Spiel

Hijara

Spielerzahl

2

Alter

ab 10 Jahren

Autor

Martin H. Samuel

Verlag

Games Above Board (Web)

Preis

ca. 15 Euro

Jahrgang

2003

Wertung

H@LL:


3

Besucher:


1


Spielziel/ Einleitung:

Auf dem 4x4 Spielfeld versuchen die Spieler, möglichst punkteträchtige Viererreihen zu bilden.

Beschrei- bung:

Die 16 im Quadrat angeordneten Spielfelder sind jeweils nochmals in vier Felder unterteilt, die mit den Ziffern 1 bis 4 durchnummeriert sind. Abwechselnd setzen die Spieler einen ihrer Spielsteine auf eines der 16 Spielfelder ein. Dabei darf auf dem gewählten Spielfeld nur die niedrigste Ziffer besetzt werden.

Um Punkte zu erzielen, müssen senkrechte, waagerechte oder diagonale Linien bestehend aus vier eigenen Spielsteinen gebildet werden. Ferner müssen entweder alle Spielsteine auf dieser Linie auf derselben Ziffer liegen, oder die Ziffern 1 bis 4 müssen in aufsteigender Reihenfolge besetzt werden. Die meisten Punkte kann man jedoch ergattern, wenn man es schafft, alle vier Ziffern eines Spielfeldes zu besetzen.

Sobald alle Felder komplett besetzt sind, endet das Spiel mit dem Sieg des punkthöchsten Spielers.

Fazit:

Das Material ist abgestimmt auf den Hintergrund, in den das Spiel eingebettet ist - den Kampf der Wüstenelemente, repräsentiert durch Sonne und Mond, der auch auf der Rückseite der Spielregel erläutert wird. Die gelben und blauen Glasspielsteine im Stoffbeutel, sowie der stoffüberzogene Kunststoffspielplan bilden damit eine sehr edle Ausstattung. Die Spielregel lässt keine Fragen offen.

Beim Spiel selbst ist es sehr wichtig, den Überblick zu behalten - zu gerne übersieht man eine Möglichkeit zu punkten. Da das Spiel ganz ohne Glückselement auskommt, kann es auch mal grübelig werden - sicher findet sich aus diesem Grund die Anweisung in der Spielregel, man solle einen einmal gelegten Spielstein nicht mehr umlegen, ausser er verletzt die Spielregel.

Spieler, die abstrakte Taktikspiele mit leicht meditativem Charakter mögen, sollten sich daher Hijara einmal näher ansehen.

(Kathrin Nos - 13.07.2004)

Weitere Infos:

Gesamtfazit: Mit den drei Zwei-Personen-Spielen Rhumb Line, Mozaic und Hijara hat der neue Verlag Games Above Board seinen ersten Auftritt auf der Essener Spiel '03 absolviert. Mit dem in allen drei Spielen ähnlich konzipierten Material wurden einige sehr schöne und innovative Ansätze gewählt. Die Spielpläne, die aus dünnem Kunststoff bestehen, erinnern am ehesten an die Skai-Pläne aus der edition Perlhuhn oder dem franjos-Verlag. Für jeden Spieler ist eine eigene Siegpunktleiste abgedruckt. Die Spielsteine aus Glas tragen zum ästhetischen Gesamteindruck bei.

 
Spielerisch ist hier leider noch nicht der grosse Wurf gelungen. Auf bekannte Konzepte wie "Vier gewinnt" wird mit teilweise nicht ganz ausgereiften Ideen variiert, so dass der Spielreiz die durch die beeindruckende Ausstattung geweckten Erwartungen leider nicht erfüllt.

Unsere
Wertung:

Spieler

Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz
Kathrin Nos

Peter Nos

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Hijara




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Ulrich Roth

Kommentar: Ist euch eigentlich aufgefallen, dass es sich bei "Hijara" um einen 1:1 Clone von "Raummühle"/"3-D-Mühle"/"Sogo" handelt? Nur ist das Spielmaterial eben 2-dimensional, was die Spielbarkeit dieses an sich genialen Spiels ganz tief in den Keller schickt. Also ein heißer Kandidat für die Liste "neue (?) Spiele, die die Welt nicht braucht".

Chrisli

Kommentar: Stimmt jetzt wo du es sagst. Ist wirklich das gleiche wie Raummühle. Dann kann man nur sagen: absolut unnötig!



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