| Unsere Wertung: | | Spieler | Aufmachung | Spielbarkeit | Interaktion | Einfluss | Spielreiz | | Franky Bayer |
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| | Kommentar: Die Karten steuern - je nachdem, wie sie eingesetzt werden - die Aktionen und die Einnahmen. Lacrimosa bietet etwas Deckbau, um sich an verschiedene Strategien anzupassen. Gefällt mir gut, auch das Artwork. aher für mich eine (knappe) 5. | | | Bestellen im Internet bei


| | | | Eure Wertung: | | Spieler | Aufmachung | Spielbarkeit | Interaktion | Einfluss | Spielreiz | schwenkbraten | 
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| | Kommentar: Lacrimosa will ganz besonders mit seinem unglaublich schönem Artwork punkten. Auch die Materialqualität ist beeindruckend. Thematisch fand ich es interessant, obwohl ich mich nicht für Musik interessiere. Spielmechanisch mit seiner speziellen Kartenverwaltung auch spannend.
Leider konnte es trotzdem nicht besonders herausragen, als dass ich es behalten hätte. Am Ende war es doch irgendwie immer dasselbe. | Katrin Husmann | 
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| | Kommentar: Etwas langatmig. | HoshiMueller | 
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| | Kommentar: Das Material ist super, die Anleitung dagegen ein wenig holprig. Spieltechnisch eher belanglos. Man macht halt mit allem hier und da ein paar Punkte und kann nur schwerlich vorausplanen, da man kaum weiß, was in der nächsten Runde wichtig sein wird. Keine wirkliche Klimax, nicht einmal beim Requiem, dem eigentlichen Hauptteil des Spiels, da sich dieses für gewöhnlich schon recht früh füllt. Das Thema wirkt insgesamt leider ziemlich aufgesetzt, die Einbettung (\"Memory\" und \"Story\", wobei es eigentlich nur ganz simpel um Aktionen und deren Ertrag geht) ist eher verwirrend. Vom Thema hätte ich mir mehr versprochen. Man hat nur dann ein paar Aha-Erlebnisse, wenn man über Mozarts Werke gut Bescheid weiß. Das reicht mir aber bei Weitem nicht aus. | Dietrich | 
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| | Kommentar: Leider muss ich HoshiMueller recht geben - „leider“, nicht wegen seiner Aussage, sondern in Bezug auf das Spiel! Auch ich hatte mir mehr versprochen, vor allem eine in das Spiel thematische Einbettung von Mozarts Requiem, das unvollendet blieb, aber doch so bekannt und emotional ist, dass es in vielen Filmen als Hintergrundmusik die entsprechende Stimmung erzeugt. Aber was kann man mit einem Arbeitereinsetzspiel (Workerplacement) thematisch auch erreichen? Meist ist es nicht möglich, ein Spielthema nur als Workerplacement einzufangen, wenn im Thema gar keine "Arbeiter" benötigt werden! Wenn z. B. mehrere fertige Eisenbahnstrecken befahren werden müssen ("Russian Railroads"); oder Kämpfe angezettelt und ausgetragen werden sollen ("Dune-Imperium"); oder ein Bierrezept gebraut werden soll ("Bier Pioniere"); oder Bücher und Druckerzeugnisse mit beweglichen Lettern entwickelt werden ("Gutenberg"). Diese thematisch nicht mit einer Workerplacement-Mechanik geeigneten Spiele scheinen auch nur bis zu 4 Spielern konzipiert werden zu können, eben auf Kosten des Themas oder nur eines aufgestülpten Themas. Oder die Autoren machen sich nicht die Mühe, das jeweilige Spielthema adäquat in eine Spielmechanik umzusetzen. Auch "Lacrimosa" konnten wir nur mit Personen spielen, die neugierig auf die spielerische Umsetzung Mozarts letzter Komposition waren. Doch jedes Mal sollte es das einzige und damit letzte Mal für diese Spieler bleiben. Eine spielerische und thematische Enttäuschung! | Nistelrose | 
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| | Kommentar: Ich stimmt meinen Vorrednern zum Teil zu. Das Thema war vermutlich zuerst da und dann wurden drumherum die Mechaniken gebaut. Das heißt, wir bekommen hier nicht wirklich innovative neue Mechaniken, was aber dem Spielreiz in meinen Augen keinen Abbruch tut.
Man muss Lacrimosa ein-, zweimal spielen, damit alle Zusammenhänge und Möglichkeiten klar werden. Das ist bei jedem Kennerspiele so. Die Aktionen sind sehr kurz, sodass bei mehr als zwei Spielern Wartezeit entsteht, sobald Grübler am Tisch sitzen. Ansonsten ist es sehr flüssig und zu zweit innerhalb von 45 Minuten gespielt.
Was erhalten wir? Ein leichteres Kennerspiel mit sehr sehr guter Aufmachung, neuem Thema und vor allem zu zweit flüssigem Spiel. Vom Spielreiz her eine starke 4! | edru | 
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| | Kommentar: Abgesehen von der nicht optimalen Spielregel und den schwer zu verstehenden Bezeichnungen ein Kennerspiel im oberen Segment, sicher nicht im Top-Segment. Das Thema Mozart ist durchaus reizvoll. | Meeplestilzchen | 
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| | Kommentar: Der Beitrag von Dietrich (nicht konfrontativ gemeint) kann einen falschen Eindruck hinterlassen, denn gesteuert wird das Spiel durch einen Kartenmechanismus bei dem wir jedes Mal wenn wir dran sind aus unserer Hand 2 Karten auswählen, bei denen wir uns entscheiden müssen: von welcher nutze ich den oberen Effekt als Aktion(en) und von welcher nutze ich den unteren Effekt um in der Verwaltungsphase an zusätzliche Scheiben (3 Arten von Währung im Spiel) und gegebenenfalls andere Effekte wie zBsp Siegpunkte zu bekommen. Erfahrene Expertenspieler und Expertenspielerinnen werden jetzt aufhorchen, denn dieser Kartenmechanismus ist von Gloomhaven bekannt, auch hier wählen wir 2 Karten aus von denen wir bei einer den oberen und von der Anderen den unteren Effekt nutzen wollen. Die Mozartfigur welche wir über den Spielplan bewegen wird durch die Aktion \"Reisen\" aktiviert, wodurch wir sie über zusammenhängende Straßen über den Spielplan bewegen und die Reisekosten der Wege in Summe bezahlen, wenn sie am gewünschten Zielort angekommen ist, sprich ein Workermovement, mit der bekannteste Vertreter dürfte Great Western Trail sein. An sich ist Lacrimosa ein interessantes Kennerspiel, vielleicht in etwa auf dem selben Level wie \"Die verlorenen Ruinen von Arnak\" mit interessantem Deckbauaspekt, bei dem wir unsere Kartenauswahl stetig verbessern ohne dabei das Deck zu verkleinern oder zu vergrößern. Hauptpunktequellen sind die Opera (Erwerb und Verkauf) und das Requiem. Die Anleitung empfinde ich als unstrukturiert, die Interaktion... ja, ich denke an eine 4,5 statt 4 oder 5 Punkte. Aufgrund dessen, dass es davon abhängt welche Plättchen ausliegen, wann die Karten innerhalb ihrer Epoche in\\\'s Spiel kommen und wann man am Zug ist um die gewünschte Karte dann auch zu bekommen, sowie dass die Möglichkeiten eher begrenzt sind Punkte zu machen, ist es für mich eher ein taktisches als ein strategisches Spiel. Da man in Kombination von Handkarten und Stadtplättchen coole Aktionsketten hinbekommen kann, gebe ich dem Spiel gerne eine sehr gute 5! Ich bereue den Kauf keineswegs und kann es allen empfehlen, denen Expertenspiele eine Nummer zu groß sind. | Thomas Z. | 
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| | Kommentar: Der historische Hintergrund (Mozarts Leben und das unvollendete Requiem) ist gut eingearbeitet, das Artwork wunderschön und das Material hochwertig. Zwar ist keiner der Mechanismen neu, sie sind aber gut verzahnt. Und eine Art Area Control auf einem Notenblatt ist schon ungewöhnlich! Alle Partien zu zweit gingen flott und endeten immer knapp. Die Mischung aus Strategie und taktischem Reagieren gefiel uns gut. Einzig die Anleitung ist etwas vertrackt geschrieben. | | | | | | | |