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Spielziel/ Einleitung: | Blindes Huhn oder goldenes Korn? Was versucht mir der liebe Mitspieler in seiner Versteigerung unterzujubeln? |
Beschrei- bung: | Die "Währung" im Spiel um die blinden Hühner besteht aus Küken in 5 Farben. Reihum führen die Spieler Versteigerungen durch. Je drei Karten sind im Angebot zu finden: Zum einen kommen besagte Küken unter den Hammer, zum anderen blinde Hühner und goldene Körner. Der Clou bei den Bietrunden: Nur der Auktionator kennt alle drei Karten. Eine oder zwei darf er verdecken. Jeder gibt genau ein Gebot ab - den Trend muss jedoch der Auktionator selbst setzen, indem er die Runde eröffnet. Wenn die unten im Angebotsstapel eingemischte Spielende-Karte aufgedeckt wurde, kommt es zur Abrechnung: Natürlich gewinnt der Spieler mit den meisten Siegpunkten. |
Fazit: | Kommen wir ohne lange Präliminarien über Regel und Aufmachung (kurz: Regel ist gut verständlich, Grafik funktional) zum Korn, pardon Kern, dieses Spiels: Der Versteigerungsmechanimus. Bis zu 23 Versteigerungen wird es im Laufe der Partie geben. Die kleine Ungenauigkeit "bis zu" kommt vom Einmischen der Spielende-Karte. Die ersten Versteigerungen können sich noch recht stark an den offen liegenden Kartenwerten orientieren. Später kommen die Überlegungen hinzu, in welchen Farben man die Mehrheiten bilden kann. Nur drei Farben kommen in die Endwertung für die Kartenwerte, so dass sich hieraus auch unterschiedliche Präferenzen ergeben. Zu Beginn ein blindes Huhn einzusammeln ist nicht wirklich tragisch - schliesslich gibt es gleich viele goldene Körner, um paarweise auf 5 Punkte aufzuwerten. Ein gewisser Spannungsbogen über die Partie hinweg ist dadurch gewährleistet: Die Höhe der Gebote nimmt zu. Glück hat also der Auktionator, der mit seinem Gebot die Begehrlichkeiten der Mitspieler anheizen und somit eine hohe Bezahlung durch Küken erzielen kann - oder der es schafft, ein Gebot mickrig aussehen zu lassen, um es selbst einzukassieren und somit billig seine eigene Auslage aufzuwerten. Letzteres klappt leider meist nicht - bei zu billigem Startgebot wird fast immer ein Mitspieler neugierig und überbietet den Auktionator ... Das "goldene Korn" in diesem Spiel ist der innovative und pfiffige Versteigerungsmechanismus, der Raum für Bluff lässt und zum Risiko verleitet. Aber auch "blindes Huhn" muss man hier leider bescheinigen, denn letztendlich ist der Versteigerungsmechanismus doch zu gleichförmig. Und wenn man wieder nur drei kleine Kükenkarten gezogen hat, bringt aller Bluff nichts ein - das Glück spielt eben auch mit. |
Kurzspiel- regel | In unserer Rubrik Kurzspielregeln stellen wir Euch Zusammenfassungen/Übersichten diverser Spiele im PDF-Format zur Verfügung. Einfach öffnen und ausdrucken: |
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