Spiel

Stone Age

Spielerzahl

2-4

Alter

ab 10 Jahren

Dauer

60-90 Minuten

Autor

Michael Tummelhofer

Verlag

Hans im Glück (Web)

Jahrgang

2008

Wertung

H@LL:


5.3

Besucher:


5.8


Spielziel/ Einleitung:

Damals, in der guten alten Zeit - damals gab es auch schon Gummistiefel. Doch schon damals dachte man wehmütig an die längst vergangene Zeit zurück, als diese noch aus Holz waren. Noch lange davor war alles aus Stein. Deshalb wähnte man sich damals in der Steinzeit. Doch schon damals gab es Anglizismen, und die modernen Neandertaler nannten sich lieber Neandereuros und wähnten sich im Stone Age.

 

Wer jetzt an aufregende Jagden, Stammesfehden und Vulkanausbrüche denkt, wird von Stone Age enttäuscht werden. Denn schon damals galt es zu wirtschaften, sich zu entwickeln und dabei nicht zu verhungern. Sieger wird nicht der Spieler mit der dicksten Keule, sondern der fortschrittlichste, der die meisten Räder erfindet.

Beschrei- bung:

Die Spieler sind Anführer kleiner Steinzeitgroßfamilien, die sich vorgenommen haben, mehr aus sich zu machen. Zu Beginn zählt der Clan nur fünf Mitglieder, denen es reihum verschiedene Aufgaben zuzuweisen gilt. Beispielsweise können sie zum Holz sammeln, Steine klopfen, Gold waschen oder Ziegel brennen geschickt werden. Mit den so erworbenen Rohstoffen können weitere Angehörige Hütten bauen oder Zivilisationskarten erwerben. Schließlich kann man auch Ackerbau betreiben, ein Werkzeug herstellen oder sich zur Vermehrung ins Liebesnest zurück ziehen. Zu Letzterem sind verständlicherweise immer zwei Personen notwendig. Nun legte man auch schon damals Wert auf eine gewisse Privatsphäre. Deshalb darf immer nur eine Familie Spaß beim Spiel haben und Nachwuchs zeugen. Aber auch auf den anderen Feldern wird es eng. Während für die Rohstoffe jeweils sieben Arbeitsplätze frei sind, können die anderen Aktivitäten nur einmal genutzt werden. Nur jagen können beliebig viele Steinzeitgenossen gleichzeitig.

 

Sind schließlich die Figuren aller Spieler eingesetzt, beginnt eine zweite Phase. In dieser nimmt man seine Leute wieder zu sich und erntet zugleich die Früchte ihrer Arbeit. Für jeden Arbeiter auf einem Rohstofffeld wird gewürfelt. Im Wald gibt es für drei Würfelaugen ein Holz, Lehm kostet schon vier, Steine fünf und für Gold braucht man sechs Punkte. Deshalb sollte man lieber in Gruppen Gold schürfen. Auch sind jetzt die Werkzeuge nützlich, denn mit ihnen können zu niedrige Würfelergebnisse aufgewertet werden. Zivilisationskarten kosten hingegen einen bis vier Rohstoffe. Sie bringen dafür allerlei Vorteile und wichtige Siegräder. Hüttenbauer setzen schließlich Rohstoffe in Siegräder um. Über die beiden Turteltäubchen in der Hütte mit der roten Laterne breitet sich dezent das Mäntelchen des Schweigens aus. Nur das Klappern des Storches deutet auf den Nutzen ihres Treibens hin.

 

Bevor eine neue Einsetzrunde startet, wollen die Bewohner von Steinzeithausen noch schnell ernährt werden. Die erforderliche Nahrung gibt es von Äckern oder aus den Jagdgründen. Hungernde Untergebene schlagen vor Wut und Gram 10 Räder kaputt.

 

Das Spielende naht, wenn sich die Hütten oder Zivilisationskarten ihrem Ende zuneigen. Der radreichste Spieler wird als Held der Steinzeit bejubelt.

Fazit:

Damals in der Steinzeit, noch vor Julius und Obelix, waren die Würfel noch nicht endgültig gefallen, denn damals galten sie noch als Universalwerkzeug. Wem also Würfel schon immer zuwider waren, sollte Stone Age lieber meiden. Solchen Spielgenossen wird jedoch so einiges entgehen. Denn das Material und der Mechanismus sind so ansprechend gestaltet, dass man das Spiel sofort spielen möchte. Wer sich dann auch aufs Würfeln einlässt, wird nicht enttäuscht werden. Das Spielgefühl ist gefällig und die Mischung aus Glück, Taktik und Strategie scheint ausgewogen. Zudem ergänzen sich Thema, Gestaltung und Spielprinzip ganz wunderbar.

 

Doch ist Stone Age wirklich so gut - langweilig und aussagefrei? Oder gibt es doch ein paar verborgene Ecken und Kanten, die das Spiel aus der Masse der einfach netten Spiele herausheben? Denn die wunderschöne Grafik von Michael Menzel könnte auch als weichgespült, aussagefrei und unoriginell charakterisiert werden. Persönlich schaue ich mir seine Spielgemälde immer gern an, hoffe jedoch, dass er nicht für immer bei diesem Stil verweilt. Doch das darf jeder selbst beurteilen. Die Piktogramme und Gestaltung sind intuitiv sehr verständlich. Gerade bei Hans im Glück Spielen hatte ich mit sprachunabhängigen Symbolen schon häufiger Verständnisprobleme.

 

Aber auch die Ausgewogenheit kann kritisiert werden. Denn beginnt man das Spiel zu analysieren, fallen sogleich die einfachen Zusammenhänge zwischen Pöppeln, Würfelergebnissen und Siegpunkten auf. Wer nämlich Hütten baut, bekommt genauso viele Siegpunkte, wie Würfelaugen in die benötigten Baustoffe einflossen. Die einfachste Spielgleichung lautet also: „Erwartete Siegpunkte = zum Würfeln eingesetzte Pöppel x 3,5“. Da eine Nahrung zwei Würfelpunkte kostet, kann der Wert eines Ackers zum Beispiel mit „2 x Anzahl der verbleibenden Runden“ beziffert werden. Natürlich müssen noch die Kosten zum Hüttenbau berücksichtigt werden. Mit dem Wissen, dass die meisten Partien 9 bis 11 Runden dauern, lässt sich Stone Age auf ein lineares Gleichungssystem reduzieren.

 

Doch da gibt es auch noch die Zivilisationskarten, welche etwas Pfeffer ins Spiel bringen. Denn jede von ihnen bringt Siegpunkte bei der Endabrechnung. Der Wert bestimmt sich aber immer aus einer Multiplikation mit einem anderen Faktor. Zum Beispiel „3 x Anzahl der gebauten Hütten“ oder „2 x Familiengröße“. Obendrein erhält der Erwerber einer Karte sofort gewisse Vorteile. Das kann z. B. ein Stein oder ein Werkzeug sein. Natürlich lässt sich das obige Gleichungssystem einfach um ein paar Dimensionen  erweitern, um die Zivilisationskarten zu beschreiben. Denn im Wesentlichen bleiben die Zusammenhänge linear. Eine ausführliche Analyse dieses Ansatzes ist auf der Seite der Westpark-Gamers zu finden.

 

So richtig würzig scheint Stone Age also auch mit den Karten nicht zu sein. Feinspieler könnten also die Nase rümpfen und lieber hungrig zu Bett gehen. Hunger ist auch der Name einer weiteren Strategie, um Stone Age zu gewinnen. Denn ein Nahrungspunkt entspricht ja zwei Würfelaugen. Die Konventionalstrafe für hungernde Arbeiter beträgt pauschal 10 Punkte, deren Äquivalent 5 Nahrung ist. Warum sollte also der ausbeuterische Steinzeitkapitalist seine eventuell große Belegschaft mit Essen versorgen? Wer hungern lässt und sich hemmungslos vermehrt, hat mehr Ressourcen für Siegpunkte. Mittlerweile nahm sogar der Autor zu dieser Strategie Stellung. Ein Garant zum Sieg ist sie aber nicht. Es macht Spaß zu hungern, denn mit dieser Strategie hat man mehr Aktionsmöglichkeiten. Man kann sogar hungernd gewinnen.

 

Doch leider kann man bei dieser Vorgehensweise auch kläglich verrecken, wie ich auch schon am eigenen Leib erfahren durfte. Der Grund dafür sind die doofen Mitspieler, die per Interaktion die schönen Strategieträume zerplatzen lassen. Denn es reicht eben nicht, ganz viele Rohstoffe anzusammeln; auch die Hütten wollen gebaut werden. Jede Runde gibt es aber nur vier von ihnen. Besonders im Endspiel wird man kaum mehr als eine davon ergattern können. Und um mit Zivilisationskarten zu gewinnen, muss man sich spezialisieren. Deshalb sollte man erst die Karten sammeln und dann korrespondierenden Eigenschaften verbessern. Der hungernde Spieler muss aber oft in den ersten Runden die Karten ignorieren, da er vollauf mit der Klapperstorchenpflege beschäftigt ist.

 

Ob es eine dominante Siegstrategie gibt, weiß ich nicht. In seiner gefühlt recht kurzen Spieldauer und Komplexität lädt Stone Age aber ein, immer neue Strategien zu diskutieren, zu testen und zu verbessern. Auch Würfelhasser würden dies mögen. Diese verborgenen Schönheiten gibt das Spiel aber erst nach einigen Partien preis. Bis dahin ist es aber immerhin nett.

(Peter Nos - 01.06.2008)

Kurzspiel- regel

In unserer Rubrik Kurzspielregeln stellen wir Euch Zusammenfassungen/Übersichten diverser Spiele im PDF-Format zur Verfügung. Einfach öffnen und ausdrucken:
Stone Age

Unsere
Wertung:

Spieler

Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz
Peter Nos

Rolf Braun

Kommentar: Nach unzähligen Partien (hauptsächlich zu viert) gefällt es mir immer besser. Der Einfluß scheint trotz Würfelorgie doch recht hoch. (Nachtag: Habe den Spielreiz von 5 auf 6 geändert)
Udo Kalker

Kommentar: Solides "Aufbauspiel" mit gewissem Würfelglückanteil. Zuweilen scheint der Startspielervorteil an letzter Spielposition schwer aufholbar zu sein. Das wunderschöne Material lädt zum Wiederspielen ein. Beim diesjährigen Spieletreff in Oberhof war es DAS Top-Highlight.
Michael Andersch

Kommentar: Nachtrag: Nach ca. 10 Partien Note von 5 auf 4 abgesenkt. Ich halte es mit dem Rezensenten: Irgendwie fehlt dem Spiel ein gewisser Pep, Partien laufen meist recht ähnlich ab. Außerdem gefühlt zu lange Spieldauer.
Rene Puttin

Kommentar: Dass Würfel ein Spiel nicht zwingend zu einem Glücksspiel machen, wurde schon bei Yspahan eindrucksvoll bewiesen. "Tummelhofer" zeigt es nun nocheinmal deutlich. Die Würfel machen das Spiel spannender und nicht schlechter. (Wem das trotzdem noch zu glücksabhängig ist, kann immer noch pro Person eine 3,5 rechnen anstatt zu würfeln.) Tolles Spiel!
Stephan Gehres

Katrin Husmann

Carsten Pinnow

Kommentar: bischen zu komplex und ein bischen zu lang. Aber trotzdem klasse!
Roland Winner

Kommentar: Nach vielen Partien habe ich nun auf Spielreiz 6 angehoben.
Hans-Peter Stoll

Uta Hillen

Kommentar: Starke 5!
Sandra Lemberger

Jost Schwider

Kommentar: Ein "nettes", gut funktionierendes Spiel (mit manchmal entscheidenen Glücksfaktor, je nach Würfel und Zivi-Karten). Ob es aber wirklich einfacher und damit Familien-tauglicher als z.B. "Die Säulen der Erde" ist, wage ich stark zu bezweifeln, insbesondere bei vergleichbarer Spielzeit. Daher würde ich persönlich dem Stone Age immer DSdE (plus Erweiterung) vorziehen. ;o)
Barbara Winner

Frank Gartner

Jochen Traub

Kommentar: Auch als zweierspiel super geeignet und sehr strategisch ( auch mit Würfeln ;-)
Ralph Bruhn

Kommentar: Nach dem ersten Versuch hätte ich dem Spiel eine 4 gegeben, nach dem dritten eine 5, inzwischen, nach ca. 10 Spielen bin ich bei der Höchstnote angekommen. Es stecken mehr Möglichkeiten und weniger Glücksanteil in dem Spiel, als man bei der Würfelorgie zunächst annimmt...
Andrea Poganiuch

Patrizia Holz

Dominik Scholz

Bernd Eisenstein

Horst Sawroch

Nicole Biedinger

Michael Kahrmann

Kommentar: Ein sehr schönes Spiel, in Aufmachung und Spielspaß!
Andreas Odendahl

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Stone Age




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Spieler

Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz

Christof Lehr

Kommentar: Ich find´s - trotz des nicht zu vernachlässigen, aber etwas steuerbaren Glücksanteils - ein tolles Spiel, auch zu zweit. Mein Favorit für das "Spiel des Jahres".

Matthias R.

Kommentar: DIE gelungene Mischung von Strategie und Glück. So, wie ich es besonders mag. Erstaunlicherweise gibt es sehr viele Möglichkeiten zum Spielsieg - auch wenn ich die schon viel diskutierte Hungerstrategie verabscheue (weil diese m. M. n. nicht zum Thema des Spiels passt; in unserer Runde MUSS man auch Rohstoffe abeben, um das Hungern zu vermeiden). - Es wäre ein Segen, wenn Stone Age das diesjährige Spiel des Jahres werden würde (evtl. noch "Wie verhext!"). Traut den Wenig-Spielern da draußen auch was zu - denn "schwer" ist Stone Age nicht. Wenn die Wahl wieder auf ein Leichtgewicht fällt, muss man glauben, dass "Die Siedler von Catan" heute auch nicht mehr diesen Titel "erringen" könnte... und das wäre jammerschade. Alle Daumen drücken. Stone Age ist für JEDEN Spielertyp das Richtige !!!

Andreas D. Becker

Kommentar: Schnell gelernt, weil sich vieles intuitiv erschließt. Die Würfel bringen ein wenig Unwägbarkeit rein, aber schon damals war es so, dass man nicht immer vorhersagen konnte, wie viel Gold man wirklich aus dem Fluss schürft. Oder ob die faule Bande, die in den Wald geschickt wurde, auch wirklich hart arbeitet und genügend Holz mitbringt. Oder eben nur ganz wenig. Sehr gut austariertes Spiel, wunderschöne Optik, großartiges Spielgefühl. Von den Nominierten kenne ich bisher nur Stone Age, aber für mich eine erstklassige Wahl für den Titel Spiel des Jahres.

Marco Stutzke

Detlef Vanis

Kommentar: Für mich auf jeden Fall das 'Spiel des Jahres'.

Rughnegg

Kommentar: Auch für mich das Spiel des Jahres! (ob es allerdings das Spiel des Jahres wird oder für die Jury zu "komplex" ist - we will see...)

Jens B

Kommentar: Rundum super! Grafik, Material, Spielidee... hier stimmt alles.

Axel Sanden

Christoph Kainrath

Kommentar: Egal ob 2, 3 oder 4 Spieler, das Spiel macht immer Spaß!

Helge Ostertag

Kommentar: Gute Mischung aus Strategie und Glück! Bei uns derzeit das meistgespielte Spiel und für mich klarer SdJ - Anwärter.

Thomas Hammer

Kommentar: Wirklich erstaunlich: Idee, grafische Umsetzung, Material, ausgewogene Spielmechanismen (Zufall & Strategie), hoher Spannungsbogen, Schlusswertung, 2,3 oder 4 Personen .... - "StoneAge" beeindruckt tatsächlich in allen Bereichen! Gratuliere HiG....!

Ernst-Jürgen Ridder

Kommentar: Tolles thematisches Spiel, schlicht ein Highlight. Besonders gelungen der Spielmechanismus der Rohstoffbeschaffung; das würde geradezu langweilig, wenn man statt zu würfeln für jede Spielfigur einfach 3,5 rechnen wollte.

Grzegorz Kobiela

Nikolai

Kommentar: Die bisherigen Hall9000 Wertungen sind ein Witz. Großartiges Spiel.

Tommy

Kommentar: SdJ oder nicht, das ist dieses Jahr mal wieder spannend.

Mike

Dieter Niehoff

Steffi

Kommentar: Die momentan beste und eleganteste Kombination von Gambling und Strategie. Ich fürchte der Rezensent hat das Spiel nicht wirklich durchdacht und/oder begriffen wenn ihm die "Würze" fehlt.

Claus Fischer

Kommentar: Gefühlsmäßig vereint "Stone Age" geschickt Elemente aus "Cuba" und "Die Säulen der Erde". Die Würfel würzen das Spiel angenehm, ohne es zum Glücksspiel zu machen. Klasse: Das Spiel ist einfach zu erklären und sehr zugänglich, die verschiedenen Möglichkeiten für Siegpunkte sorgen für einen hohen Wiederspielreiz.

Martin Kosub

Kommentar: Ein Kommentar: Super!!!!!!!!!

Matthias Wagner

Kommentar: Nach anfänglichen Bedenken, dass die Spieldauer zu lang ist und das Spiel immer gleich abläuft (Hütte->Acker-Werkzeug) wurde ich eines besseren belehrt: Es wird von Mal zu Mal besser.

Michaela Stutzke

Peter Steinert

Kommentar: Was für ein Spiel!! Seit "Siedler" war die Jury SdJ meiner Meinung nach nicht mehr derart in der Pflicht, ein Spiel mit dem Hauptpreis zu küren wie bei Stone Age. Ich habe das Spiel schon mit über 30 Leuten aller Generationen getestet; es kommt ausnahmslos sehr gut an. Niemand stört sich an der etwas höheren Komplexität, weil sie in der Leichtigkeit der Spielstory, dem Würfelmodus und der "inneren Logik" aller Aktionsmöglichkeiten überhaupt nicht auffällt. Wenn Stone Age nicht siegt, dann werden wir in diesem Jahr zwangsläufig wieder nur ein "nettes & braves" Spiel des Jahres haben. Hoffentlich gibt es ein Happy End... Es lebe die Steinzeit! :-)

Sven Wagner

Kommentar: Sehr gut zu zweit spielbar.

Ralf Unland

Kommentar: Für mich das Spiel des Jahres 2008 !

Oliver S.

Kommentar: Warum wurde STONE AGE nicht "Spiel des Jahres 2008" - Das bleibt mir wirklich ein Rätsel!? Liegt es vielleicht darin, das in "Stone Age" Elemente von "Säulen der Erde" und "Wikinger" (HiG) enthalten sind ? Oder war's der Jury einfach nur zu kompliziert ? Oder war der Autor zu unbekannt ? - Egal, für mich ist es auf jeden Fall ein Highlight des Jahrgangs 2008 und ein Super-Spiel das sicher nicht verstauben wird.

Babak Hadi

Kommentar: Ein super Familienspiel mit hohem wiederspielreitz. Und die Aufmachung ist wirklich Spitze!

Andrea B.

Kommentar: Spannend von der ersten bis zur letzten Runde :o))

Nicky Göttling

Kommentar: Auch für 2 Spieler mehr als empfehlenswert. Eines meiner neuen Lieblingsspiele.

Julius Tasler

Kommentar: Ausgepackt, Spielmaterial bewundert, die vorbildliche Anleitung in kurzer Zeit gelesen und vestanden, den ganzen Abend danach nur Stone Age gespielt. Alle Mitspieler waren begeistert über die strategischen und taktischen Möglichkeiten, selbst seine Siegpunkt zu bekommen und sie den anderen zu verwehren. Und der Spielfluß bot niemals Längen.

Ernie

Kommentar: Strategiespiel und Würfel, das passt nicht zusammen? Doch! Hinzu kommt eine stimmige Umsetzung des Themas, gewürzt mit einer gehörigen Prise (Schaden-)Freude, abgeschmeckt mit einem -immer gefälligen- (Karten-)Sammelelement, was will man mehr?

websmurf

Kommentar: Ein sehr eingängiges Spiel, das trotzdem komplex ist. Trotz des Würfelns ist der Glücksfaktor nicht zu hoch. Die Vielzahl möglicher Strategien begeistert mich immer wieder. Außerdem ist das Speilmaterial fantastisch gestaltet. Bisher mein Spiel des Jahres 2008.

Matthias Ermer

Kommentar: Durfte es bis jetzt 3 x spielen, sowohl mit Viel- wie auch Gelegenheitsspielern, dabei 2 x zu viert, 1 x zu zweit. In allen Runden kam`s gut bis super an, weil: Angenehm lockeres Spiel dank sich während der Partie ausgleichenden Würfelglücks, viele Möglichkeiten, gute Regeln, wenig gegenseitiges Gesteche, tolles Material, fein umgesetztes Thema und jeder kommt zu was. Wir spielen`s übrigens ohne die Hungerstrategie (wer am Verhungern ist, gibt nicht einfach Punkte ab...). Von mir klar die Höchstnote, auch im Spiel zu zweit.

Martin Schipper

Kommentar: Bei diesem " Spiel des Jahres " kann jede Strategie zum Sieg führen. Einfach ein geniales Spiel.

Wuppermauli

Kommentar: Absolute Kaufempfehlung! Schönes Spielmaterial---teilweise etwas zu wenig( hab deshalb auf der Spiele-Messe in Essen zusätzliches gekauft). Man braucht einige Runden um die Komplexidität der Schlußwertung zu verinnerlichen.

Steinchen

Quecki

Kommentar: schön als Absacker aber auch für mehrere Runden - auf dem Niveau von Thurn und Taxis auch mit jüngeren Stragen und für nicht Vielspieler spielbar!

Peter Müller

Kommentar: Habe das Spiel jetzt mehrmals in verschiedenen Zusammensetzungen gespielt. Wirklich ein Wahnsinnsspiel. Verschiedene Strategien führen zum Sieg. In jeder Besetzung toll. Funktioniert auch gut zu Zweit. Spricht Viel- und Wenigspieler gleichermassen an. Schnell erklärt und nach einer Partie hat jeder alles genau verstanden. Unsere 8-jährige Tochter spielt auch schon mit. Allerdings nicht mit der besten Strategie. Aber die Mechanismen hatte sie schnell verstanden.

Jörg Lehleitner

nico

Kommentar: Hammer Spiel! Dachte erst an einen DSDE Abklatsch, das ist es bei weitem nicht. Super eigenständig, ohne jegliches Textlesenmüssen, ohne nervige spielverändernde Sonderfunktionen, astrein. Allerdings gewinnen die Grübler mit hoher Wahrscheinlichkeit - man muss doch viel Kopfrechnen, Wahrscheinlichkeitsrechner sind im Vorteil. Kann, besonders zu Ende, zu nervigen Wartezeiten führen. Warum gibt es eigentlich keine Bewertung der Wartezeiten?

Klaus Rakus

Kommentar: Echt klasse! Spielt sich in einer Erwachsenenrunde genau so gut wie mit Kindern (10 und 11). Alle hatten enormen Spass. Und manchmal hilft auch der Würfel ein bisschen nach ;-)

Brrause

Kommentar: Hat uns mit mehreren Spielern jeweils Laune bereitet. Auch wenn man etwas mehr Zeit investieren muß... die vergeht bei Stone Age wie im Flug!!

Dr. Andreas Günter

Kommentar: Das "Steinzeit-Experiment" für die Familie zu Hause.

OMI

Kommentar: Einfach ein tolles Spiel, welches sich schon nach kurzer Zeit sehr flüssig spielen lässt.

Christian Würker

Kommentar: Endlich bekomme ich auch Wenigspieler dazu ein Spiel über 60 min zu spielen....

Martin Spieler

Kommentar: Ich nenne es oft und gerne den "kleinen Bruder von Säulen der Erde". Beide spiele sind toll, aber Stoe Age überfordert auch Wenig-Spieler nicht, ist intuitiver und dauert weniger lang. Der Glücksanteil ist m.E. größer, als oft angenommen. Das liegt aber weniger an den Würfeln, sondern v.a. in der Abfolge der Karten, und - weniger - der Hütten. Die Karten der letzten Runde (meist werden 3 oder 4 aufgedeckt) können locker 20-50 Siegpunkte Unterschied ausmachen. Auch die obere Leiste der Karten (schon früh viel Ackerbau oder Werkzeug durch Lotterien, Werkzeuge, Nahrung...) verändern das Tempo des Spiels und beeinflussen die Strategie. Macht das alles etwas? Nein, im Gegenteil! Ähnlich wie bei Siedler tut dieses Glücksmoment dem Spiel ausgesprochen gut!

Andreas Bruns

Kommentar: Immer wieder gerne!

Carsten Wannhoff

Kommentar: Zu zweit spielt es sich anders, aber ebenso gut wie in voller Besetzung. Allein deshalb hätte es den Titel SdJ verdient gehabt.

Henrik R.

Christian Bauer

B. Völkel

Kommentar: Habe nun mit Sicherheit schon an die zwanzig Partien gespielt und trotzdem bleibt der Spielreiz erhalten, gerade weil man sich mit seiner taktik immer wieder auf neue Situationen und Mitspieler einstellen muss. Die Aufmachung geht nicht besser, einfach schön. Ein gewisser Glücksfaktor ist gegeben aber, wie ich finde, genau richtig im richtigen Verhältnis zu den Einflussmöglichkeiten. Sehr zu empfehlen!

Peter Thielmann

Kommentar: Spielt sich zu zweit ebenso flüssig wie zu viert. Und eine Strategie, in einer Spielerunde nicht klappt, klappt in einer anderen hervorragend, man muss sich also sehr auf die jeweiligen Mitspieler einstellen: Klasse!

Michael Urbanke

Kommentar: Zwar wieder ein "Rohstoff"-Spiel, aber dennoch tiefgängig genug um mehrere Strategien auszuprobieren. Auch zu Zweit sehr gut. Absolut zu empfehlen!

Norbert Müller

Kommentar: Die SdJ-Jury ist Schuld, daß ich Stone Age erst jetzt habe. Zudem nimmt dieses langweilige Keltis seit einem Jahr Platz weg im Schrank! Doch nun zu den Qualitäten des Spiels: das Material ist umwerfend; wo sonst sieht schon ein Goldbarren oder ein Ziegelstein genau wie einer aus? Spielerisch ist es ein bischen "Agricola light", d.h. man kann es mal so zwischendurch zu viert in 90 Minuten spielen. Ich denke, mit etwas Übung werden wir auf unter eine Stunde kommen. Dabei sind gerade durch die Würfelei immer wieder neue Taktiken gefragt, um dem Mangel zu begegnen. Apropos Mangel: bei Stone Age empfindet man die "Notwendigkeit", Nahrung heranzuschaffen, nie als frustrierend! Es sind immer genügend Pöppel da, um auch noch etwas anderes zu machen. Empfehlung auch für Gelegenheitsspieler: es ist leicht zu erlernen und hat hat ein sehr gutes Regelheft.

Markus Hartenberger

Jürgen Strobel

Kommentar: Wir haben Stone Age gestern zu viert gespielt und ich muß sagen es ist ein Hammer Spiel.Super Aufmachung,tolles Material,Spielspaß pur.Das Spiel kann ich jedem nur empfehlen.

Flundi

Kommentar: Last night Stone Age saved my life!

Frank Bergner



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