkte für denjenigen, der über 30 Punkte kommt, weggelassen - so kommte es schon mal vor, dass ein anderer Spieler gewinnnt, weil er noch 1 oder 2 Sammlungen werten kann. Schön ist auch, dass schon 7jährige den Mechanismus verstehen und man prima zu zweit spielen kann.
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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 27.10.08 von Thomas Hammer - Anders als 'Bohnanza', aber dennoch interessant und schnell. Das Ablegen und unkonventionelle Weitergeben der Karten eröffnet neue Möglichkeiten.... allerdings nur mit max. 3 Spielern. Zu Zweit bietet es den meisten Spielspaß mit strategischen Bluffmöglichkeiten und ärgerlichen 'Zwangsernten'... Fazit: tolles 2er-Spiel (5), nettes 3er-Spiel (4), für mehr Spieler nicht empfehlenswert...
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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 15.12.08 von Moni Azzolini - Ein tolles Spiel, dass bei uns fast zu jedem Spieleabend als Absacker auf den Tisch kommt. Selten bleibt es bei einer Runde. Ich liebe den entsetzten Gesichtsausdruck, wenn ein Spieler gar keine Karten weitergegeben bekommt.

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