Spiel

Die rote Kathedrale / The Red Cathedral

Spielerzahl

1-4

Alter

ab 10 Jahren

Dauer

30-120 Minuten

Autor

Shei S.,
Isra C.

Verlag

KOSMOS (Web),
Devir,
Devir Games

Jahrgang

2020, 2021

Wertung

H@LL:


5

Besucher:


4.8


Kurzspiel- regel

In unserer Rubrik Kurzspielregeln stellen wir Euch Zusammenfassungen/Übersichten diverser Spiele im PDF-Format zur Verfügung. Einfach öffnen und ausdrucken:
Die rote Kathedrale / The Red Cathedral

Unsere
Wertung:

Spieler

Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz
Nick Bornschein

Andreas Odendahl

Kommentar: Kennerspiel an der Grenze zum Expertenspiel. Interessanter Würfelmechanismus, schöne Ressourcenoptimierung, angenehme Spielzeit. Dazu ein tolles Gesamtpaket: Kleine, kompakte Schachtel mit viel wunderhübschem Material. Persönlicher Geschmack: Das Cover ist echt nicht meins, aber Kosmos wird da nacharbeiten, was ich sehr begrüße. In der Schachtel finden sich aber wirklich tolle Illustrationen! Kleiner Abzug für die doch recht vertrackte Schlusswertung. Ansonsten wäre es eine glasklare 6 geworden!!!
Roland Winner

Kommentar: Kleine Schachtel mit tollem Spiel, das m.E. auf jeden Fall für erfahrene Spieler gedacht ist. Einhellige Begeisterung in meiner Viererrunde. Habe nur die englische Ausgabe und anhand dieser eine deutsche KSR erstellt.
Michael Andersch

Kommentar: "An der Grenze zum Expertenspiel" find ich nicht - wir sammeln mit einem frischen (aber nicht kompliziertem) und teils etwas glücksabhängigem Mechanismus Rohstoffe, die wir dann hoffentlich gut getimed und schneller als die Mitspieler bei den Bauprojekten abliefern, die wir uns vorher reserviert haben. Das ist alles relativ simpel (auch Dank einer sehr guten Spielregel), geht fluffig und ohne große Downtime von der Hand und lässt sich z.B. zu dritt locker in unter einer Stunde spielen. Die Variante, die Rückseite des Spielertableaus zu verwenden ist nett, aber ändert eigentlich nichts signifikantes. Was mir sehr gut gefällt ist die extrem kompakte Verpackung, aus der mehr Spielmaterial herauskommt als aus so mancher "großer" Schachtel. Hierfür ein Extralob an Kosmos! Die Soloregel fiunktioniert auch recht gut, wenngleich der imaginäre Gegner Ivan zwar anfansg des öfteren davon zieht, aber am Ende meist dann doch recht leicht eingeholt wird.
Andreas Faul

Kommentar: Spiel für kleines Gepäck und dafür großer Spieltiefe. Wegen kurzer, einzelner Aktionen der Spieler wenig Wartezeit. Eine aufgerundete 5.
Tommy Braun

Kommentar: Sehr schönes ansprusvolles Kennerspiel. In jeder Besetzung gut. Ich bevorzuge zu dritt. Genug Interaktion / Konkurrenz und nicht soviel downtime wie zu viert.

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Die rote Kathedrale / The Red Cathedral




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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz

Andreas

Kommentar: So, jetzt haben wir es auch endlich geschafft unsere erste Partie zu Zweit zu spielen. Die englischen Regeln sind grundsätzlich gut verständlich, wenn auch nicht alles ausführlich beschrieben ist. So wussten wir erst nicht, was mit den 2 Fahnen (banner) passiert, die nicht im Lager sind. Auf bgg hat der Verlag aber aufgeklärt, dass diese auch von Anfang an zu Verfügung stehen, aber nicht das Lager füllen. Aber nun zurück zum Spiel: Kompakte Schachtel, schönes stimmiges Material und zu Zweit in rund 60 Minuten gespielt. Die Mechanismen wirken frisch und erforden einiges an taktischen Überlegungen. Man muss immer auf die jeweilige Situation reagieren und es mit der strategischen Ausrichtung abstimmen. Ja Strategie ist schon auch dabei, nicht übermäßig, aber erforderlich. Der Kampf um die einzelnen Bauabschnitte der Kathedrale kann schon mal heftiger werden, denn nur wer die Mehrheit eines Abschnitts hat bekommt am Ende die vollen Punkte. Der Zweite nur ein Drittel. Bei Gleichstand bekommt zu Zweit keiner was. Das kann schon richtig weh tun. Wer als erstes 6 Bauabschnitte fertiggestellt hat beendet das Spiel. Das kann sehr plötzlich kommen und den eigenen Plan zerstören. Das Spiel ist sehr schön variabel. Unterschiedliche Baupläne, unterschiedliche Boni und Unterstützer. Alles variiert von Spiel zu Spiel. Fast vergessen: Die Siegpunktleiste kann auf zweierlei Weise gefüllt werden und ist gegensätzlich skaliert. Die Kirchenpunkte bringen am Anfang wenig Fortschritt, hauen am Ende aber richtig rein. Die anderen Siegpunkte funktionieren genau gegensätzlich. Dumm nur, dass es am Anfang in erster Linie Kirchenpunkte zu holen gibt und man für die anderen Siegpunkte an Anfang viel investieren muss, was einem an anderer Stelle dann fehlt. Sehr trickreich. Wir haben nur die Einsteigerversion gespielt. Die Fortgeschrittenenvariante verspricht aber noch eine deutliche Spur anspruchsvoller zu werden. Wir sind gespannt. Ich mag Spiele in kompakter Schachtel mit ausreichend Tiefgang. Aus meiner Sicht alles richtig gemacht. Ein schönes Kennerspiel.

FrankHH

Kommentar: Wir haben zu dritt (zwei Haushalte :-) ) die englische Version gespielt. Nach einer etwas holperigen Anpfangsphase, hat das Spiel uns sehr gefallen. Ein Mitspieler kritisierte, dass es so schwer planbar sei. Ich fand das völlig im Rahmen. Die Gestaltung ist wirklich klasse. Besonders hervorzuheben ist, dass das wirklich schöne Spielmaterial in eine kleine Box passt. Bin mal gespannt, ob der Kosmosverlag, der die deutsche Ausgabe herausbringen wird, das auch so "ökologisch" sinnvoll hinbekommt. Das Spiel ist hoch interaktiv und der Würfelsetzmechanismus ist innovativ und klasse im Spielablauf. Das Spiel hat einen hohen Wiederspielreiz. Für mich jetzt schon ein Highlight in meiner SPielesammlung. Ich würde es als Kennerspiel bezeichnen.

Stefan H.

Kommentar: Gute Aufmachung in kleiner Schachtel. Das gefällt wirklich gut. Das Spiel selbst ist aber eher Durchschnitt. Der Würfelmechanismus ist tatsächlich clever. Das Spiel bleibt aber im Kern ein "Ich sammle dieses und tausche es in jenes-Spiel". Da habe ich mir doch mehr versprochen. Zudem dauert das Spiel als Absacker dann doch zu lange.

Peter Steinert

Kommentar: Gefälliges Kennerspiel mit zweckmäßigem, hübsch gestaltetem Material. Die kompakte Umsetzung ist mal was anderes und führt dazu, dass sich das Spiel zunächst komplexer anfühlt, als es in Wirklichkeit ist. "An der Grenze zum Expertenspiel", wie Ode es beschreibt, sehe ich es absolut nicht, dafür passiert insgesamt einfach zu wenig. Der Würfelmechanismus des Marktes fühlt sich frisch an, ist aber mit mehr als 2 Spielern auch kaum steuerbar. Hier geht es in erster Linie um kurzfristige, taktische Entscheidungen an der Grenze zum Ressourcen-Roulette, das Übrige ist vertrautes Rohstoffmanagement. Macht Spaß, reißt aber auch nicht unbedingt vom Hocker. Die Lokalisation der Spielregel ist gut geglückt, jedoch sollten alle Bildbeispiele akribisch studiert werden, besonders im Falle der Schlusswertung und der "Strafen des Zaren". Letztere greifen bei 2 Spielern aber kaum bis gar nicht und können daher ebenso gut ignoriert werden. Der seltsame Passus "Ruhmespunkte gegen Rubel" verwirrt leider noch immer, weil der erste Schritt zurück oft gar keinen Ruhmespunkt kostet. Insgesamt ein wirklich schöner Titel, der aktuell für meinen Geschmack etwas zu doll abgefeiert wird. Seine größte Stärke liegt in der Erkenntnis, wie viel Spiel sich in eine 23x19 cm kleine Schachtel pressen lässt.

Dieter Schmitz

Kommentar: Ein "großes" Spiel in einer relativ kleinen Schachtel. Macht in jeder Besetzung Spaß. Schöne Mechanismen.

Hans Huehnchen

Kommentar: Der Markt-Mechanismus ist originell, abseits davon bietet Die rote Kathedrale leider nur durchschnittlichen Ressourcentauschrausch. Zudem kann das Spiel kann mit mehr als zwei Spielern langwierig werden, wenn die Mitspieler sämtliche Würfel durchzählen, um ihre Optionen zu eruieren. Zu zweit zündet der Kampf um die Bauplätze und die Mehrheiten-Wertung nicht so richtig. "Eigentlich ganz nett" passt als Wertung imho schon sehr gut zu dem Spiel.

Maike

Kommentar: Volle Punktzahl. Ein perfektes Spiel für zwischendurch, wenn man nichts richtig großes mehr spielen möchte aber auch nichts zu kleines.

Koeppquist

Kommentar: 1A Kennerspiel in komprimierter Größe.

geo_runner

Kommentar: Tolles Kennerspiel mit schöner Aufmachung in kleiner Schachtel. Cleverer Auswahlmechanismus. Macht immer wieder sehr viel Spass.

Kivi

Kommentar: Hier muss ich mal die volle Punktzahl liegen lassen. Hier passt einfach alles zusammen. Material, Design, Spielschachtel, Regeln, Mechanismen, Spieldauer und Spielspaß. Alles zusammen gemixt ergibt ein grandioses Spiel, das nicht vorgibt mehr zu sein, als es letztendlich ist, sondern eher genau das Gegenteil. In dieser kleinen Schachtel ist der ideale Urlaubsbegleiter, wenn man auch im Urlaub nicht auf ein anspruchsvolles Spiel verzichten möchte. Auch kann man nicht meckern, dass der Preis durch übergroße Kartons gerechtfertigt werden soll, nein, in den Karton passt gerade mal so alles rein, perfekt. Die Marker sind schick, Varianz ist durch unterschiedlichen Aufbau der Felder auf der Würfelleiste und auch der Gilden gegeben. Und auch, wenn es hier wieder darum geht Rohstoffe zu sammeln um daraus etwas zu bauen, das Siegpunkte bringt, macht das Spiel es sehr elegant und viele große Spiele machen deutlich weniger Spaß. Für mich die ideale Mischung. Kleine Packung mit großem Spiel! Daher die Höchstnote.

Everest

Kommentar: Schönes Kennerspiel, flüssiger Ablauf, und ich finde nicht nur die Würfelmechanik gelungen, sondern das gesamte Spiel, denn auch die zu treffenden Entscheidungen bezüglich des Kathedralenbaus sind durchaus spannend. Diesbezüglich handelt es sich spielmechanisch sicherlich um gewöhnliche Hausmannskost, aber auch die kann man schätzen.

Thomas Z.

Kommentar: Kleine Schachtel, großes Kennerspiel. Lob auch für die gute Skalierung, funktioniert in jeder Besetzung. Der Ressourcen-Auswahl-Mechanismus ist innovativ, wenn auch etwas glücksabhängig. Die Schlußwertung ist etwas kompliziert, da muss ich jedes Mal nachlesen.

zwinkmann

Kommentar: Sehr elegant konzipiertes Spiel, bei dem man eigentlich immer eine befriedigende Aktion für sich durchführen kann. Toll ist auch die Schachtelgröße! Da ist nichts "aufgeblasen". Somit gut für die Umwelt und es ist auch ein gutes Kennerspiel für die Reise! Klare Empfehlung!

wombel_13

Kommentar: In unserer Spielrunde "durchgefallen" ...

Kichererbse

Kommentar: Das Kennerspiel „Die rote Kathedrale“ für 1-4 Spieler ab 12 Jahren dauert etwa 60 Minuten. Worum geht es? Ein Prunkbau für Moskau muss her! Zar Iwan IV., genannt „der Schreckliche“, lässt im 16. Jahrhundert die rote Basilius-Kathedrale errichten. Als Bauleute und Handwerker folgt ihr seinem Wunsch und plant und baut, was das Zeug hält. Doch wer von euch trägt am meisten zu den Türmen der Kathedrale bei und bringt die schönsten Verzierungen an? Beschafft euch auf dem Markt das beste Baumaterial, nutzt geschickt eure Verbindungen zu den Gilden und zum Klerus und vergrößert so euer Ansehen. Wer wird bei der Fertigstellung der roten Kathedrale den meisten Ruhm des Zaren erlangen? Fazit: Die relativ kleine Schachtel ist prall gefüllt mit hochwertigem Material. Durch den originellen Würfelmechanismus bietet „Die rote Kathedrale“ strategischen Planern knifflige Herausforderungen. Mit nur drei Aktionen pro Spielzug wird eine unglaubliche Spieltiefe erreicht: Ressourcen sammeln, Bauplätze beanspruchen, Bauabschnitt fertigstellen. Ein Brettspiel mit flüssigem Spielablauf, Tiefgang, hoher Varianz, hohem Wiederspielwert und einem Solo-Modus! Und das Ressoucenrondell ist Blickfang und Mittelpunkt des Kennerspiels zugleich. Definitiv ein Spiele-Highlight in unserer Spielesammlung, das uns riesigen Spaß macht. Sehr empfehlenswert! Daumen hoch!👍

wolf107

Kommentar: Lob: Kleine Schachtel mit viel Inhalt. Schnelle Aktionen. Kritik: Begrenzte Ressourcen bei dem Spiel zu Viert, was dich extrem zurückwerfen kann bei Monopolwirtschaft