Spiel

Findorff

Spielerzahl

1-5

Alter

ab 12 Jahren

Dauer

55-75 Minuten

Autor

Friedemann Friese

Verlag

2F-Spiele (Web)

Jahrgang

2022

Wertung

H@LL:


4.3

Besucher:


4.4


Unsere
Wertung:

Spieler

Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz
Michael Andersch

Kommentar: Super Thema und klasse umgesetzt. Die Ikonografie könnte etwas besser sein, und weswegen z.B. die Punkte am Spielenende nicht irgendwo auf den Karten der Spieler oder dem Plan (auf dem reichlich Platz dafür wäre) zu finden sind erschließt sich mir nicht. Hier wäre etwas mehr redaktioneller Feinschliff möglich gewesen. Im Spiel selbst macht man dann viele kurze und knackige Aktionen, allerdings interagiert man kaum mit den Mitspielern - mehr Spieler verlängern daher nur die Wartezeit, optimieren aber nicht das Spielvergnügen. Insgesamt aber ein sehr rundes Spiel und eines von Friedemann Frieses besten - auch Dank des wirklich liebevoll umgesetzten Themas.
Michael Dombrowski

Kommentar: Gut gemachtes Heimatspiel aus Bremen. Es gilt das historische Findorff wieder erstehen zu lassen.
Michael Timpe

Kommentar: Schönes Spiel das man als Bremer natürlich noch mal anders betrachtet. Ob es dann wirklich oft gespielt wird, wird sich zeigen, dafür reicht es vermutlich nicht.

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Findorff




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Wertung:

Spieler

Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz

Everest

Kommentar: Als gebürtiger Bremer ist man weder neutral noch distanziert. Ungeachtet dessen ist Findorff ein tolles, mittelschweres Wirtschaftsspiel mit dezentem Ressourcenmanagement. Da man v.a. mit dem Aufbau und im weiteren Verlauf der Nutzung der eigenen Engine beschäftigt ist, bleibt die Interaktion indirekt. Nähert sich das Ende einer Partie, guckt man aber genau, was sich die Mitspieler leisten können und antizipiert mögliche Züge. Timing und Flexibilität sind bei Findorff wichtig. Die Spieldauer ist auch in größerer Runde überschaubar und passt gut zum schlanken Charakter des Spiels. Ich finde es in größerer Besetzung insofern reizvoll, als man stärker um Aktions- und Produktionsplättchen konkurriert. Die Wartezeit mag etwas steigen. Aber: Hat man sich in seiner Engine eingerichtet, nutzt man zunehmend die „Bürokratie“, was gerade im letzten Drittel einer Partie zu einer starken Beschleunigung führt. Vielleicht ist Findorff ja der Beginn einer Bremer Stadt- bzw. Ortsteiltrilogie: Findorff, Farge, Fesenfeld. Knapp an der 6 vorbei.

rana

Rebhagemann

Kommentar: Kann man mal spielen. Das Retro-Design finde ich wenig ansprechend.

Hans Huehnchen

Kommentar: Die Mechanismen und der Spielablauf von Findorff sind zwar recht simpel, aber es entsteht ein spannendes Wettrennen um die Rädchen, die es in der eigenen Engine einzubauen gilt. Der Spielplan an sich ist theoretisch überflüssig, die Gebäudeplättchen reine Dekoration und trotzdem ist es schön anzusehen, wie der Stadtteil Findorff entsteht. Das Design passt wunderbar zum torfigen Thema. Einziges Sorgenkind ist für mich die mangelnde Varianz bei den Gebäudekarten, die könnte sich auf den Langzeitreiz auswirken.

Dietrich