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Spielziel/ Einleitung: |
In diesem hektischen (engl.: frantic) Spiel geht es darum, seine Karten so schnell wie möglich abzulegen. |
Beschrei- bung: |
Die 132 Karten von Frantic Frankfurt zeigen Motive aus drei verschiedenen Bereichen des Frankfurter Lebens, was sich spieltechnisch in drei Farben wiederfindet. Ferner sind den Karten noch Werte zugeordnet: Gerade Zahlen im Wert zwischen 8 und 20 zeigen Gebäude, Karten mit ungeraden Werten von 1 bis 13 zeigen Personen. Zwei Regeln gilt es dabei zu beachten: Nachdem eine Karte abgelegt wurde, darf man darunterliegende Karten aufdecken und ggf. in freigewordene Reihen versetzen, so dass man stets vier offene Karten zur Verfügung hat. Sobald ein Spieler seine 10 Karten abgelegt hat, klatscht er mit seiner Hand auf einen der Kartenstapel, der aus dem Spiel kommt. Die anderen Spieler müssen jeweils einen der verbliebenen Kartenstapel nehmen und ihn gemeinsam mit den restlichen Karten aus ihren vier Reihen unter ihren Kartenstapel schieben. Der nächste Durchgang beginnt wieder mit 10 neuen Karten pro Spieler. Wer nach einem Durchgang nur noch maximal eine Karte in seinem Stapel hat, gewinnt diese Partie Frantic Frankfurt. |
Fazit: |
Mit Frantic Frankfurt liegt Spiel mit der Nummer 005 des Verlags Kronberger Spiele vor und ist das erste Spiel, das nicht von den Verlagsinhabern Roland und Tobias Goslar selbst stammt (letzterer hat jedoch die Grafik gestaltet), sondern von Günter Burkhardt. Zum Ablegen der Karten gibt es nur zwei Regeln zu beachten, das ist doch eigentlich ganz einfach - oder?! Beim Losspielen stellt sich dann aber schnell heraus, dass es überhaupt nicht leichtfällt, auseinanderzuhalten, wann die Farbe gleichbleiben und wann sie wechseln muss. Man ist in den ersten Durchgängen viel zu konzentriert auf das eigene regelkonforme Anlegen, um auch noch darauf achten zu können, dass die anderen Spieler ebenfalls korrekt legen. Jede Gelegenheit eine Karte loszuwerden wird sofort genutzt, auch wenn man später merkt, dass man damit die Ablage seiner anderen Karten blockiert. Insgesamt bleibt damit zu resümieren, dass in einer grafisch innovativen Aufmachung durch die verzwickten Ablegeregeln neue Aspekte geschaffen wurden, die das altbekannte Spielprinzip "wir versuchen, möglichst schnell unsere Karten loszuwerden" neu beleben. |
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