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Spielziel/ Einleitung: |
Lustria ist ein Erweiterungsband für Warhammer Fantasy. Auf 80 Seiten werden Regeln zum Kämpfen im Dschungel, Dschungelszenarien, Basteltipps für Dschungelgelände und eine Kampagne zum Erforschen des Dschungels in Lustria vorgestellt. Alle Regeln können nur in Verbindung mit den Regeln zu Warhammer Fantasy genutzt werden. |
Beschrei- bung: | Anschließend werden sechs Dschungelszenarien vorgestellt. Es gilt Missionsziele zu verteidigen oder zu plündern, Schätze des Dschungels einzusammeln oder die gesammelten Schätze gegen Angreifer zu verteidigen. Die Spielziele sind sehr unterschiedlich. Jedes Szenario ist ausführlich und übersichtlich beschrieben. Wie viele Geländestücke für ein Warhammer-Spiel sinnvoll sind, wird am Angang in den grundsätzlichen Regeln erklärt. Danach folgen Tipps und Bastelbeispiele zur Gestaltung des Geländes. Auf 17 farbigen Seiten wird Schritt für Schritt gezeigt, wie man sich Dschungelbäume, Büsche oder Sümpfe basteln kann. Weiter geht’s mit den Kampagnen-Regeln. Hier wird erläutert, wie man eine eigene Kampagne erstellt. Je nach Länge der Kampagne und der Spieleranzahl werden verschiedene strategische Punkte markiert. Im Anschluss an die Kampagnen-Regeln findet man den „Aufstieg des Sotek“, eine bereits fertige Kampagne, die im Dschungel von Lustria angesiedelt ist. Für die beiden speziellen Charaktere dieser Kampagne, Tehenhauin und Nurglitsch, kommt noch je eine Armeeliste der Echsenmenschen und Skaven dazu. Es gibt auch ein paar neue Einheiten wie die „Rotkämme“ und die „Maschine der Götter“ der Echsen, die „Röchelratten“ und die „Eiterbeulen“ der Skaven. Auf den Farbseiten kann man sich viele Anregungen zum Bemalen dieser Armeen holen oder einfach die perfekt bemalten Modelle von Games Workshop bewundern. |
Fazit: | Schon beim Durchblättern des Kampagnenbuchs Lustria bekomme ich stets Lust auf Dschungelkämpfe. Die vielen Grafiken, Bilder, Fotos und Skizzen vermitteln ein gutes Dschungelfeeling und unterstützen die Regelerklärungen sehr gut. Wir überlegen uns gerade, ob wir die Regel „Lockere Formation“ grundsätzlich in unsere Hausregeln für Warhammer aufnehmen sollen. Dadurch würden Infanterie-Einheiten ein wenig flexibler. Die Ereignisse und Überraschungen machen die Warhammer-Spiele allerdings auch zeitaufwendiger. Wir haben für eine Schlacht mit 1500 Punkten so viel Zeit benötigt wie für ein 2500 Punktespiel nach normalen Regeln. Dafür bieten die Überraschungen den Spielern aber auch ein paar interessante neue Möglichkeiten. Jedes Szenario von „Lustria“ stellt die Spieler vor andere Aufgaben. Diese Vielseitigkeit macht sie alle sechs sehr interessant. Ich persönlich fand das Szenario „Prinz Rodriks Torheit“ am besten. Hier versuchen wenige Charaktermodelle, aus dem Dschungel und vor der Armee des Angreifers zu fliehen. Ich hätte nie gedacht, dass man nur mit Helden eine Chance gegen eine ganze Armee mit der doppelten Punktzahl hat. Aber es ist für den Angreifer auch nicht so einfach, die beweglicheren Einzelmodelle des Verteidigers überhaupt zu erwischen. Alle Hintergrundbeschreibungen des Buches handeln natürlich von dem Dschungel in Lustria und dem Volk der Echsenmenschen. Die Regeln und Szenarien lassen sich aber auch problemlos im Wald von Loren oder in jedem anderen Wald der Warhammer-Welt ansiedeln. Den Preis für das Kampagnenbuch Lustria finde ich in Ordnung. Außerdem glaube ich, dass es sogar ein Muss für jeden darstellt, der Echsenmenschen oder Skaven sammelt. Die neuen Szenarien und die Armeelisten auszuprobieren, lohnt sich aber auf jeden Fall auch für alle anderen Warhammer-Begeisterten. |
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