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Spielziel/ Einleitung: | Die Diebesbande, die wir noch aus Die Tafelrunde (Spiele aus Timbuktu, 2000) oder Der König der Diebe (Eurogames, 2001) kennen, musste unterschlüpfen. Natürlich wird weiterhin geraubt, und die Beute muss aufgeteilt werden. Wer erhält die meisten Schatztruhen? |
Beschrei- bung: | Nun beginnt die wilde Rangelei: Jeder Spieler hat einen eigenen Kartenstapel mit den von ihm kontrollierten Schurken. Jeder Schurke hat entweder einen aufgedruckten Wert von 7 in einer einzelnen Farbe, oder zwei verschiedenfarbige Werte (jeweils bis zu 5). In jedem Kartenstapel befindet sich ausserdem eine Sonderkarte, die zum Beispiel die aktuelle Rangelei sofort beendet, oder einen früher ausgespielten Schurken wiederbelebt. Reihum darf jeder entscheiden, ob er einen Schurken ausspielt oder passt, und damit nicht weiter in die aktuelle Beuteverteilung eingreift. Zweifarbige Schurken müssen sich dabei für eine Farbe entscheiden und mit der entsprechenden Seite abgelegt werden. Auf diese Weise können sich mehrere Schurken vor den Spielern ansammeln. Nach der Verteilung der Truhen aller Farben erhält jeder Spieler zwei neue Schurkenkarten. Nun darf jede Bande 1 Truhe in Sicherheit bringen und den entsprechenden Marker umdrehen. Nur diese gesicherten Beutestücke bringen zum Schluss des Spiels entsprechend ihrer Edelsteinzahl Siegpunkte. Die anderen Truhen bleiben offen vor den Spielern liegen und können bei der nächsten Verteilung durchaus den Besitzer wechseln! Das Spiel endet, sobald beim Aufdecken der Beutekarten der letzte Marker gezogen wurde, ohne dass alle drei Edelsteinfarben ins Angebot kommen. Der Spieler mit den meisten Siegpunkten aus den verdeckten Truhen hat die erfolgreichste Schurkenbande und gewinnt mit dieser das Spiel. |
Fazit: | Die Rangeleien, die in Form einer Versteigerung ausgetragen werden, bieten interessante Aspekte: Wie lange bietet man auf eine Farbe mit? Wenn die Gebote zugunsten eines anderen Spielers ausgehen, muss dieser seine Karten ablegen, man selbst darf die ausgespielten Karten jedoch wieder auf die Hand nehmen. Für die nächste Rangelei stehen die Chancen also schon deutlich besser, auch wenn der Mitspieler in der nächsten Runde den Vorteil der gehobenen Moral in dieser Farbe hat! Freilich spielt auch ein bisschen Glück mit, das beim Nachziehen der Schurken sowie beim Aufdecken der Edelsteine zum Tragen kommt. Letztendlich haben aber alle Kartenstapel dieselben Voraussetzungen (nur die Sonderkarten unterscheiden sich in ihrer Funktion), so dass hier niemand durch das Glückselement benachteiligt wird. Insgesamt bietet sich mit Die Tafelrunde 2 ein interessantes, flottes und fröhliches Spiel, das durchweg überzeugen kann. |
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