DIE H@LL9000 - REPORTAGE: 

22. Spielautorentreffen in Göttingen
Text und Fotos von Rolf Braun und Frank Gartner

Einleitung


Einleitung Autoren und Spielemacher  Prototypen unter der Lupe!

Göttingen, 24./25. Mai 2003:Das alljährliche Spielautoren-Treffen in Göttingen ist eine Veranstaltung, bei der Spielautoren ihre Spiele, meist als Prototypen vorstellen. Hier kommen sowohl bekannte wie unbekannte Autoren zusammen, um auf ihre Spiele aufmerksam zu machen, konstruktive Kritik zu ihren Spielen zu bekommen aber auch, um einen Verlag zu finden, der sie veröffentlicht. Es waren zahlreiche Vertreter großer wie auch kleiner Verlage - Redakteure, Geschäftsführer und Produktmanager - anwesend. An etwa 100 Tischen gab viele Spiele zu sehen in Göttingen, viel zu viele, um hier alle erwähnen zu können. 

Reinhold Wittig, ausgezeichnet mit der Ehrenmedaille der Stadt Göttingen, eröffnete wie gewohnt den offiziellen Part der Veranstaltung. Trotz der Freude über die Auszeichnung wurden aber auch einige kritische Worte zu Lizenzen von "Spielenamen" (Insider werden wissen worum es geht) ausgesprochen. 
Angesprochen wurde auch die alljährliche "Märchenrunde", wie sie mittlerweile genannt wird. Gemeint ist hiermit die Vorstellungsrunde der Verlage, in welcher sie ihre Vorstellungen hinsichtlich der Bewerbungen an interessierte Autoren weitergeben. Reinhold Wittig regte Strafen für die Verlage an, wenn eine Prototyp-Einsendung nicht innerhalb von 4 Monaten bearbeitet wird.  :-).
Weiter regte er einen "Tag der Spiele" an. Ein Tag der vorerst in Deutschland, später vielleicht auch auf andere Länder übertragen werden kann. Für Anregungen und zur Unterschriftensammlung der Teilnehmer lag hierzu ein Buch aus. 

Autor Max J. Kobbert (z.B. "Das verrückte Labyrinth") hielt eine Laudatio auf dem diesjährigen Empfänger des "Inno-Spatz". 
Diesen erhielt dieses Jahr Dr. Bernward Thole für seine Verdienste um das Spiel, seine Mitwirkung bei der Gründung des Spiel des Jahres, des deutschen Spielearchivs und viele karitative Aktivitäten. 

In seinen selbst auferlegten 3 Minuten Redezeit erzählte Bernward Thole über seine Sammel-Leidenschaft und bezeichnete sich selbst als "sammelwütig". Den Geldbetrag, welcher hinter der Auszeichnung steckt, soll in ein neues Dienstwohnmobil für das deutsche Spielearchiv investiert werden. Das Klingeln der Eieruhr zur Signalisierung der abgelaufenen 3 Minuten (!!) zeigte erneut, wie sehr Einstein Recht hatte, als er von der Relativität der Zeit sprach. :-). 

Dennoch kann man sagen, dass die Redezeit in diesem Jahr wirklich für alle Zuhörer auf ein sehr angenehmes Maß gekürzt wurde. 

Im Rahmen des Umtrunks der SAZ wurde die neue Vorstandschaft der SAZ bekannt gegeben, so gab Peter Schlosser-Lewe seinen Vorsitz ab. Übernommen wurde diese von Allan R. Moon, der sehr gerne an der Veranstaltung teilgenommen hätte, jedoch von seiner Fluggesellschaft im Stich gelassen wurde. Den 2. Vorsitz übernahm Andrea Meyer (Bewitched Spiele). 

Am Sonntag wurde dann der Förderpreis für Nachwuchsautoren vergeben, der dieses Jahr an Marco Teubner ging

Auch die Sieger des Hippodice-Autorenwettbewerbs wurden an diesem Tag ausgezeichnet:

Platz 1: 

Thomas Rauscher
für das Spiel 
Aquadukt

Platz 2: 

Dirk Barsuhn
für das Spiel 
Hansegold

Platz 3: 

Andreas Steding
für das Spiel 
Merkantilismus

(Frank Gartner)


Einleitung Autoren und Spielemacher  Prototypen unter der Lupe!

 

Dies ist eine Reportage der
HALL 9000 - Spiele, Spaß und Freizeitgestaltung im Rhein-Neckar-Raum
zur Hauptseite Mail an die Redaktion

Besucher: