SPIELEREI-KRITIK

Spiel

Khôra: Aufstieg eines Imperiums / Rise of an Empire

Spielerzahl

2-4

Alter

ab 14 Jahren

Dauer

75 Minuten

Autor

Head Quarter Simulation Game Club

Verlag

Hutter Trade GmbH + Co KG,
IELLO

Jahrgang

2021

Wertung

H@LL:


4.7

Besucher:


4.9


Kurzspiel- regel

In unserer Rubrik Kurzspielregeln stellen wir Euch Zusammenfassungen/Übersichten diverser Spiele im PDF-Format zur Verfügung. Einfach öffnen und ausdrucken:
Khôra: Aufstieg eines Imperiums / Rise of an

Unsere
Wertung:

Spieler

Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz
Christoph Schlewinski

Andreas Odendahl

Kommentar: Ein Ziv-Spiel auf Kennerniveau und daher auch mit einem ordentlichen Abstraktionsgrad. Trotzdem ein wirklich sehr interessantes Spiel, das durch viele unterschiedliche Spielertableaus für einen hohen Wiederspielreiz sorgt! Schnell gespielt, einiges an Spieltiefe trotz eines nicht zu verachtenden Zufallsfaktors - den man aber auch formen kann. Wenig Interaktion, die hier nur aus "Wegschnapp-Effekten" besteht. Aber dafür läuft es auch enorm zügig ab und bietet viel Stoff um sich strategisch auszutoben!
Mahmut Dural

Kommentar: Khora ist leicht zu lernen, aber schwer zu meistern. Zumindest für mich persönlich. Hab bis Dato keine Gewinnstrategie gefunden. Obwohl es knackig rund ist, nimmt mich das Spiel richtig in die Mangel. Irgendwie fehlt es bei mir immer in allen Ecken. Das Material würde bei anderen Spielen Deluxe genannt werden. Es enthält Double-Layered Boards, Translucent Dice und nicht die 08-15 Spielerfarben, sondern schöne liebliche Pastellfarben. Spielerisch hat es einen leichten Einstieg, spielt sich kurzweilig , aber fordert. In 9 Runden ne vernünftige Engine aufzubauen, gelingt nicht jedem. Zu zweit funktioniert es ausgesprochen gut. 7,5 von 10 Punkten.
Michael Andersch

Kommentar: Wenn ich alleine spielen will, dann spiele ich ein Solitärspiel oder mache was am PC. Oder ich spiele Khora. Leider. Das Spiel ist top ausgestattet, sieht super aus, alle Mechanismen greifen top ineinander - aber was die anderen machen ist mir abgesehen von den Errungenschaften (die nicht wirklich relevant sind) völlig egal. Wirklich völlig. Sehr, sehr schade. Und was mich ebenfalls stört und was ich nicht passend finde: Wer niedrig würfelt, der hat halt Pech gehabt. Es gibt keinen Ausgleichsmechanismus und keine "Alternativen", um mit niedrigen Würfelwürfen was anzufangen. Bzw. mit ihnen anfangen kann man natürlich schon was, aber hohe Würfelzahlen sind halt immer besser, da flexibler. Klar - ich kann das mit Bevölkerung ausgleichen, aber die muss ich mir ja auch besorgen - was Gut-Würfler nicht müssen. Dennoch könnte ich das verschmerzen, aber das solitäre Rumgepröddel führt dazu, dass ich sage: Schade um das schöne Spiel - mit mir aber nicht nochmal.
Michael Kahrmann

Kommentar: Ein wirklich tolles Spiel wo allerdings das Thema völlig daneben ist, denn mit Militäraktionen hat das nichts zu tun was man hier macht. Eher ein Sammeln von Schritten auf diversen Skalen. Aber, genau das ist der Reiz des Spiels. Wo bekomme ich mit den Mitteln die mir gegeben sind die meisten Punkte. Ich mag das sehr. Die grandiose Ikonographie und die knackige Spieldauer tun ihr übriges zu einem harmonisch runden Spielgefühl. Ich schwanke zwischen 5 und 6, werde aber verdient die 6 ziehen, weil ich einfach begeistert von der Variabilität des Spiels bin.
Roland Winner

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