Spiel

High Bohn

Spielerzahl

2-5

Alter

ab 12 Jahren

Dauer

60 Minuten

Autor

Uwe Rosenberg,
Hanno Girke

Verlag

Amigo Spiele (Web)

Preis

ca. 6 Euro

Jahrgang

2001

Wertung

H@LL:


4.9

Besucher:


5.3


Spielziel/ Einleitung:

Zusätzlich zum gewohnten Anbauen der Bohnen und Erwirtschaften der Bohnentaler können nun Gebäude gekauft werden, die mit Sondereigenschaften für ihren Besitzer aufwarten.
 
HighBohn erschien zunächst in einer auf 2500 Stück limitierten Ausgabe beim Verlag Lookout Games. Inzwischen ist es bei Amigo erschienen, wo es zusätzlich noch um die Erweiterung ProhiBohn zu Al Cabohne aufgestockt wurde.

Beschrei- bung:

Bis auf folgende Spezialregeln gelten die Grundregeln von Bohnanza:
 
Zunächst beginnt eine Partie HighBohn wie Bohnanza: Es wird gehandelt, gebaut und geerntet. Nachdem einige Bohnentaler erwirtschaftet wurden, können sie investiert werden. Zu jeder Bohnensorte gibt es 4 Gebäude, die zwischen einem und vier Bohnentalern kosten. Um ein solches Gebäude kaufen zu können, muss man mit Bohnentalern bezahlen, die aus der Ernte der entsprechenden Bohnensorte stammen. So kann man mit Bohnentalern aus der Ernte von Roten Bohnen ein Tipi kaufen, oder mit Talern von Soja-Bohnen eine Farm - jedes Gebäude kann man aber nur einmal kaufen. Die investierten Bohnentaler sind auf den Gebäuden abgebildet und bleiben damit als Siegpunkte für das Spielende erhalten. Die ausgegebenen Bohnentaler werden jedoch in den Bohnenkreislauf (=Ablagestapel) zurückgegeben.
 
Jedes Gebäude besitzt eine Zusatzeigenschaft, die sich in der Verbesserung des Bohnometers für bestimmte Bohnensorten, der Verbilligung beim Kauf des 3. Bohnenfeldes etc. ausdrücken können. Regeln wie die strikte Einhaltung der Handkarten-Reihenfolge oder die Anzahl der nachzuziehenden Karte am Ende des eigenen Zuges können ebenso geändert werden wie die Beschränkung, dass auf einem Bohnenfeld nur eine Bohnensorte angebaut werden darf.
 
Bei Spielende werden ausserdem Sondersiegpunkte verteilt, die für die Anzahl verschiedener Gebäude vergeben werden - je mehr Gebäude man also kaufen kann, desto reicher kann man bei der Auswertung nochmal punkten.
 
Nachdem der Nachzugstapel zum dritten Mal durchgespielt wurde, erhält jeder Spieler Bohnentaler (= Siegpunkte) aus den Gebäuden selbst, evt. deren Sonder-Eigenschaften, den erwirtschafteten Bohnentalern und die Sonder-Siegpunkte für verschiedene Gebäude. Natürlich gewinnt der Spieler, der nun die meisten Taler besitzt.
 
Variante:
Wenn man gerne länger spielen möchte, kann man die 22 Cognac-Bohnen mit ins Spiel nehmen. Mit diesen kommen die Saloons ins Spiel, für die man natürlich mit Bohnentalern aus Cognac-Bohnen-Ernten bezahlen muss.
 
ProhiBohn:
Für Al Cabohne gibt es in der Amigo-Ausgabe von HighBohn ebenfalls Gebäude, die thematisch natürlich im Verbrecher-Milieu rund um Al Cabohne angesiedelt sind. Entsprechend kann man Casinos eröffnen, den Undertaker beschäftigen, Varietés betreiben u.v.m. Wie bei HighBohn bietet jedes Gebäude eine zusätzliche Eigenschaft, die Vorteile im weiteren Verlauf des Spieles bringen.

Fazit:

Als bisher einzige der bei Lookout Games erschienenen Bohnenvarianten (mit Stand Mai 2004 gibt es fünf Bohnanza-Erweiterungen in diesem Kleinverlag) ist HighBohn von Amigo mit grosser und vor allem unlimitierter Auflage verlegt worden. Zu Recht, denn HighBohn ist die unterhaltsamste und kurzweiligste Erweiterung zum bereits in der Grundversion exzellenten Bohnanza.
 
Da die Grundregeln zu Anbau, Handel etc. zunächst gleichbleiben, stellt sich erst mit dem Kauf der ersten Gebäude das neue Spielgefühl ein. Durch die große Zahl der möglichen Kombinationen ergeben sich immer neue Aspekte und ein hoher Spielreiz, möglichst viele verschiedene Gebäude ausprobieren zu können. Ein hoher Nochmal-Faktor ist damit gegeben, und dieser wird durch die nur wenig längere Spieldauer auch nicht abgeschwächt.
 
Für Bohnanza-Freunde, die Lust auf eine Abwechslung haben, ist HighBohn ist damit uneingeschränkt zu empfehlen.
 
ProhiBohn:
Im Grunde kann man die obigen Aussagen zu HighBohn direkt wiederholen, denn auch die Erweiterung zu Al Cabohne bringt reizvolle Abwechslung das Spiel. Wer also ab und zu in einer Partie Al Cabohne durch Bestechung der Mafia um Bohnentaler spielt, erhält hier die Möglichkeit, neuen Schwung ins Spiel zu bringen.
(Kathrin Nos - 24.10.2004)

Unsere
Wertung:

Spieler

Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz
Kathrin Nos

Michael Andersch

Kommentar: *DIE* Erweiterung zu Bohnanza. Bringt einige schöne neue Elemente und bewahrt dabei (im Gegensatz zu La Isla Bohnita beispielsweise) die Leichtigkeit des Grundspiels.
Arne Hoffmann

Ulrich Fonrobert

Kommentar: Die beste Erweiterung eines ohnehin schon tollen Spiels. Eigentlich immer mit dabei in unseren Bohnanza-Runden.
Uta Hillen

Peter Nos

Sandra Lemberger

Kommentar: Nette Erweiterung, die das Grundspiel aber nicht wirklich erheblich verändert.
Frank Schwarz

Steffen Stroh

Kommentar: Die beste Bohnanza-Erweiterung.
Rene Puttin

Monika Harke

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Internet bei 

High Bohn




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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz

Roland Sciarra

Gerhard Passler

Kommentar: Das Grundspiel wird durch diese Erweiterung nicht schlechter ... aber auch nicht besser; nur für die eingefleischtesten Bohnanza-Liebhaber ein wirkliches Muss;

Thomas Hammer

Kommentar: Tolle Erweiterung für Bohnanza-Kenner, die das Spiel zwar "anders" aber auch ungleich spannender und taktischer macht... wenn erst mal die Eigenschaften der einzelnen Gebäude geläufig werden... Eine rundum gelungene Erweiterung eines tollen Kartenspiels!

Heiko Weiß

Kommentar: Durch die zu erwerbenden Gebäude kommt dann noch eine Portion mehr Taktik ins Spiele. Welche Bohnen baue ich wann an. Da die Gebäude nur durch Taler von bestimmten Bohnen gekauft werden könne. Vor allem zum Schluss wirds da manchmal noch sehr hektisch weil alle die verbliebenen Gebäude kaufen wollen.



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