Spiel

Wikinger

Spielerzahl

2-4

Alter

ab 10 Jahren

Dauer

45 Minuten

Autor

Michael Kiesling

Verlag

Hans im Glück (Web)

Preis

ca. 30 Euro

Jahrgang

2007

Wertung

H@LL:


5.4

Besucher:


5.2


Spielziel/ Einleitung:

Ich weiß nicht weshalb, aber schon als ich die Schachtel dieses Spiels erstmals in den Händen hielt, erwachten in mir Kindheitserinnerungen. Neben Biene Maja war Wickie und die starken Männer der Hit meiner frühen Fernseherlebnisse (Details finden sich z. B. in der Wickiepedia). In den unmöglichsten Situationen hat der tapfere kleine Wickie eine zündende Idee, ruft „Ich hab’s!“ und kann sich und seine Freunde in letzter Minute retten.

 

Bei der Themenfindung von Wikinger war es wohl ähnlich: Autor und Redaktion sitzen zusammen und suchen nach einem neuen Thema für ein reichlich abstraktes Spiel: „Mittelalter, Venedig, Mittelmeer, König Arthurs Tafelrunde, blühende Landschaften und runde Tische“ – alles ausgelutscht oder nicht sonderlich attraktiv. In dieser unmöglichen Situation kommt die rettende Idee: „Ich hab’s!“ tönt einer in die Runde: „Wir machen ein Wikingerspiel mit schönen Holzwikingern – natürlich mit Hörnern an den Helmen.“ Damit waren Thema, Design und Ausstattung geklärt und das Spiel konnte noch in letzter Minute für die Spielwarenmesse 2007 in Nürnberg produziert werden.

Beschrei- bung:

Nun gut, wir sind also Wikinger und wollen eine florierende und wehrhafte Wikingersiedlung errichten. Der angehende Jungwikinger muss dazu jedoch erst die Grundlagen der Wikinger-Wirtschafts-Wissenschaften (auch WWW genannt) begreifen. Reihum kauft man Wikinger zusammen mit Inselanteilen ein. Die Wikinger sind nach Berufen gruppiert um eine runde, drehbare Preistafel angeordnet. Es gibt Fischer, Goldschmiede, Späher, Adelige, Krieger und Bootsmänner. Die Tafel ist in zwölf Segmente unterteilt und zeigt alle möglichen Preise zwischen 0 und 11 an. Fischer gibt es günstig, Bootsmänner sind zunächst teuer. Wer am Zug ist, nimmt sich ein Inselteil und den dazugehörigen Wikinger, bezahlt und baut die Insel samt Nordmann in sein Wikingerreich ein. Selbstredend bringen die unterschiedlichen Wikingerberufe verschiedene Vorteile. So erwirtschaften Goldschmiede zum Beispiel neues Gold und Krieger wehren den „schrecklichen Sven und seine Mannen“ ab – dazu später aber mehr. Adlige bringen Siegpunkte - „Ich hab’s“ ruft da Wickie, „wer am Spielende die meisten Siegpunkte hat, gewinnt!“

 

Nach jeweils zwölf Einkäufen gibt es abwechselnd eine kleine oder große Wertung mit Geld- und Siegpunktnachschub. Dann wird der Markt wieder gefüllt und nach dem obligatorischen Wechseln des Startspielers geht alles von vorne los. Nach sechs Runden endet das Spiel mit einer Schlusswertung und es gewinnt … aber das hat Wickie ja schon verraten.

 

„Ich hab’s“ ruft da Wickie schon wieder, „ich kaufe immer das billigste Angebot, da bleibt mir mehr Gold für schlechte Zeiten!“ - So einfach ist es zum Glück nicht, denn es gibt noch ein paar wichtige Details zu beachten: Das kostenlose Angebot darf nur erworben werden, wenn damit der letzte Wikinger einer Sorte gekauft wird. Nach dem Einkauf eines solchen Schnäppchens werden die Preise durch Drehen der Scheibe gesenkt, und zwar so weit, dass wieder ein kostenloser Wikinger angeboten wird.

 

Des Weiteren sind die Wikinger etwas pingelig, besonders wenn es um die Nachbarschaft geht. So gibt es für jede Berufsgruppe eine eigene Inselgruppe, die zeilenweise übereinander angeordnet werden. Nicht immer wird ein Inselteil in die zum mitgelieferten Wikinger gehörende Reihe gelegt. Auf einen Inselanfang kann z. B. nur ein Mittelteil oder Endstück folgen. In solchen Fällen muss der Wikinger auf die Ersatzruderbank. Diese nun nutzlosen Gesellen können aber später mit einem Bootsmann auf verwaiste Inselparzellen gebracht werden.

 

Über den Inselvierteln der verschiedenen Wikingerkasten gibt es noch eine Reihe für die finsteren Mannen von Sven, dem bösen Wikinger. Denn zu einigen Wikingern gehört keine Insel, sondern ein feindliches Schiff. Früher oder später wird wohl jeder auch solche erwerben und anlegen müssen. Vor Schreck verstecken sich dann die angegriffenen Wikinger der nun bedrohten Spalte, werfen sich auf den Boden und stellen vorübergehend jegliche Aktivität ein. Die Schiffe können aber von Kriegern abgewehrt werden. Dann richten sich die Arbeiter erleichtert auf und der rettende Krieger kassiert sogar eine Belohnung in Form von Gold oder Siegpunkten.

 

„Ich hab’s“ brüllt Wickie unverdrossen, „ich sammle einfach günstige Adlige, Krieger und Goldschmiede und gewinne haushoch!“ - Da hat der neunmalkluge Zeichentrickheld jedoch die Schlusswertung vergessen. Da gibt es nochmals Punkte für die meisten Bootsmänner, die längste Insel, die meisten Inseln und Minuspunkte für eventuell nicht abgewehrte Schiffe. Zuletzt kommt die Stunde der Fischer. Man braucht nämlich einen Fischer, um fünf Arbeiter zu ernähren. Hat man weniger, werden die unversorgten Wikinger sehr wütend und jeder isst einfach einen Siegpunkt auf. Überversorgung wird hingegen mit doppelten Extrasiegpunkten im Rahmen eines Wikingergelages belohnt.

 

Bevor Wickie mich wieder unterbricht, will ich noch schnell auf die Variante für fortgeschrittene Wikingeranführer hinweisen. Mit ihr kommen noch Versteigerungen, Sonderplättchen und ein variables Festlegen der Wikingerpreise hinzu.

Fazit:

„Ich hab’s“ tönt es schon wieder, „Wikinger ist ein Superspiel!“. Damit hat Wickie Recht und das Fazit kann somit erfreulich knapp ausfallen und hiermit beendet sein. Meine persönliche Empfehlung lautet: „Kauft Wikinger - sofort!“

 

„Ich hab’s“ schnattert da Wickie auf ein Neues, „jetzt weiß ich, wie man gewinnen kann!“ – Da der Dreikäsehoch so langsam nervt, nutze ich den verbleibenden Raum lieber für eine kleine Analyse des Spielgeschehens. Die folgenden Überlegungen beruhen auf etwa 10 Spielen. Wikingeradepten werden wahrscheinlich noch bessere Kniffe kennen.

 

Offensichtlich sind die Goldschmiede sehr wichtig. Nur mit ausreichendem Kleingeld hat man beim Einkaufen genügend Auswahl. Da das Startkapital etwa für die Hälfte des Spiels reicht, genügen jedoch wenige Goldschmiede, um nicht schmachvoll verarmen zu müssen.

 

Wertvoller sind die Fischer. Die meisten Testpartien wurden beim Auswerten der Über- bzw. Unterversorgung entschieden. In einem Vierpersonenspiel bekommt jeder 18 Wikinger, jeder fünfte davon ist etwa ein Bootsmann. Da diese nach dem Verschiffen aus dem Spiel genommen werden, bleiben etwa 15 hungrige Bewohner übrig. Somit werden 3 Fischer benötigt. Jede Wikingersorte ist dreizehn Mal vorhanden ist (6 Wikinger spielen nicht mit). Es könnten also alle satt werden. Erwirbt man jedoch 4 Fischer, so bekommt man 10 Extrapunkte. Im Gegenzug muss ein hungernder Mitstreiter 5 Minuspunkte in Kauf nehmen.

 

10 Punkte gibt es auch für die meisten Bootsmänner. Diese werden aber meist nur in Verbindung mit einem feindlichen Wikingerschiff geliefert. Sie sollten zum effektiven Aufbau des Inselreiches genutzt werden. Nur der Siegpunkte wegen lohnen Bootsmänner nicht.

 

Die 5 Punkte für die längste Insel kann man getrost verschmähen. Wichtiger sind hingegen die 7 Punkte für die meisten fertigen Inseln. Eine wichtige Voraussetzung für den Sieg ist somit Inseltopologie. Deren Details will ich nicht näher erläutern, es ist aber durchaus sinnvoll, verstärkt Inselanfänge zu erwerben. Dadurch wird auch der Aufbau eines kompakten, leicht zu verteidigenden Reiches erleichtert.

 

Womit ich zu den wichtigen Kriegern komme. 3 Krieger können reichen, da es 14 Angreifer gibt. Diese sollten unbedingt abgewehrt werden. Obwohl das Verteidigen Punkte oder Einnahmen bringt, scheint es mir günstiger, so wenig Schiffe wie möglich zu kaufen. Dann braucht man weniger Krieger und kann sich auf produktivere Wikingersorten konzentrieren.

 

Die verbleibenden Siegpunktlieferanten sind Späher und Adlige. Letztere bringen in jeder Wertung 2 Punkte, im Mittel ist einer also 4 Punkte wert. Besonders attraktiv sind sie in der zweiten Runde, direkt vor der ersten Wertung. Späher bringen zu jeder Wertung 1 Punkt, wenn jedoch Goldschmied oder Fischer auch in ihrer Spalte stehen, gibt es 1 oder 2 Sonderpunkte. Wer reich und satt ist, sollte sich also auch mit Spähern umgeben.

 

Schafft man es, ein schmales, dicht besiedeltes Inselreich zu konstruieren, sollte es in einer Partie mit vier Spielern möglich sein, 60 bis 70 Punkte zu erreichen. Weniger reichen selten zum Sieg, aber manchmal gelingen auch deutlich mehr.

 

„Ich hab’s“, plappert Wickie mal wieder hinein, „es geht ums Siegpunktoptimieren. Also ist Wikinger ein klassisches Mehrpersonen-Solitärspiel!“ Jeder, der Interaktion schon bei Puerto Rico vermisste, wird Wickie zustimmen. Ich kann jedoch nur eindringlich raten, öfters mal ein Auge auf die Nachbarreiche zu werfen. Nicht nur die eigenen Punkte sind wichtig, sondern auch das Vermiesen der gegnerischen Pläne. Allenfalls während der Kennenlernpartien können die Mitspieler noch ignoriert werden.

 

Besonders ist dabei auch der Startspielerwechsel zu beachten. Der aktuelle Startspieler ist in der einen Runde meist im Vorteil. Der Spieler an vierter Position hat hingegen häufig weniger Optionen. Er braucht entweder Glück oder muss auf Fehler der Mitspieler hoffen. Wem dies etwas negativ auffällt, sollte sich der Fortgeschrittenenvariante zuwenden.

 

Da wird zu Beginn jedes Runde der Startspieler versteigert. Dadurch wird aus einem anspruchsvollen Familienspiel schlagartig eine taktische Vielspielerperle. Der Gewinner einer Versteigerung darf auch die teuerste Wikingersorte bestimmen. Reihum dürfen dann die anderen Spieler die günstigeren Sorten festlegen. Dadurch gibt es Fischer nur noch selten als Schnäppchen. Zusätzlich gibt es Sonderplättchen für diejenigen, die die aktuell teuersten Angebote kaufen. Diese eröffnen neue Siegpunktquellen.

 

Bei den meisten Spielen bevorzuge ich die Grundversion, da Erweiterungen, Sonderkarten und überflüssige Versteigerungen Spiele oft nur künstlich aufblähen. Wikinger ist jedoch eine Ausnahme. Da sich die beiden Varianten deutlich unterscheiden sollte jeder das Spiel für Fortgeschrittene zumindest ausprobieren. Die vergleichsweise schlanke Grundversion verzeiht noch kleinere Unaufmerksamkeiten. Dagegen erlaubt das Fortgeschrittenenspiel keinerlei Fehler. Man muss permanent die Konkurrenz im Auge behalten. Einnahmen und Ausgaben sollten langfristig kalkuliert werden und Bauchentscheidungen enden grundsätzlich fatal. Insbesondere die Startspielerversteigerung und das nachfolgende Einsetzen der Wikinger sind wesentlich für den folgenden Rundenverlauf. Strategien für Fortgeschrittene verrate ich aber keine.

 

Einen besonderen Reiz entwickelt Wikinger auch in Dreierrunden. Denn zu dritt gibt es deutlich mehr Möglichkeiten der Inselgestaltung. Das Grundspiel verläuft etwas ausgewogener, da jeder zweimal Startspieler sein darf.

 

Wer immer noch nicht überzeugt ist, den kann ich nur noch auf die kurze Spieldauer, das schöne Material und die ausführliche Anleitung hinweisen. Einige Regelfüchse sind zwar schon über eine Unklarheit mit den Bootsmännern gestolpert, hier empfehle ich jedoch folgende liberale Auslegung: „Ein Bootsmann kann - wenn er will - Wikinger zurücklassen.“ Dies ist einfach zu erklären, intuitiv zu spielen und führt meines Erachtens zu den gleichen Ergebnissen wie kompliziertere Regelungen. Überhaupt lädt das Spiel zum Variieren ein, zum Beispiel können auch Teile der Sonderregeln weggelassen werden.

 

Wikinger ist somit ein strategisches Spiel für anspruchsvolle Spieler, dessen Spielreiz durch häufiges Spielen noch zunimmt. „Ich hab’s!“ erhebt Wickie wieder die Stimme – Schnauze!

(Peter Nos - 14.06.2007)

Kurzspiel- regel

In unserer Rubrik Kurzspielregeln stellen wir Euch Zusammenfassungen/Übersichten diverser Spiele im PDF-Format zur Verfügung. Einfach öffnen und ausdrucken:
Wikinger

Unsere
Wertung:

Spieler

Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz
Peter Nos

Jochen Traub

Rolf Braun

Kommentar: Ein Platz unter den ersten 3 beim DSP ist Wikinger m.E. sicher. Schnell erklärt - ausreichend Tiefgang - Innovation. Prima, ein super Optimierungsspiel in gewohnter HiG Qualität.
Sandra Lemberger

Kommentar: Ein tolles Optimierungsspiel, das schnell erklärt ist, nicht lange dauert, Tiefgang hat und viel Spaß macht!
Carsten Pinnow

Kommentar: Ganz klar das bessere Wikinger.
Bernd Eisenstein

Kommentar: Mit Notre Dame DER Frühjahrshammer 2007!
Roland Winner

Kommentar: Je nach Zusammensetzung der Plättchenauslage kann das Spiel mehr oder weniger Spass machen, da es oft zu glückslastig wird. Wer z.B. nie einen Fischer ergattern kann, hat so gut wie verloren.
Kathrin Nos

Barbara Winner

Udo Kalker

Kommentar: Am Anfang hört sich die Spielregel relativ komplex an - hat man aber einmal angefangen, erschliessen sich die meisten Aktionen und Punktewertungen dank der Pictogramme im Spiel recht schnell. Obwohl man durch seine Sitzposition und evtl. Geldmangel oft genötigt ist bestimmte Aktionen zu machen, stellt sich nach ein paar Runden doch ein harter und spannender Konkurrenzkampf ein, der mehr Möglichkeiten erlaubt, als man zunächst vermuten mag. Wikinger wird von Spiel zu Spiel besser.
Michael Andersch

Kommentar: Die beiliegende Profiregel gefällt mir gut, wenngleich ich sie eigentlich gar nicht so besonders profimäßig finde. Sie macht das Spiel zwar etwas komplexer, gleichzeitig aber auch etwas glücksabhängiger (z.b.: Wo sitze ich in der Spielerreihenfolge, wenn ich nicht das höchste Gebot abgegeben habe). Von daher würde ich diese Regel nicht unbedingt als Variante für Fortgeschrittene, sondern als willkommene und gelungene Alternative zu den Basisregeln verstehen.
Silke Hüsges

Uta Hillen

Frank Gartner

Jens Hillen

Michael Reitz

Michael Schlepphorst

Kommentar: Habe lange zwischen 5 und 6 geschwankt. In einer vollen Runde würde ich nicht höher als 5 gehen da der Einfluss doch sehr abnimmt. Und das Thema ist auch völlig unsinnig, aber lieber so als gar kein Thema ;-)
Rene Puttin

Kommentar: Tolles Spiel mit schönen neuen Mechanismen.
Horst Sawroch

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Wikinger




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Wertung:

Spieler

Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz

Daniel Ziegler

Kommentar: Wow, super Spiel, mein Favorit des Jahres, noch vor Notre Dame. Die Mechanismen greifen sehr gut ineinander (die Versteigerung und das Ablegen der Landschaftskarten), man hat viele Einflussmöglichkeiten aber das Spiel kommt trotzdem mit wenigen Regeln aus. Dazu gibt es noch sehr viele Möglichkeiten, Siegpunkte zu ergattern, was jedem Raum für eine eigene Strategie lässt. Also Daumen hoch und klare Empfehlung, mein Favorit für den DSP.

Matthias Räwer

Kommentar: Notre Dame und eben Wikinger... meine Highlights aus Nürnberg 2007. Irgendwie habe beide Spiele wenig gemeinsam. Aber bei beiden "brett" es überall. Es gibt vieles im Auge zu halten, um den Sieg davontragen zu können. M.E. hat die Schlusswertung eine etwas zu große Bedeutung. Daher "nur" eine 5,4 beim Spielreiz. Aber was heist hier "nur". Absolute empfehlenswert sind diese Wikinger.

Detlef Vanis

Gabriele Petry

Paul Arnesen

Kommentar: Etwas zu abstrakt für echte Wikinger, aber besser als das gehypte Notre Dame und stimmiger als Guatemala Café. Nicht nur dank 2 Regelvarianten für verschiedene Zielgruppen auch mein Tipp für den DSP 2007.

Sebastian Hoppenrath

Kommentar: Ob der wiederspielreiz hoch genug ist muss meiner Meinung nach die Fortgeschrittenenversion zeigen. Einziger weiterer Kritikpunkt ist die kaum vorhandene Interaktion. Mehr als mal dem Gegner was wegkaufen ist nicht - und meistens kauft man dann doch eher, was man selber gebrauchen kann.

Sonny Crockett

Kommentar: Einfache Regeln ermöglichen einen schnellen Spieleinstieg. Aber in was für ein Spiel! Es macht großen Spaß und es gibt viel zu sehen, weil alles so schön bunt ist.

Jörn Frenzel

Braz

BudsBalkan

Kommentar: Was hat dieses Spiel, bis auf den Namen mit Wikinger, zu tun?. Nix, keine Thematik, kein Spielgefühl. Interaktion ist reduziert auf das wegkaufen von Figuren. Ansonsten beschränkt sich das Spiel auf seine Auslage und man doktort an dieser gedankenverloren herum. Zumindest ist der Spielablauf flüssig und die Spieldauer angemessen. Bescheidenes Optmierungsspiel ohne jegliche Thematik.

OMI

Kommentar: Ich fasse es in wenige Worte: Klasse Spiel, welches Lust auf viele weitere Partien macht!

Cyberian

Marco Stutzke

Martin Kosub

Kommentar: Für mich bisher der Hit des Jahres 2007

Ernst-Jürgen Ridder

Kommentar: Das Spiel ist gut, gar keine Frage. Nur mit dem Thema "Wikinger" hat es eher wenig zu tun, nicht einmal die Helme stimmen. Die thematische Umsetzung ist bei dem "anderen" Wikinger um Klassen dichter, so dass das "andere" als Wikinger-Spiel auch mehr Spaß macht.

Andreas Lill

Kommentar: War für mich eigentlich der "Anwärter" für das Spiel des Jahres. Eines der Spiele, daß wegen seiner leicht verständlichen Regeln, aber dennoch vorhandenen Spieltiefe, beim Gelegenheitsspieler als auch beim Vielspieler gut ankommt.

Alexander

Kommentar: Nun kauf ich den teuren Krieger um die Anlandungsflotte abzuwehren oder nehm ich den Fischer für umsonst und versorge mein Volk? Ein fein durchdachtes Spiel mit schmuckem Drehteller, der den Adligen auch mal in´s Sonderangebot stellt.

Viktor Koch

Kommentar: (Bewertung der Grundversion) Selten hat ein Spiel so süchtig gemacht wie das hier. Die jedesmal neuen Konstellationen von Wikinger & Plättchen machen es sehr abwechselungsreich und spannend. Es läuft schnell und flüssig und lässt sich in ner 3/4 Stunde schaffen, was jedesmal auf eine Revanche einlädt. Macht bei jeder Spielerzahl einen Heidenspass. Haben die Zusätze leider noch nicht ausprobiert, da wir vor lauter Spielsucht nicht dazu kamen ;). Kaufen!

Petra Enzesberger

Kommentar: Das Spiel hat mich sofort überzeugt. Nur einmal spielen und dann ab in den Schrank? Nicht mit Wikinger :-) Eine zweite Runde ist ein "muss". Es macht durch die einfachen Regeln Spaß und die relativ kurze Spieldauer verführt zu neuen Partien. Einfach Genial :-)

Christian Wilhelm

Kommentar: Geniales Spiel. Zog uns von Anfang an in seinen Bann. Die Erwartungen wurden erfüllt bzw. sogar übertroffen. Regeln sind einfach und verständlich. Das Spiel spielt sich flott und lädt immer zu einer Revanche ein. Hätte den Titel "Spiel des Jahres" verdient.

Andrea B.

Kommentar: Absolut empfehlenswert :o)))

Elli V.

Kommentar: Suuuper Spiel,sowohl das Grundspiel,als auch die Profi-Version!

Thomas Enderle

Rainer Luft

Kommentar: Hätte Spiel des Jahres werden können ... - da es unter den Topspielen des Jahrgangs das familientauglichste ist. Sehr einladende Farbgebung - leider nicht auf dem Cover.

Tobias Reinert

Kommentar: Da ich häufig in einer Viererrunde spiele gibt es nur eine "4", da man ja insgesamt nur 18 Plättchenerwirbt und der Einfluss etwas leidet. Zu dritt eher eine 5,5 und zu Dritt in der Profivariante nahe der "6".

Walter Müller

BlueYeti

Kommentar: Wenn keine Wikinger-Feeling aufkommt, wenn nur das "Rad" neu erfunden wird, indem Plättchen versteigert werden, und ich mich ständig an Carcassonne erinnert fühle, dann bietet das Spiel zu wenig um zu begeistern. Wer mehr Spiele wie Carcassonne spielen will, für den ist Wikinger bestimmt lohnenswert. Für mich ein alter Hut in einer anderen Aufmachung.

Black_Rose

Kommentar: Gutes Familienspiel. Wir haben das Spiel zu dritt gespielt. Mein Sohn (15), meine Freundin (Gelegenheitsspielerin)und ich. Seit Funkenschlag hat uns kein Spiel zusammen so gut gefallen wie dieses. Einfach zu verstehende Regeln, nicht zu komplex, nicht zu einfach.Genau die richtige Mischung von Glück und Strategie, die ein gelungenes Familienspiel ausmacht. Eine klare Kaufempfehlung

Gerhard Passler

Kommentar: Innovatives, flüssig zu spielendes und schön aufgemachtes Spiel, das sowohl familien- als auch (mit den Fortgeschrittenenvarianten) vielspielertauglich ist; die Farbgebung gefällt mir besonders gut, das Schachtelcover sieht dagegen schrecklich aus; das Thema ist vollkommen aufgesetzt; Spielreiz Grundspiel: 3.

Veronika Kay

Ulrich-Peter Weiand

Michael

Kommentar: Aufgrund der tollen Ausstattung und Aufmachung, sowie der angenehmen Spieldauer gerade so vier Punkte. Ansonsten einfach zu wenig Interaktion.

Udo Schmidt

Kommentar: Enorm hoher Wiederspielreiz - tolles Familienspiel

Sebastian Dornemann

Kommentar: Ein erfrischend kurzweiliges Spiel, dass sogar Spielmuffel spätestens in der zweiten Hälfte des Spiels begeistern wird.

Michael Thomas

Kommentar: Ein tolles Spiel, sehr flüssig und super Aufmachung. Mit der Fortgeschrittenen-Regel noch besser!

Franz Schubert

Claus Jagoda

Kommentar: Wurde nach ein paar Spielen doch immer besser (=beinflussbarer)...

Niki Sarrazyn

Steffi Reusch

Kommentar: Anfangs war ich enttäuscht, da es null mit Wikingern zu tun hat. Auch total blödsinnig, dass jede Insel mit nur einem Berufszweig bevölkert wird. Wo hat Norwegen eigentlich Inseln vor einem Ostufer? Trotzdem aber macht das Spiel Spaß.

Wojtek

Kommentar: Für die Fortgeschrittenversion 6, für die Standard 4, da dort das Spiel doch sehr glückslastig und etwas eintönig ist.

Gernot Köpke

Kommentar: Da hatte "Hans" mal wieder einen Glücks-Griff getan ;) Die mitgelieferte Erweiterung gibt dem Spiel noch mal einen neuen Pfiff. Die blauen Fischer erscheinen mir (unnötigerweise) gelegntlich als etwas Spieldominant. Ein Spiel, das zu weiteren (Haus-)Varianten geradezu einlädt...

Babak Hadi

Kommentar: Wikinger? Was hat das Spiel denn mit Wikingern zu tuen? Nach mehreren Partien muss ich sagen das ich es irgendwie langweilig finde. Kaum wiederspiel Reitz fur mich.

Guido Gottheil

Kommentar: Ist eher ein Taktik- denn ein Strategiespiel. Es ist nämlich sehr schwierig die eigenen Möglichkeiten in Abhängigkeit der Mitspielerentscheidungen und der eigenen Sitzposition halbwegs eindeutig zu bestimmen. Das Glück spielt eine größere Rolle, als das Spiel zunächst Glauben macht. Die Spiele enden zwar oft knapp, aber warum letztlich jemand gewinnt, kann man sich hin und wieder nicht so wirklich erklären. Hin und wider drängt sich der Gedanke des gespielt werdens auf. Das gilt auch für das Fortgeschrittenenspiel, das nicht ubedingt planbarer und durch die Versteigerung und das manuelle Figürchensetzen doch etwas zäh wird. Nichtsdestoweniger macht es aber Spaß und kann sehr spannend verlaufen. Deutliche Tendenz zur fünf!

Michael S.

Andreas D. Becker

Kommentar: Macht immer wieder Spaß, nur wenige Spiele kommen so häufig auf unseren Tisch. Sehr gutes Handwerk.

stef

Mike

Daniel Noé

Kommentar: Das beste Spiel 2007 - Die Varianten Grund- und Fortgeschrittenenspiel macht es auch für jeden Spieltyp hervorragend spielbar. Und wer glaubt, dass das Spiel einen hohen Glücksfaktor hat, hat in meinen Augen irgendwas nicht verstanden... Taktik pur, da man zwar für sich spielt, aber permanant die Auslagen der Mitspieler "mitdenken" muss.

Claas Fischer

Kommentar: Wirklich eine runde Sache, dieses Spiel, vor allem in der Fortgeschrittenenvariante! Es gehört bei uns zu den Spielen mit dem höchsten Wiederspielreiz und ist auch für 2 Spieler hervorragend geeignet.

Kai Stemmler

B. Völkel

Kommentar: Die meisten meiner Partien waren 2er-Runden, auch habe ich die integrierte Erweiterung für Fortgeschrittene noch nicht ausprobiert. Die Spiele sind wirklich meist bis zum Schluss spannend waren. Den Vorwurf mangelnder Interaktionsmöglichkeiten muss Wikinger (Grundversion) sich nun wirklich nicht gefallen lassen. Ne 4 geb ich allemal. Man muss schon häufig sehr gut überlegen, ob man seinen Gegner ein Plättchen kaufen lässt, welches ihm nützlich wäre. Weiterhin sollte man immer ein Auge auf den Spielplan des anderen werfen, denn Wertungen wie meiste Inseln/Bootsmänner sind doch am Ende fast immer das Zünglein an der Waage. Nach über 30 Partien macht es mir noch Spaß und dafür gibts 6 Punkte.

@ndre

Kommentar: Noch schnell was spielen, aber auch mit Niveau: Wikinger. Die mitgelieferte Erweiterung macht auch Spaß muss aber nicht sein.

Wombel 13

Kommentar: Top Ten-Spiel des HIG-Verlags. Gehört in jede gute "Spielesammlung" ...

Dirk Grundmann

Kommentar: Michael Kiesling kann es auch ohne Kramer. Und das sogar ausgesprochen gut.

Matthias Ermer

Kommentar: Wenn ich ein Spiel mit ca. 1 Std. Dauer suche, das ein lockeres Spielgefühl bietet, aber dennoch viel mehr zum Reagieren auf die Mitspieler fordert als zuerst gedacht, gibt es kaum etwas besseres. Spielt sich in jeder Besetzung top, auch Neulinge kommen gut in`s Geschehen hinein, einzig das Thema "Wikinger" könnte auch ein beliebiges anderes sein. Insgesamt aber absolut top!

Pet Erpan

Marc Jünger

Kommentar: "Wikinger" vom HiG-Verlag ist ein nur zu empfehlendes Spiel. Es macht Spass, dauert nicht allzu lange und bietet so manchen Weg, seinen Gegnern einen Strich durch die Rechnung zu machen (vor allem, wenn man die in der Regel enthaltene Profi-Variante spielt).

Frank Bergner

Wolfram Dübler-Zaeske

Carsten Wannhoff

Kommentar: Ein echter Volltreffer für HiG, kommt in jeder Runde bisher sehr gut an. Das wirklich einzige Manko dieses tollen Spiels ist, dass 2 Spieler (bei 4 Personen) in 2 Runden Startspieler sind und damit bessere Chancen auf die blauen Fischer haben.

Björn Kalies



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