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Let
your fantasy play
Vor drei Jahren schloss Edoardo Tusacciu den elterlichen Korkherstellungsbetrieb auf Sardinien und sattelte auf die Herstellung von Plastikspielzeug um. Grund war eine neue Spielidee. Man nimmt magnetische Kuststoffstäbchen und Metallkugel und setzt mit diesen die verschiedenste Gebilde vom Eifelturm bis abstrakte dreidimensionale Körper zusammen. Die Spielidee heißt Geomac. Aus dieser Idee heraus stammt auch das Gesellschaftsspiel CatchMag, welches von Edoardo selbst erdacht worden ist.
Die Spiele
CatchMag
als Neuerscheinung
dieses Jahres bedient sich der Grundelemente von Geomag und verbindet
diese mit einem Brettspiel. Ziel ist das Sammeln von fünf
gleichfarbigen Geomag-Elementen, von denen insgesamt 25 in fünf
verschiedenen Farben im Spielfeld eingelassen sind
Natürlich gibt es auch die Kugeln des Grundspiels, diese haben
hier eine Art Jokerfunktion. Das Spiel ist schnell erklärt: die
Spielfiguren werden per Würfel über einen Rundkurs mit 30 Feldern
bewegt. in jedem Feld ist ein magnetischer Stab eingelassen, an jedem
sechsten Feld eine Kugel.
Die Einweihung
Am Samstag, 21. September 2002, wurde die neue Produktionshalle und das Verwaltungsgebäude eingeweiht. Mit einem Hubschrauber wurde der Präsident Edoardo Tusacciu eingeflogen, was sehr viel Staub, im wahrsten Sinne des Wortes, aufgewirbelt hatte. Zum allgemeinen Erstaunen brachte er ein Schaf mit, doch in seiner Eröffnungsrede konnte der Präsident diesen Vorgang aufklären: das Schaf sollte das traditionelle Sardinien symbolisieren, das er trotz der modernen Produktionsstätte keinesfalls vergesse möchte. Nach der feierlichen Eröffnung konnten sich die internationalen Gäste, darunter auch eine Gruppe deutscher Journalisten, die Fertigungshallen anschauen. Ein Turnier auf einer nahegelegenen GoCart-Bahn mit Siegerehrung rundeten den Tag ab.
Edoardo Tusacciu, der Präsident der Firma hat den Standort Sardinien nicht nur gewählt, weil hier der elterliche Betrieb stand, nein er wollte die Produktion auch nicht auslagern, weil er zusätzliche Arbeitsplätze auf der Mittelmeerinsel schaffen wollte. Selbst die höheren Produktionskosten und der logistische Mehraufwand haben ihn nicht daran gehindert. Dies dankte ihm der heimische Bürgermeister während der Eröffnungsfeier sehr. Edoardo möchte „einfaches“ Spielzeug herstellen, welches die verschiedenen Generation wieder an einem Tisch vereinigt. Das ist auch der Grund, weshalb in absehbarer Zukunft keine komplexe Spielideen von Spieleautoren umgesetzt werden. Text & Fotos: Michael
Schramm und Karsten Höser (Spielerei)
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