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Seit
wann gehört Spielen zu deinen Hobbies?
Schon
immer, ich habe nie damit aufgehört.
Welche
Art von Spielen spielst du gerne?
Am
liebsten neue, originelle, thematische, nicht zu lange, gemeine, kreative,
verrückte, aber gut gemachte Spiele mit Liebe zum Detail und wo Herzblut
drin steckt. Vor allem Spiele, von denen man lernen kann. Beim Spielen
merkt man als Autor, wo man steht.
Welche
Spiele gehören zu deinen Favoriten des Jahrgang 2004?
Ich kann jetzt all die
schönen Spiele aufzählen, die in diesem Jahr zu Recht Preise gewonnen
haben. Ein starker Jahrgang mit spannenden Mechanismen. Beeindruckt hat
mich dieses Jahr Funkenschlag von Friedemann Friese.
Ich kannte die Vorgängerversion nicht und war überwältigt davon, nach
langer Zeit wieder ein Spiel zu entdecken, wo Thema und Mechanismen so
verflochten sind, dass man völlig in die Spielwelt eintauchen kannst.
Eine positive Eigenschaft, die wir Autoren mit unseren "German Games"
schon fast vergessen haben.
Eine Hassliebe dagegen verbindet mich mit Tongiaki,
denn in diesem Spiel ist die Intuition dein größter Feind. Alles, was
spielthematisch auf der Hand liegt, führt schnurstracks ins Verderben.
Wenn man die Fassade jedoch hinter sich lässt und hie und da ein, zwei
Augen zudrückt, dann stößt man auf die herausragend originelle Dynamik
des Spiels. "Tongiaki" lebt, es wogt, reißt einen mit. Es wirft
einen mal hier mal dorthin, stellt alles auf den Kopf, verlangsamt das
Tempo, konfrontiert einen mit wilden Kettenzügen, um nur wenig später
wieder zur Ruhe zu kommen.
Welche
drei Spiele würdest du auf eine einsame Insel mitnehmen (sofern Du dort Gleichgesinnte
treffen würdest)?
Das
lustige Topfspiel, Mankomania und Doktor Bibber. Wenn sich meine
Mitspieler fast totgelangweilt haben, tausche ich meine neuesten
Spielideen gegen die größten Kokosnüsse und süßesten Bananen.
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