|
|
Spielziel/ Einleitung: | Beim Ablegen der Karten versucht man jeweils, einen Gesamtwert von 7 zu erreichen. Der Spieler, der seine 7 Handkarten zuerst loswird, gewinnt die Runde. |
Beschrei- bung: | Kann man durch das Ausspielen einer eigenen Karte nicht die Summe 7 bilden, sondern würde man ein niedrigeres Ergebnis erzielen, so darf man diese Karte zwar ausspielen, muss aber auch wieder eine neue nachziehen. Und kann man gar nur Summen über 7 bilden, darf man nichts ausspielen und bekommt noch eine Karte vom Nachziehstapel dazu. Wer zuerst seine letzte Handkarte ablegen konnte, erhält so viele Chips, wie Mitspieler in der Runde sind. Die anderen spielen indessen so lange weiter, bis nur mehr ein Spieler Handkarten hat. Der Zweitplatzierte erhält danach einen Chip weniger als der Erste usw., der Letzte bekommt immer einen Chip. Danach startet eine neue Runde. Wer nach 7 Runden die meisten Chips besitzt, hat gewonnen. |
Fazit: | Wenn man vor dem ersten Spiel aus jeder einzelnen Karte die Chips heraus gedrückt hat, so dass die Karten auf einer Seite Löcher haben, bedarf es vor weiteren Spielen kaum einer Spielvorbereitung. Man kann nach dem Verteilen der Karten immer gleich loslegen. Selbst Erwachsene vergaßen des Öfteren das Nachziehen. Es ist eben einfach nicht eingängig, wenn man sich weder daran gewöhnen darf, prinzipiell nicht nachzuziehen bzw. schon nachzuziehen. Und auch durch Zählen der Karten kann man nicht nachvollziehen, ob man es vergessen hat oder nicht, denn jeder Spieler hat zu jedem Zeitpunkt des Spiels unterschiedlich viele Karten auf der Hand. Das Spiel ist in keiner Weise beeinflussbar. Man legt einfach die Karten ab, die man bekommt. Da es außer Erstklässlern, die sich im ersten Schulviertel befinden, niemandem schwer fällt, Zahlen bis 7 zu addieren, kommt im gesamten Spiel keine Spannung auf. Es ist reine Glückssache, ob man seine Karten als Erster oder Letzter los wird. Entsprechend kommt das Spiel auch an. Erwachsene spielen höchstens ihren Kindern zuliebe mit und Kinder finden das Spiel auf Dauer auch nicht aufregend genug, um eine komplette Partie fertig zu spielen. Meistens wollten die Kinder nach drei bis vier Runden etwas anderes spielen. Lediglich jene Kinder, die gerade das Rechnen im Zehnerraum lernen und üben, spielen ab und zu bis zum Ende mit, denn für sie ist das Spiel noch relativ anspruchsvoll. Eine ebenfalls weniger schöne Seite des Spiels ist die Warterei für jene Spieler, die zuerst fertig sind. Zwar werden sie mit Sieges-Chips belohnt, trotzdem sitzen sie – vor allem bei vielen Mitspielern - manchmal eine ganze Weile tatenlos herum, bis der vorletzte Spieler keine Handkarte mehr hat. Schlussendlich sind für mich Erstklässler die eigentliche Zielgruppe für dieses Spiel. Wenn man mit seinen Kindern das Rechnen innerhalb des Zehnerraums üben und festigen möchte, dann bietet es eine gute spielerische Unterstützung, nicht mehr und nicht weniger. |
| ||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Weitere Informationen auf unseren Partnerseiten: |