Bericht Übersicht der Spiele 
inkl. Eurer Eindrücke
Erste Eindrücke zu den Spielen
(chronologisch)

DIE H@LL9000 - REPORTAGE: 

Erste Eindrücke

Splotter Spellen

 

Verlag Titel Autor Spieler Alter Bilder
Splotter Spellen Cannes Tamara Jannik,
Jeroen Doumen,
Joris Wiersinga,
Herman Haverkort
2 bis 4 ab 10 cannes.jpg (12677 Byte)

Die Spieler sind Film-Produzenten, die Kontakte in der Filmbranche (dargestellt durch Sechseckfelder, die während des Spiels wahlfrei aneinandergelegt werden) knüpfen, um möglichst viel Geld durch Produktion und Verkauf von Filmen zu erzielen. Das Spiel ist angeblich eine vereinfachte Version von Roads&Boats mit anderem Thema; da ich Roads&Boats aber nicht kenne, kann ich dazu wenig sagen. Wie auch immer, jeder Spieler vergrößert in seinem Zug das Spielfeld durch Anlegen von verschiedenen Produktions- und Kontaktfeldern, und verändert seine Kontaktnetzwerk auf diesen Feldern, um möglichst schnell in mehreren Stufen einen Film zu produzieren (z.B. 1 Chip und 1 Bier produzieren, den Chip in 1 Computer umwandeln, aus Computer und Bier ein Skript erzeugen und - wenn man dazu noch einen Star hat - schließlich ein "Girlie-Movie" produzieren und möglichst teuer in Cannes verkaufen (sofern man Kontakt dorthin hat). Obwohl sich das spannend anhört, ist Cannes teilweise etwas kompliziert (wegen der Übersicht auf dem Spielfeld), so daß es sich etwas zäh spielt. Außerdem gelingt es wohl selten, daß man mehr als 2 Filme verkauft (in ca. 60 Minuten Spielzeit), so daß man schon auf den erzielbaren Erlös - mit Hilfe des Kritikers - einwirken muß, um gewinnen zu können. Die Umsetzung des Themas ist zwar recht gut gelungen, aber die Spielbalance ist nicht optimal (da man wichtige Produktions- oder Kontaktfelder auch ablegen kann statt diese ans Spielfeld anzulegen, wodurch diese erst deutlich später ins Spiel kommen und damit die Entwicklung des Spiels verzögert).
Eindruck: meint Michael Reitz

"Roads & Boats light" wird dem Spiel nicht unbedingt gerecht. Es ist ein eigenes Spiel und hat auch einiges mit R&B gemein - stimmt schon ! Es ist aber an sich ein völlig anderes Spiel ! Man muss seine Kommukationswege ständig neu überdenken, man muss sich der Spielsituation immer anpassen und man "behindert" sich auf dem Spielfeld automatisch. Ein Telefon gibt es bei R&B genausowenig wie "Partys" ! Neben dem rumknobeln welche Konstellation die "günstigste" ist und so zu produzieren das man das bekommt, was man braucht und auch noch möglichst wenig Überschuss hat darf man die anderen Spiele nicht aus den Augen lassen. Wird vielleicht der letzte Zugang zu einer Party blockiert bevor man drankommt ? Oder wird gar noch einer frei ? Wenn es nicht schon 3 "Highlights" geben würde (meiner Meinung nach), wäre dies eins - da ich aber bei 3 Highlights bleiben will, bekommt Cannes "nur" eine 5+++ !
Eindruck: meint Oliver Grimm

 

Verlag Titel Autor Spieler Alter Bilder
Splotter Spellen
Oraklos Tamara Jannik,
Joris Wiersinga
2 bis 5 ab 6 oraklos.jpg (11659 Byte)

Ähnlich wie bei "Set" geht es hier darum möglichst schnell etwas zu "erkennen" - ganz anders als bei Set haben die Mitspieler aber die Möglichkeit das was man erkennen soll (das liegt vor einem) zu beinflussen - man kann taktieren (in dem man z.b. eine Farbe gezielt aus dem Spiel "entfernt" oder indem man Karten die einem nicht passen für einen Minuspunkt loswird). Letztendlich ist jedoch die "Mustererkennung" jedes Spielers gefragt - und die wird Zweiflesohne in diesem Spiel geschult. Wer "Set" nicht mag kann dieses Spiel trotzdem lieben ! Auch wenn dieses Spiel sicherlich kein Anwärter auf ein Messehighlight ist, gebe ich guten gewissens 5 Punkte. Familien werden genausoviel Spass haben wie eingeschwörte Spielgruppen !
Eindruck: meint Oliver Grimm