Spiel

Challengers!

Spielerzahl

1-8

Alter

ab 8 Jahren

Dauer

45 Minuten

Autor

Johannes Krenner,
Markus Slawitscheck

Verlag

Z-Man Games (Web),
1 More Time Games

Jahrgang

2022

Wertung

H@LL:


4

Besucher:


4.1


Kurzspiel- regel

In unserer Rubrik Kurzspielregeln stellen wir Euch Zusammenfassungen/Übersichten diverser Spiele im PDF-Format zur Verfügung. Einfach öffnen und ausdrucken:
Challengers!

Unsere
Wertung:

Spieler

Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz
Franky Bayer

Kommentar: In kleinerer Besetzung springt der Funke nicht rüber (Note 3), aber in den richtigen, größeren Runden kann eine tolle Turnier-Atmosphäre entstehen (Note 5). Daher trotz des hohen Glücksanteils die gute Durchschnittsnote 4.
Michael Fuchs

Kommentar: Challengers gefällt uns sehr gut. Der Glücksanteil ist natürlich groß und doch kann durch die kluge Aufnahme von neuen Spielkarten der Erfolg begünstigt werden. Wir spielen es auch gerne zu zweit. Dann spielen wir aber immer die kompletten 7 Runden und lassen die 11 Punkte Regel weg. Alles in allem ein spannendes Spiel mit hohem Wiederspielreiz.
Michael Kahrmann

Roland Winner

Michael Andersch

Kommentar: In großer Runde und für Wenigspieler sicherlich ganz nett. Für mich leider zu glücksabhängig (Kartenhand verbessern klingt nach Planung, ist es aber nicht wirklich. Und der Kampf ist natürlich Glück pur).. Der Turniermodus gefällt mir zwar sehr gut, reicht aber nicht für eine richtig gute Note. Und weswegen die Jury dieses Spiel als EXPERTEN-Spiel auserkoren hat wird mir immer schleierhaft bleiben - expertig ist daran mal gar nichts.
Udo Kalker

Kommentar: Witzige Umsetzung eines \"Kartenturniers\", auch wenn sich das Deck nach der Optimierung fast \"alleine spielt\". In größerer Runde ab 4 Spieler gerne wieder.

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Wertung:

Spieler

Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz

Benjamin Spieler

Kommentar: Auf der Spiel 22 in Essen habe ich Challengers angespielt. Vor kurzem nun auch gekauft. Locker flockig! Tiefgang hält sich in Grenzen. Letztendlich wählt man über das ganze Spiel ja nur ein paar Karten aus und hofft, dass sie in der richtigen Reihenfolge zum Zuge kommen. Ein sehr nettes Gelegenheitsspiel, bei dem auch Nichtspieler schnell reinkommen. Bis zu 8 Spieler ist da auch ein Plus! Außerdem mag ich den Humor, wenn der T-Rex gegen die Gummiente kämpft ;) Knapp an der 5 vorbei :)

Michael Fecke

Kommentar: Ich kann dieses Spiel denjenigen empfehlen, die mit Glückselementen in einem Spiel leben können. Ich selbst nenne das: Umgang mit Wahrscheinlichkeiten. Auch hier ist das Glück durchaus planbar. Bei einer Partie mit 8 Spielern landet man mit der richtigen Strategie dann mindestens unter den ersten 3 Plätzen. Es gibt bei dem Spiel sage und schreibe 71 verschiedene Kartentypen zu je 4 Stück (meistens 4 Stück, es gibt aber auch 2, 3 oder 8 Stück als Anzahl). Somit kann man sich denken, dass es viele Kombinationen an Karten auszuprobieren gibt, um die richtige Kombination zu finden. Manche Karten passen nämlich gut zusammen und verstärken sich untereinander. Wichtig ist auch, dass man eigentlich nur 6 verschiedene Kartensorten ausspielen kann. spielt man nämlich die 7. unterschiedliche Kartensorte aus, so hat man das Match verloren. Also EIN Match von insgesamt 7 Matches innerhalb eines Turniers mit max. 8 Spielern. Dabei wird das Team (die Kartenauswahl auf der Hand) immer stärker, aber man muss sich auch von Karten trennen, damit man halt nicht zu viele Sorten auf der Hand hat. Ein Deck-Builder halt! Dabei gibt es Karten, die dein Deck künstlich auffüllen und auch Karten, die dein Deck (hier die Ablagebank) aufräumen… Nach ca. 10 sehr frustrierenden Partien ohne Aussicht auf Erfolg stellt sich dann ein gewisses Wissen über die Karten-Kombinationen ein, so dass man nach und nach besser wird und auch Partien gewinnt. Und diese Entdeckung der Kombinationen mit dem Glück/Pech das man während einer Partie haben kann, wenn bestimmte Karten rechtzeitig/zu spät aufgedeckt werden macht den Spaß an diesem Spiel aus! Da meist nur 6 Sorten auf der Hand sinnvoll sind nimmt man beim Draw gerne mind. 2 Karten einer Sorte. Das ist dann Glück/Pech welche Karten auswählbar sind. Strategisch und spannend wird es dann, diese Karten im nächsten Draw mit passenden Karten zu kombinieren. Und hier muss man dann doch ein wenig überlegen, was passt. Im Großen und Ganzen ein sehr, sehr unterhaltsames und kurzweiliges Spiel mit bis zu 8 Spielern und trotz der hohen Spieleranzahl nicht längeren Spieldauer. Klar, man muss solche Spiele (Deckbau/Glück (oder besser Wahrscheinlichkeiten) mögen um auch dieses Spiel zu mögen.

Siegmar

Kommentar: Enormer Wiederspielreiz. Mit 5 oder mehr Leuten etwas umständlich durch den dauernden Sitzplatzwechsel nach jeder Runde (bis auf den einen, der die begehrte Karte gezogen hat), aber etwas mehr Bewegung bei einem Spieleabend tut auch mal gut. ;-) Zu zweit ist es etwas langweiliger, maximaler Spielspaß zu acht, gerade Spielerzahl empfohlen. Ich sehe schon die Flut an neuen Kartensets auf uns zukommen. So ähnlich wie bei Dominion.

Kivi

Kommentar: Mmmh, bin ich bisher der Einzige, dem das Spiel nicht gefällt? Ganz ehrlich, da kann man auch ein normales Kartenspiel mischen, jedem einen Teil Karten austeilen und dann schauen, wessen Karten höher sind. Dann ist man schneller durch und kann was gutes spielen. Bevor jetzt jemand schreit: Natürlich baue ich mir ein Deck zusammen, sehe zu, dass ich gute Kominationen auf die Hand bekomme um die Möglichkeit auf den Sieg und den Platz auf der Bank am besten im Griff zu halten, das ist dann auch ganz nett....der eigentliche Battle ist dann aber dermaßen belanglos und langweilig, das mir der Spielspaß vergeht. Klar, das Spiel simuliert einen Auto-Battler (und das macht es gut), der mag digital gut funktionieren, aber meiner Meinung nach nicht auf dem manuellen Spieltisch. Der Verwaltungsaufwand hemmt massiv den Spielspaß. Das andauernde Kartenaufdecken ist für mich kein lohnenswertes Spielgefühl. Klar, man hofft im richtigen Moment die perfekte Karte zu zeihen, ärgert sich, wenn z.B. der Butler in der ersten Runde kommt, da man ihn doch so dringend benötigt, um später wieder Platz auf der Bank zu schauffen. Der Thrill mag in den ersten Runden vielleicht noch zünden, aber spätestens ab Runde 3 bin ich froh, wenn irgendjemand endlich den ollen Pokal gewonnen hat und ich nicht weiter Karten aufdecken muss. Ich kann mich an den einzelnen Kämpfen nicht aktiv beteiligen, decke einfach nur die vorher gemischten Karte auf. Den Einfluss den ich nehme, kommt durch die Auswahl der Karten und der Deckoptimierung. Das genügt mir nicht, schon gar nicht als \"Kennerspiel des Jahres\". Selbst unserem Sohnemann war es dann doch zu langweilig. Mit mehreren Spielern ist es ok, gerade weil man so viele Leute gleichzeitig am Spielen hat, trotzdem reicht es bei Challengers! nicht für einen Stammplatz im Regal. Schade, Material top, fühlt sich die ersten 1-2 Spiele ganz nett an, danach mag ich es nicht mehr auspacken. Soweit meine Meinung, da Geschmäcker verschieden sind, passt das Spiel also. Allen die Spaß damit haben, sei mit meiner Bewertung nicht auf die Füße getreten. Spielen soll doch Spaß machen, und der kommt für mich hier einfach nicht auf.

Ulrich Roth

Kommentar: Riesenrespekt vor der Leistung der Autoren und Testspieler. Man merkt, dass die Farbsets mit hohem Arbeitsaufwand zusammengestellt wurden. Es gibt keine \"schlechten\" Karten; jede Karte kann, insbesondere wenn mehrfach vorhanden und günstig kombiniert, ein Gewinner werden. Dass so ein Spiel manchem zu \"glücksabhängig\" ist, überrascht nicht, allerdings vermute ich, dass diese Meinung meist auf nur wenigen Partien basiert. Wer im Zweifel ist, sich das Spiel zuzulegen, kann es auf boardgamearena.com in einer wunderbaren Online-Umsetzung ausprobieren. Vorsicht Suchtgefahr!

Wombel_13

Kommentar: Zu recht Kennerspiel des Jahres!

dirk roesch

Kommentar: kivi hat - leider - vollkommend recht , wir nehmen pro person ein skatspiel , mischen es gut , und los gehts . der vor einem liegender verdeckter stapel wird nun einzeln aufgedeckt und mit seinem pendant verglichen ... mehr ist es nicht . was soll das ? es gibt so viele gute spiele ( dune , gwt , marco polo , brass .... ) , diesen hype verstehe ich nicht .

JochenSch

Kommentar: Challengers zu fünft haben wir bei der Spielemesse in Augsburg getestet. Als Vielspieler ist der geringe Einflussfaktor eher nicht mein Ding. Das Spiel funktioniert aber derart gut dass meine Söhne (11 9) so begeistert waren, dass wir uns die Beach Cup Version gekauft haben. Ein tolles Spiel für die Familie.

Dirk Grundmann

Kommentar: In großen Gruppen ein Ereignis. In kleiner Besetzung ziemlich langweilig.

Randy

Kommentar: Die erste Partie hat mir wirklich überhaupt nicht gefallen, weil mir gleich einige Schwächen ins Auge gefallen sind: Man hat wirklich gar keinen Einfluss und Interaktion ist keine Vorhanden (alle Interaktion findet zufällig statt). Nach weiteren Partien weiß ich Challengers! nun deutlich mehr zu schätzen. In größerer Runde schafft es eine echt einzigartige Turnier-Atmsophäre. Durch den geringen Einfluss können dabei auch Neulinge problemlos mitspielen und mithalten. Außerdem ist die Einstiegshürde super niedrig. Somit mein Fazit jetzt: Verdientes Kennerspiel des Jahres. Das kann man in der richtigen Runde gerne wieder spielen!

Dencer

Kommentar: Wir hatten in unserer 4er Runde viel Spaß und ich teile aber auch die Kritikpunkte. Kann für einen schönen Einstieg in die Spielewelt führen und in einer Gruppe für Spaß sorgen. Kein Expertenspiel, die Glückskomponente ist recht hoch.

Meeplestilzchen

Kommentar: Challengers ist für mich schwer zu beurteilen, es ist ein Spiel welches in der passenden Situation für die passenden Spielenden echt zünden kann. Die Aufmachung würde ich als gut bewerten wollen, da ich denke dass es für die Masse an Karten echte Fleißarbeit gewesen sein muss. Als Vielspieler habe ich tatsächlich schon wesentlich besseres gespielt, aber ich bin auch nicht die Zielgruppe. Warum habe ich es trotzdem in der Sammlung? Weil ich es für Feierlichkeiten mit Freunden und Familie für ein passendes Spiel halte und da hat es bisher dann auch gezündet. Ist es ein würdiges Kennerspiel des Jahres? Wir haben es mit großem Erfolg auf dem letzten Kindergeburtstag unseres Sohnes auf den Tisch gebracht, alle im Alter zwischen 9 und 10. Das möchte ich jetzt einfach mal wertungsfrei für künftige Leserinnen und Leser im Raum stehen lassen...

Dirk

Kommentar: Ein schöner Einstieg in das Deck-Building. Es lässt sich erstaunlich viel aus den einfachen Karten an Kombinationen heraus holen. Dadurch ist der Glücksfaktor deutlich niedriger als man meint. Allerdings kann man gerade bei der Karten-Auswahl für sein Deck doch sehr viel Glück/Pech haben. (Notiz: Variante mit 8 statt 5 Karten und 4 Beach-Sets dazu - testen) Mini-Turnier kommt bei mir super an. Bin mir beim Einfluss noch nicht sicher, ob es für ein 4 reicht.

sutrebuh

Kommentar: Interaktionssimulator! Wir starten mit einem Basisdeck und ergänzen es jede Runde um ein oder zwei Karten. Auf diese Weise tüfteln wir an einem schlagkräftigen Deck, das durch die große Kartenauswahl jedes Mal anders aussieht und verschiedene Strategien zulässt. Seine Tauglichkeit erproben wir jede Runde in einem Duell, wobei wir das Deck vorher mischen und so einen gehörigen Zufallsfaktor hineingeben, ob die Karten denn auch in der richtigen Reihenfolge kommen, denn so manche Karte hat ihre Stärke eher früh und so manch andere spät und wieder andere zielen auf bestimmte Spielsituationen. Das verleiht dem Duell einige Spannung, die, wenn es schlecht läuft, auch Frust wecken kann. Aber selbst wenn man seiner Kampftruppe ganz gerne zuschaut, wie sie sich schlägt, hat Challengers noch einen gravierenden Makel: Das Spiel läuft völlig solitär. Da ich nicht wissen kann, wie andere ihr Deck zusammen stellen, kann ich nicht darauf reagieren. Ich kann einfach nur jedes Mal aufs Neue, in meinem Deck für mich, verschiedene Kompositionen zusammenstellen und dann feststellen, wie sich diese gegen andere nicht vorhersehbare Kompositionen in der Reihenfolge, in der die Karten dann kommen, auswirken. Das Duell selbst verläuft dabei kein bisschen interaktiv. Wir decken lediglich abwechselnd Karten auf, ohne dass wir irgend Einfluss nehmen könnten. Das ist ein, zwei, vielleicht sogar drei Mal ganz lustig. Aber wer hat daran ein Dutzend mal Spaß? Vielleicht sollte die Jury die Spiele nicht nur in verschiedenen Spielgruppen ein Mal testen, sondern auch in einer mehrmals. Denn so haben wir zum wiederholten Mal die Situation: Das Kennerspiel des Jahres hat erschreckend geringen Wiederspielreiz. Bei Challengers kommt noch hinzu: Es handelt sich gar nicht um ein Kennerspiel, aber offenbar stand Dorfromantik schon als Spiel des Jahres fest und um die anderen Nominierten ausreichend würdigen zu können, hätte man sie mehr als ein Mal spielen müssen.

SpielerB

Kommentar: Anfangs dachte ich ein einfaches nettes Spiel. Nach hunderten Partien auf BGA erkannte ich aber erst, wie gut die Karteneffekte aufeinander abgestimmt sind. Die Grafiken der Karten sind OK und Geschmackssache, das restliche Material mit den Neoprenmatten super. Ja, der Glücksanteil ist hoch, aber dafür spielt es sich auch mit 8 Personen schnell und der Turnier Ansatz garantiert, dass man mit jedem Spieler interagiert. Ein Top Spiel das aktuell auch noch sehr günstig zu erhalten ist: Zugreifen!

Koeppquist

Kommentar: Warum Challengers zum Kennerspiel des Jahres 2023 gekürt hat, wir wohl immer das Gehemnis der Jury bleiben :-o Selten ein so belangloses und rein glückslastiges Spiel erlebt. Karten seines Decks mischen, davon solange Karten aufdecken, bis ein bestimmter Wert erreicht ist - und dann das ganze andersherum.