DIE H@LL9000 - REPORTAGE:
Team Annaberg:
Bernhard Weber
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Technische Daten
Wohnort:
Bonn Familienstand:
ledig, 6 Kinder (...erfreuen mich als Onkel ;-) Hobbies:
da entferne ich mich kaum vom Spiel: Klavierspiel (aktiv, passiv); Musik hören
– am intensivsten, wenn ich nur Musik höre (nicht spüle oder sonst
was dabei tue...), nur Musik wahrnehmen und mich dabei, wie in einer guten
Spielpartie, selbst vergessen – herrlich! Hörspiel,
Schauspiel (passiv); Boule, Billard, Badminton, Tischtennis (aktiv); Wandern;
ferner: Märchen (lesen, nicht erzählen ;-), gute Comics (gerne mit der 70jährigen
Ente) Ausbildung:
Die
letzte offizielle war ein Geographie-Studium, was mich zu meinem ersten Spiel
inspiriert hat. Wie
bestreitest du deinen Lebensunterhalt: mit
Geld durch Dienstleistung...; Ludografie: -
1996
Downtown / Abacus -
1998
IDO / Goldsieber -
1999
Alcatraz / Ravensburger -
2000
Laguna / Queen Games ...aber
es
a. kann,
b. darf,
c. muss
mit weiteren Spielen von mir gerechnet werden; Geduld zählt zu einer wichtigen
Eigenschaft (nicht nur) von Spieleautoren... :-) |
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Bernhard Weber persönlich: |
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Seit wann gehört Spielen zu deinen Hobbies?
Welche
Art von Spielen spielst du gerne?
Aber
es kommt auch darauf an, mit wem ich spiele. Z.B. ist Schach nicht so mein
Ding. Aber wenn mein Mitspieler auf ähnlichem Niveau ist, dann kann’s
Spaß machen. Das gilt auch für andere (abstrakte) Strategiespiele. Wenn
ich umgekehrt in einem Spiel besonders gut bin und dauernd gewinne, ist
der Wiederspielreiz (nicht nur bei den Mitspielern) meist nicht so hoch...
Tendenziell
mag ich Spiele mit Versteigerungsmechanismen nicht so gerne. Und Fantasy
als Thema spricht mich kaum an. Welche
Spiele gehören zu deinen Favoriten des Jahrgang 2004?
Zum
einen Tongiaki. Originelle
Idee. Es spielt sich schön flott, Taktik und Glück bilden eine akzeptable
Mischung, mir persönlich ist aber der Glücksfaktor doch etwas zu hoch
bzw. die Planbarkeit etwas zu niedrig (vor allem bei viel Spielern). Ein
Vertreter der Kategorie „leider noch nicht rund“ ist für mich Saboteur.
Schöne Idee mit den "Guten" und "Bösen" und
der anfänglichen Ungewissheit, wer ist wer. Gut in größerer Runde (ab
5) zu spielen. Leider empfinde ich (und viele Mitspieler) nach
offizieller Regel z.B. durch permanente Blockademöglichkeit einen zu
hohen Frustfaktor. Trotzdem habe ich dieses Spiel recht oft gespielt, auch
um Regeländerungen auszuprobieren..., und mit einigen davon gefällt’s
mir deutlich besser. Dos
Rios: tolle Grundidee mit einem sich nach dem Gelände
richtenden Flussverlauf. Es bleibt aber auch hier der Beigeschmack, dass
das Spiel noch nicht wirklich fertig bzw. das Potenzial nicht
optimal genutzt worden ist. Dies
zeigt mir um so mehr, dass Spiele ihre Reifezeit brauchen. Und dass alle
Beteiligten (Autoren, Redakteure, Grafiker, etc.)
ihre Arbeit sehr gut machen müssen, damit überhaupt erst die
Grundlagen für den Erfolg eines Spiels gelegt werden.
Welche drei Spiele würdest du auf eine einsame Insel mitnehmen (sofern du dort Gleichgesinnte treffen würdest)?
1. Wenn ich auf der Insel nicht Strom sparen müsste: Looping Louie. Ein brillanter Vertreter der Kategorie: just fun. Dieses Spiel ist nicht „nur“ ein Kinderspiel. Anders vermarktet könnte es auch Jugendliche und Erwachsene erobern, das ist jedenfalls meine Erfahrung beim Spielen. Aber womöglich habe ich keine Ersatzbatterien dabei, dann nehme ich Carabande - keinesfalls nur, weil man mit dem Material zur Not auch ein wärmendes Feuer machen kann... 2. Carcassonne 3. Ja, auf der Insel habe ich ja vermutlich viel Zeit. Da darf das Spiel dann schon etwas länger dauern. Und auch etwas komplexer sein. Da würde ich dann gerne nochmal Tikal spielen. |