Spiel

Fremde Federn

Spielerzahl

2-4

Alter

ab 12 Jahren

Dauer

95 Minuten

Autor

Friedemann Friese

Verlag

2F-Spiele (Web)

Preis

ca. 30 Euro

Jahrgang

2012

Wertung

H@LL:


3.6

Besucher:


3.6


Unsere
Wertung:

Spieler

Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz NULL
Franky Bayer

Kommentar: Interessante Kombination aus Spielen wie "Dominion", "Agricola" und "Im Wandel der Zeiten", das aber - da etwas trocken und mechanisch - in Summe nicht ganz an diese herankommt. Grafisch sind wir von 2F-Spielen schon mehr Sarkasmus gewöhnt.
Steffen Wallraff

Roland Winner

Frank Solnitzky

Kommentar: Durchschnittlich in allen Belangen. Schwankt zwischen 3 und 4 im Spielreiz. Spieldauer zu lang.
Silke Hüsges

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Fremde Federn




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Eure
Wertung:

Spieler

Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz

abstorz

Kommentar: Da habe ich wohl eine andere Meinung als die Redaktion... Das Spiel finde ich unglaublich gut konzipiert und ausgeglichen, und das alles ohne Materialschlacht und bei einem super Preis. Bis zum Ende bleibt alles offen, mit verschiedenen Strategien und Taktiken kann man hier viel mehr erreichen als es auf den ersten Blick scheint. Es hat von Agricola, Im Wandel der Zeiten und Dominion die besten Mechanismen, und vor allem kommt es leichter und lockerer daher als die genannten. Selbst Puerto Rico ist durch die Bonus-Plättchen auf nicht genommenen Aktionsfeldern vertreten. Die Mechanismen finde ich so gut, dass ich selbst trotz der unterirdisch unstimmigen Umsetzung des Themas (das man einfach ignorieren muss) eine sechs gebe. Allerdings: Es ist schon eher was für Vielspieler, die die Mechanismen wiedererkennen, für Einsteiger ist das Thema zu abstrakt.

Jonas

Kommentar: Da kann ich mich dem Vorredner abstorz nicht anschliessen. NUR die besten Mechanismen aus anderen Spielen abgreifen und zusammenwürfeln ist langweilig. Das Spiel hat keinen eigenen Charakter. Dominion ist so genial, weil NUR der eine Mechanismus so gut und hübsch verarbeitet wurde. Einfach kopieren und in Fremde Federn einfügen ist zu langweilig. Das gleiche gilt für die andere Mechanismen. Fande das Spiel schnell langweilig und fad. Die Zeit hätte man besser nutzen sollen um wenigsten einen wirklich genialen Mechanismus zu überlegen und den dann mit den anderen verweben. Das sowas funktioniert zeigte 2012 Tzolkin. Uraltes Workerplacement aber aufgepeppt mit einer Zahnradmechanik. Nicht das genialste Spiel, aber um Welten besser als FF. Das ist einfach nur schmalbrüstig. Einmal gespielt und ab in die Schaltel!

Patrick

Kommentar: Hmmm.. das lustige Thema (überall etwas geklaut) ist zu lahm. Das Spiel wirkt steril und Lust auf eine zweite Partie stellte sich auch nicht ein. Nach "Die ersten Funken" der zweite schwache Friese.

Dencer

Kommentar: Als großer Funkenschlag-, Agricola-, Puerto Rico- und Dominion-Fan stimme ich einem Vorredner zu, Versuch weitestgehend gescheitert, durch blankes Kopieren des "Besten" was neues "Tolles" zu kreieren. Spiele dann doch lieber die Originale und es ist nur eine knappe 4. Schade, hatte mehr erhofft und erwartet. Es entsteht leider kein neuer "Aha"-Effekt. Zu steril und eindimensional.

Marco Stutzke

Kommentar: supi ;-)

Sebastian Hein

Kommentar: Leider hat das Spiel nicht die Klasse der kopierten Spiele erreicht. Es spielt sich wie ein viel zu langes Dominion und die taktische Tiefe eines 'Agricola' oder 'Im Wandel der Zeiten' wird nicht ansatzweise erreicht. In diesem Fall spiele ich lieber die kopierten Spiele als Fremde Federn.

koeppquist

Braz

Kommentar: Hmm...bin da wirklich anderer Meinung wie viele der Vorposter. Ich habe das Spiel jetzt nur zu zweit gespielt und als solches war die Spieldauer angenehm (= 60-90 Minuten) und eine gute Spannungskurve war gegeben. Natürlich kann man von einem Spiel, welches mehrere Mechanismes kopiert, nicht gleich erwarten, dass es die selbe Klasse wie seine "Vorgänger" hat, da es sich einfach um ein anderes Spiel handelt. Mir gefällt das Spiel dennoch sehr gut: Es gibt viele kleine Details (z.B. die unterschiedlichen Raumschiffe als Kühlerfiguren auf den Autos von Geldkarten, die Siegpunktleiste, die dem Spiel Zug um Zug nachempfunden wurde u.v.m.) die zusammen mit der Spielmechnik (=Eine Mischung aus Deckbuilding und Workerplacement) eine für mich runde Sache machen. Mit hat es gefallen. Einzig und alleine einige Symbole fand ich etwas "irreführend" bzw. "ungünstig gewählt".

Finchen

Kommentar: Ein Spiel wird nicht dadurch gut, dass man vorher zugibt, diverse Mechanismen geklaut zu haben. Das ist zwar ehrlich, aber ohne eigene Idee dann sehr dürftig. Langweiliger Mix aus wirklich guten Spielen. Wir bleiben bei den Originalen. Auch Abkupfern will gelernt sein.