Spiel

Zug um Zug

Spielerzahl

2-5

Alter

ab 8 Jahren

Dauer

30-60 Minuten

Autor

Alan R. Moon

Verlag

Days of Wonder (Web)

Preis

ca. 35 Euro

Jahrgang

2004

Wertung

H@LL:


4.4

Besucher:


4.5


Spielziel/ Einleitung:

Was ist das denn – ein Deja Vu? Zug um Zug erinnert thematisch wie optisch frappierend an Alan R. Moon´s Klassiker Union Pacific. Doch die große Ähnlichkeit ist nur scheinbar, denn in Zug um Zug geht es weder um Aktien noch um irgendwelche Mehrheiten, sondern einzig und allein um das möglichst rationelle Herstellen von Städteverbindungen.  

Beschrei- bung:

Der riesige Spielplan zeigt eine Karte der USA mit zahlreichen, teils doppelten Städteverbindungen. Diese Verbindungen haben eine Länge von 1-6 Feldern (=Platzhalter für Waggons), die zumeist einer der acht Waggonfarben zugeordnet sind, einige sind auch farbneutral.

Im Spiel geht es nun darum, gleichfarbige Handkarten (Waggonkarten) zu sammeln, um diese Strecken zu besetzen. Kann ein Spieler beispielsweise 5 grüne Waggonkarten auslegen, so darf er EINE Städteverbindung der Länge fünf und der Farbe grün in Besitz nehmen, indem er Waggons seiner Spielerfarbe in entsprechender Anzahl darauf stellt. Bei farbneutralen Verbindungen dürfen beliebige Waggonkarten verwendet werden, so lange diese untereinander ebenfalls gleichfarbig sind. Um die Erstellung gleichfarbiger Kartenreihen etwas zu erleichtern, gibt es Lokomotivkaten, die als Joker für jede Waggonfarbe eingesetzt werden können.

 

So weit, so simpel. Salz in der Suppe sind jedoch die sogenannten "Zielkarten". Von diesen erhält jeder Spieler zu Beginn drei verdeckt auf die Hand (und darf eine davon wieder ablegen). Die Karten geben bestimmte Städteverbindungen an (z.B. Denver – Chicago), deren Punktwert ansteigt, je weiter die beiden Städte voneinander entfernt liegen. Schafft es ein Spieler, einen Strang eigener Waggons zwischen diesen Städten zu spannen - egal ob auf direktem Wege oder um zahlreiche Ecken herum - kassiert er bei der Endabrechnung die auf der Zielkarte angegebenen Punkte. Pikantes Detail: So attraktiv und punkteträchtig diese Verbindungen sind, bergen sie auch ein erhebliches Risiko: Schafft man die Verbindung nicht, werden die Punkte nämlich gleichermaßen abgezogen!

 

Im Spiel selbst kann der Spieler stets zwischen drei Aktionen wählen: Entweder 2 Karten aufnehmen, oder eine Strecke in Besitz nehmen, oder 1-3 neue Zielkarten aufnehmen. Um dem Schicksal nicht zu sehr ausgeliefert zu sein, gibt es einen mit 5 Karten recht üppigen, offenen Nachziehbereich, und bei den Zielkarten darf der Spieler aus drei Zielkarten frei auswählen.

 

Besitzt ein Spieler nur noch 1-2 seiner anfänglich 45 Plastikwaggons, endet das Spiel nach einem letzten Umlauf. Der endgültige Punktestand setzt sich aus den Punkten für jede in Besitz genommene Strecke und den Zielkarten zusammen. Die Streckenpunkte steigen exponentiell mit der Streckenlänge an: Eine Strecke der Länge eins gibt einen, eine der Länge sechs stolze 15 Punkte. Diese werden bereits während dem Spiel auf der Wertungsleiste gutgeschrieben, während das Geheimnis der erreichten und verfehlten Zielkarten erst ganz am Ende gelüftet wird. Einen 10-Punkte-Bonus erhält der Spieler mit dem längsten, zusammenhängenden Streckenzug.

Fazit:

Zug um Zug ist eines dieser Spiele, denen es gelingt, aus einfachsten Regeln einen vielfältigen und abwechslungsreichen Verlauf zu kreieren. Entscheidend ist bei Zug um Zug der wohldosierte Spagat zwischen Risiko (viele Karten sammeln, schwere Zielkarten auswählen) und sicheren Punkten (Strecken besetzen, einfache Ziele wählen). Weder das eindimensionale Besetzen langer Strecken noch die Ansammlung unzähliger Zielkarten führt dabei sicher zum Erfolg – die Kunst ist ein der Spielsituation angepasster Mittelweg. Wie es der Spieleteufel so will, ist genau das „Einmal noch nehme ich Karten auf...!“ oft das eine Mal zuviel, und ein anderer besetzt die begehrte Strecke. Zum Spielende hin steigt der permanent vorhandene Spannungsbogen deutlich an. Das eigene Streckennetz ist gut ausgebaut,  wenn ich jetzt Zielkarten nachziehe, habe ich also gute Chancen, die eine oder andere der angegebenen Verbindungen bereits fast hergestellt zu haben – billige Punkte en passant. Doch was, wenn ich doch noch einiges bauen muss? Reicht die Zeit? Sind noch genug Strecken offen, und werden die Mitspieler das zulassen? Jede zu treffende Entscheidung gleicht so einer Wanderung auf einem Grat, der immer enger zu werden droht.

An dieser Stelle offenbaren sich die einzigen diskussionswürdigen Punkte dieses hervorragenden Spiels: Die Zielkarten sind ein „hit or miss“. Entweder, ich bekomme die Punkte komplett gutgeschrieben, oder komplett abgezogen. Bei der 22-Punkte-Karte macht das eine erhebliche Differenz von 44 Punkten – oft spielentscheidend. Der krasse Unterschied zwischen Erreichen und Nichterreichen der Verbindungen führt daher v.a. in der ersten Hälfte des Spiels dazu, dass die Mitspieler fast blind ihre eigenen Ziele verfolgen. Es lohnt schlicht nicht, Gegner zu behindern, es sei denn, dies ergibt sich aus der Ähnlichkeit zweier Zielkarten automatisch. Der eigene Zeit- und Kartenverlust ist meist höher, als der Aufwand für den Umweg, den ich meinem Gegenspieler dadurch aufbürde. Erst gegen Spielende, wenn der Plan bereits reich besetzt und Ausweichstrecken rar sind, lohnt es sich, gezielt Nadelöhre auf dem Spielplan zu blockieren. Verschärft wird dieser Umstand noch dadurch, dass jede Behinderung eine spekulative ist – denn es ist nie gesagt, dass mein Gegenspieler dort überhaupt hin wollte.

Auch die Spielerzahl beeinflusst die Dramatik des Spielgeschehens nicht unerheblich: Während bei 4-5 Spielern das Gedränge auf dem Spielplan bereits nach kurzer Zeit einsetzt, fällt bei nur 2 Spielern die recht solitäre Anfangsphase vergleichsweise lang aus.

 

Dennoch: Zug um Zug ist im Bereich der Spiele mittleren Anspruchs (also in der Kategorie Kardinal&König und Co.) eine exzellente Wahl: Zunehmend nervenzerfetzend und optisch überaus ansprechend, auch wenn die edel gestalteten Spielkarten etwas klein und dünn ausgefallen sind, spielerisch mit einem Tiefgang und einem Wiederspielreiz, den man in Anbetracht des minimalen Regelwerks nur als verblüffend bezeichnen kann. Addieren wir noch die mit rund 45 Minuten überaus flotte und wartezeitarme Spieldauer, so hätten wir einen idealen Kandidaten für das kommende Spiel des Jahres´04. Ich drücke schon mal kräftig die Daumen!

 

(Update 28.6.04.: Das Daumendrücken hat offensichtlich geholfen: Zug um Zug ist das Spiel des Jahres 2004 - herzlichen Glückwunsch!)

Hinweis: Dem Spiel ist auf der letzten Seite der Spielregel ein Aufkleber mit einem Code beigefügt. Dieser Code erlaubt es, Zug um Zug auf der Homepage von Days of Wonder kostenlos online zu spielen. Eine überaus lobenswerte Beigabe!

Zur Rezension der Europa-Ausgabe

(Steffen Stroh - 25.04.2004)

Regel- variante

Variante "Zufallsticket" nach einer Idee von Paul Burkhard:
Mit häufigem Spiel werden die Städteverbindungen in Zug um Zug zur Routine. Bereits nach wenigen Waggons wird folgerichtig auf bestimmte  Verbindungen getippt. Um die Vorhersehbarkeit, und auch den Glücksfaktor durch überlagernde Verbindungen, zu reduzieren, wurde diese Variante mit generierbaren Tickets entworfen. Zur Variante.

Variante für 2 Personen von Hugo Kastner:

Alle Mechanismen der Originalrgel für 2 bleiben unverändert. Zusätzlich werden folgende Ergänzungen im Aufbau und im Spielablauf beachtet.

1. Aufbau: Zunächst werden für die drei neutralen Farben drei Startbahnhöfe bestimmt, am besten am Westen, in der Mitte und im Osten des Plans.

2. Ablauf: Nach jeder Städteverbindung darf der betreffende Spieler eine weitere, neutrale Verbindung von einem der neutralen Bahnhöfe aus starten. Der Spieler muss hierfür keine zusätzlichen Karten abgeben. Folgende Einschränkungen sind hierbei zu beachten:
a) Diese Verbindungen müssen gleiche Länge bzw. eine um einen Waggon reduzierte Länge haben.
b) Alle Anschlüsse müssen in einem Netz mit dem Hauptbahnhof verbunden sein.
c) Doppelverbindungen dürfen nicht im selben Spielzug geschlossen werden.
d) Ist überhaupt kein Ausbau möglich, darf als Ersatz eine Schienenkarte vom Stapel gezogen werden.

Kommentar: Durch diese kleinen Änderungen wird das Spiel für zwei etwas taktischer. Man spielt nicht nur für sich - sondern zeitweise auch ein wenig gegen den zweiten Gleissetzer.

Kurzspiel- regel

In unserer Rubrik Kurzspielregeln stellen wir Euch Zusammenfassungen/Übersichten diverser Spiele im PDF-Format zur Verfügung. Einfach öffnen und ausdrucken:
Zug um Zug

Unsere
Wertung:

Spieler

Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz
Steffen Stroh

Clemens Schollenberger

Jörn Griesbach

Barbara Winner

Frank Gartner

Kathrin Nos

Kommentar: Ein sehr spannendes Spiel, das die Zeit wie im Fluge vergehen lässt! Die Wertung erscheint mir jedoch nicht ganz ausgewogen zu sein. Der Glücksanteil beim Nachziehen der Tickets ist nicht unerheblich.
Markus Hofmann

Roland Winner

Peter Nos

Nicole Biedinger

Markus Friedrich

Ulrich Fonrobert

Kommentar: Endlich sind die Waggons zu den Loks aus Union Pacific da...Jetzt im Ernst: Vergleiche zu Trans America oder UP sind nicht angebracht. Super Ausstattung/ Layout, kurzweiliges und spannendes Eisenbahnspiel.
Bernhard Kreitner

Jochen Traub

Michael Reitz

Uta Hillen

Bernd Eisenstein

Udo Kalker

Ralph Bruhn

Katrin Husmann

Michael Andersch

Kommentar: Bewertung "nur" 4, da es mittlerweile mit Zug um Zug "Märklin" bzw. "Europa" verbesserte Versionen gibt, die ich dem Original jederzeit vorziehen würde.
Rene Puttin

Monika Harke

Michael Kahrmann

Horst Sawroch

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Zug um Zug




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Eure
Wertung:

Spieler

Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz

Frank

Kommentar: Habe in letzetr Zeit selten ein derart spannendes Spiel erlebt

Humphrey Clerx

Kommentar: Eins der besten neue spiele dieses jahr!

Markus Flamm

Kommentar: Für mich ein Anwärter auf Spiel des Jahres 2004

Andrea Meyer

Kommentar: Mein Favorit beim Gathering of Friends. Schnell erklärt, schnell gespielt, und immer wieder neu und anders. Klasse gemacht - das hätte ich auch gerne erfunden!

Andreas*

Helmut Lehr

Kommentar: Die euphorischen Äußerungen kann ich nicht teilen. Ich finde das Spiel ganz gut, aber bei uns wurde es auch abgelehnt mit der Bemerkung: "reines Kartensammelspiel auf Glückbasis"

Daniel Ott

Kommentar: Die Euphorie um dieses Spiel verstehe ich nicht ganz. Ich sammle Karten, nutze Strecken, ziehe Zielkarten und hoffe, dass kein anderer mir zufällig etwas verbaut. Das ganze ist zwar für eine Weile spaßig, kann mich aber nicht lange fesseln.

Stephan Zimmermann

Kommentar: Nichts wirklich neues. Zu hoher Glücksanteil. Mischung aus TransAmerica/Union Pacific.

Rainer Luft

Braz

Kommentar: Für mich das SdJ 2004 ! Schnell erklärt (super kurze Regel) , knackig gespielt, hoher Wiederspielwert -> einfach klasse !

Wold von der Osten-Sacken

Kommentar: Ich mag die etwas komplexeren Spiele mit weniger Glücksnateil, ansonsten würde es als Familienspiel für Leute, die wenig Regeln, aber doch etwas Strategie mögen, bei Spielreiz eine 6 verdienen. Anwärter auf Spiel des Jahres, wenn es nicht schon vor 2 Jahren das wesentlich schlechtere Transamerika gegeben hätte

Epimetheus

Kommentar: Nettes, schön ausgestattetes Familienspiel. Mir persönlich ist es zu simpel.

Karsten

Kommentar: Klasse Spiel, verdiente Auszeichnung zum SDJ. Eure Variante klingt interessant!

Trompete

Kommentar: Das soll nun das Spiel des Jahres sein??? Kaum Interaktion zwischen den Spielern, jede Strategie ist viel zu glücksabhängig, die Streckenkarten fügen sich nur schlecht in den Spielmechanismus und so ist es denn nicht erstaunlich, dass schnell Langeweile aufkommt. Bei uns ist "Zug um Zug" ganz klar durchgefallen

Sarah Kestering

Matthias Räwer

Kommentar: Wirklich glücksabhängig durch die Zielkarten... Aber was solls... Durch die Schlusswertung dann doch "spannend" bis zum Schluss... Ein Spiel das häufig zu Beginn oder zum Ende eines langen Spieleabends oder einer laaaangen Spielenacht auf den Tisch kommt. Spiel des Jahres? Gerecht? Auch wenn andere Spiele diesen Titel in diesem starken Jahrgang durchaus verdient hätten... er ist gerechtfertigt, weil er halt auf eine breite Zielgruppe ausgerichtet ist...

Carsten Pinnow

Kommentar: Durchschnittliches Spiel ohne irgendwelche auffälligen Innovationen. Zu glücksabhängig. Spiel des Jahres? Lachhaft.

Rainer Hendel

Kommentar: Ganz nett, aber SPIEL-DES-JAHRES??? Die spinnen, die Römer ...

Pia Lemberger

Kommentar: Ganz passables Spiel des Jahres!

Axel Bungart

Kommentar: Je mehr Spieler, desto mehr Interaktion. Zu zweit zu wenig Berührungspunkte.

Jan

Kommentar: Je höher die Spieleranzahl, desto interessanter das Spiel. Ein gewisser Glücksfaktor ist nicht zu leugnen, der dem Spiel aber nichts anhaben kann. Auch aus meiner Sicht ein Spiel des Jahres, welches den Titel verdient hat - Es hat schon viel, viel schlechtere gegeben! Eis prima Spiel mit hohem Wiederspielwert...!

Markus

LuckyStar

Kommentar: Mit gutem Design und einfachen Regeln mag es zwar "Spiel des Jahres" werden (seit Villa Paletti und Allhambra für mich "Auszeichnung für mittelmäßiges Spiel des Jahres"). Die Interaktion beschränkt sich auf mutwilliges verbauen gegnerischer Strecken (was bei den meisten Spielen verpöhnt ist). Was richtig stört: Es gibt eine Strategie, die in 90% aller Fälle zum Sieg führt. So hatte das Spiel nur die ersten Partien seinen Reiz.

Wello

Kommentar: Gut gemachtes Familienspiel. Was faselt denn Jemand von einer 90%igen Siegstrategie. Wenn Du nicht die richtigen Zielkarten ziehst, kannst Du planen und machen was Du willst. Nur lange Strecken bauen bringt auch nix, ist doch Quatsch, sorry!

Thomas Hoffmann

Kommentar: Wow! Hatte schon ewig kein Spiel mehr, das mich DERMASSEN gefesselt hat. Bei vielen der eher kritischen Wertungen scheint es mir, als wurden fleißig Checklisten von Spielverlagen abgehakt. Würdet ihr eure Freunde auch so aussuchen? Hey Leute, Spiele sind nur zum Spaß da! Wirklich! Und den hatten wir viele lange, lange Nächte. Zurecht eindeutig verdientes Spiel des Jahres.

Marco Stutzke

Andy Daniel

Kommentar: Zuerst dachte ich: Was für ein super Spiel!! Aber nach ca. 5 Partien kam die Ernüchterung. Es ist sehr viel Glück im Spiel. Das kann manchem gefallen, ich finde es nach einigen Partien langweilig, da sich jeder auf die Grundtaktiken eingespielt hat und dann nur noch das Glück entscheidet wer die richtigen Karten bekommt um die Taktik umzusetzen. Jeder kann ohne viel taktisches Geschick gewinnen. Wem das lieg soll zugreifen! Planer sollten die Finger davon lassen.

Oliver S.

Kommentar: Prima Spiel, das am Besten zu 4 gespielt werden kann. Geeignet für Kinder ab 8/9 Jahren. Bestnote für Grafik, Material und Verarbeitung.

Wojtek

Kommentar: Wirklich Interaktion gibt es erst zu viert. Aber dadurch, dass die Ziele geheim sind und jede Stadt mehrfach angebunden ist, baut eigentlich jeder nur für sich.

Babak Hadi

Kommentar: Klasse Spiel? Spannend? Spiel des Jahres? Endlich hatte ich eine Chance das Spiel zu spielen. Totale Enteuschung. Recycled Thematik, 80% Gluck und sooooo langweilig fur anspruchvollere Spieler. In anderen Worten ein Spiel fur die ganze Familie, Oma, Opa und die Kinder.

Thomas Potthoff

MichlM

Kommentar: Jeder baut seine Züge und hofft, dass kein anderer in die Quere kommt. Ich find die Minuspunkte für nicht erfüllte Aufträge zu hoch. Darum ist der Reiz neue Aufträge anzunehmen sehr niedrig und genau dadurch wirds dann langweilig. Mit der Variante (oben) glaub ich machts mehr Spaß.

Harro Pahl

Kommentar: Absolute Langeweile: Karten ziehen bis man möglichst viele von der gleichen Farbe hat um anschliessend eine Strecke auszulegen. Gleiches Spielprinzip wie AlHambra, nur ohne jeden Pep. Wie das Spiel des Jahres werden konnte, wird mir auf ewig ein Rätsel bleiben ...

Andreas Gottschalk

Kommentar: Super Spiel Man kann es anfangs als reines Glücksspiel betrachten, merkt nach einigen Partien aber sehr schnell, dass es darum geht ausgeklügelte Spieltaktiken zu entwickeln. Der Glücksfaktor liegt de Fakto unter 10% auch wenn es mit dem Kartenziehen erstmal so anmutet. So wird ein erfahrener Spieler grundsätzlich gegen einen Gelegenheitsspieler gewinnen, ähnlich wie bei Schach, Mühle, Dame etc.., egal was für Zielkarten man auch zieht. Es gilt auf die verschiedensten Parameter zu achten. So lässt sich schon nach wenigen gelegten Strecken mutmaßen, welche Ziele die Gegenspieler verfolgen. Achtet man auf die Farbe, die die Gegenspieler ziehen, kann man sich ein gutes Bild über die Spielstrategie des Gegners machen und dann selbst entscheiden, welche Gegenstragie zum Erfolg führt. Blocken des Gegners ist natürlich auch mit eigenen Einbußen verbunden, weil das oft abseits der eigenen Strecke passiert. Möglicherweise ein Eigentor. Der Einsatz der Lokomotiven als Joker sollte ebenfalls wohl überdacht sein. Danach ist das eigene Spiel deutlich unflexibler. Eine Strategie die zu 90% zum Sieg führt gibt es nicht. Jedes Spiel hat ein anderes Gesicht und bedarf verschiedenster Taktiken um zum Erfolg zu kommen. Die Leistungsunterschiede der Spieler kann man Online deutlich auf www.zugumzug.com betrachten. Dort treffen sich Spieler unterschiedlichster Leistungsklassen um gegeneinander anzutreten. Die Bandbreite des Spiels ist phänomenal. Newbies wie Profis haben sehr viel Spass an dem Spiel. Wenn man gegen Hardcoregamer antritt wird das Spiel schon fast zur Wissenschaft, ein falscher Zug und alles ist verloren. Aber auch Just for Fun Games haben ihren Reiz in der Unterhaltung. Absolut klasse Konzept und zu Recht Spiel des Jahres.

Udo Möller

Marcel Friederichs

Lars

Marc Koch

Kommentar: Tolles Spiel auch für Einsteiger! Etwas die Light-Version verglichen mit Europa & Märklin (nicht abwertend gemeint). Kommt immer wieder auf den Tisch!

Claus Jagoda

Kommentar: Lieber die Europa-Version, wenn es schon sein muss.

Steinchen

Iglika Hristova

Heinrich Petri

Kommentar: Der Glücksfaktor durch die Zielkarten ist viel zu hoch. Die Interaktion ist zu gering (warum kann man keine Karten tauschen?).

Gernot Köpke

Kommentar: Mit der 1910-Erweiterung noch viel besser, da nicht mehr so "Ost-West"-lastiges Spiel. Dank 15 Punkte Bonuskarte für die meisten erfüllten Aufträge ist nun auch eine Kurzstreckenstrategie möglich.

Andrea Borg.

Kommentar: Absolut Familientauglich :o)

Michael S.

Andreas D. Becker

Kommentar: Noch ist der Funke nicht zu mir übergesprungen, aus meiner Sicht einer der drögeren Vertreter des "Spiels des Jahres". Pluspunkte für die sehr gelungene Ausstattung.

B. Völkel

Kommentar: Zug um Zug erinnert mich sehr an Thurn und Taxis, nur dass dieses vielleicht noch etwas komplexer ist. Für Leute die gerne auch mal ein lockeres und zügiges (meist 45-60 min.) Strategie-Spiel bevorzugen, ist Zug um Zug wirklich zu empfehlen. Gut auch als Einstieg für Wenigspieler. Für Hardcore-Strategen dürfte der Glücksfaktor zu hoch sein. Aber der Otto Normalspieler hat meiner Erfahrung nach nicht das Gefühl, dass er vom Glück dominiert wird und nach ein paar Runden lernt man auch noch einige Kniffe um best mögliches heraus zu holen.

Christian

Kommentar: Super Spiel, einfach schnell und kommt immer mal wieder auf den Tisch.

Christian und Angelika

Kommentar: Wir haben ohne zu wissen das Spiel mit einer abgeänderten Regel gespielt - nämlich dass man pro Zug nicht nur eine sondern beliebig viele Strecken bauen darf. Auf diese Art fragt man sich immer wieder - noch eine Runde warten und vielleicht eine Strecke mehr bauen können oder doch schon jetzt bauen? Somit ist es das spannendste Spiel was wir jemals gespielt haben!!!

Flundi

Kommentar: Hatte das Teil recht schnell satt. Mit gutem Willen und zwei Augen zudrücken gerade noch eine 3.

Markus Schröter

Kommentar: Nachdem ich "Spiele des Jahres" eigentlich seit Villa Paletti nicht mehr so gut finde ist "Zug um Zug" mal wieder ein richtiges Highlight! Planung und Strategie kommen hier wirklich nicht zu kutz!

Callisto (Alf Blaser)

Kommentar: Naja... Meine Taktik: 1. Mehrfach Auftraege ziehen, optimale Strecke auswaehlen (das war's mit Strategie, ABER nun folgen 9/10 der Spielzeit...) 2. Endlos viele Karten ziehen (nie Loks wgn der Menge) 3. Alle noetigen Strecken bauen (primaer lange, bei der gesammelten Kartenmenge kein Problem) - seit ich dadurch permanent gewinne will es keiner mehr spielen *ggg* Fazit: Seichtes, locker durchschaubares Gluecksspielchen; definitiv kein SdJ!!!

Carsten Bohn

Dirque

Kommentar: Kaum Interaktionen, zu simples Spielprinzip und kaum die Chance, jemanden absichtlich zu ärgern. Ein schlechtes "Spiel des Jahres"!

jürgen weissauer

Kommentar: Zug um Zug eröffnet verschiedene Strategien, man kann auch gezielt destruktiv spielen und doch noch die eigenen Zielkarten erfüllen. Wir spielen mit der Spielbox Erweiterung so, dass wir neben der längsten Strecke auch die Bonuskarte mit den meisten Städteanschlüssen und oder mit anderen Bonuskarten als Bonuskarte für alle Spieler zu Beginn des Spieles offen auslegen. Dann besser als Zug um Zug Europa.

Frank Bergner

Kommentar: Ein ideales Familienspiel (daher 5 P), für Wenigspieler und Kinder (ab 8) gleichzeitig hervorragend geeignet, sonst unter Vielspieler eher 4 Punkte. Ein Eisenbahnspiel kommt in Amerika einfach stimmiger daher, als in Europa.

Andreas Günter

Kommentar: Für mich eines der schönsten Familienspiele, bei dem man nebenbei noch die Geographiekenntnisse der entsprechenden Länder aufpolieren kann. Wenn man kleiner Kinder (z.B. ab 5 / 6 Jahre) mit offenen Karten mitspielen lässt, können sie mit Unterstützung bereits mithalten. Einziges Manko, das ich aber bei der Endwertung nicht berücksichtige, weil es bei normalen Spielerrunden nicht ins Gewicht fällt: Man kann das Spiel auch komplett destruktiv spielen, indem man beobachtet, welche Städte Gegner vermutlich verbinden wollen, und dann immer genau diese Verbindungen verbaut. Diese Taktik gehört zwar auch zum Spiel, darf aber nicht dominant werden.

Dominik

Kommentar: Das Spiel macht am meisten Spass mit vier oder sogar noch besser mit fünf Spielern. Die Regeln sind sehr schnell erklärt. Für einen ruhigen Abend als Absacker, ist das Spiel ideal.

Carsten Wannhoff

Kommentar: Eigentlich schon ein moderner Klassiker. Spätestens durch die Box 1901 durch die größeren Karten und die zusätzlichen Aufträge jetzt auch mit besserer Aufmachung und abwechslungsreicher in den Aufträgen. Kommt immer mal wieder auf den Tisch, gerade mit Wenigspielergästen am Tisch.



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