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DIE H@LL9000 -
REPORTAGE: |
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Es gibt schon Zufälle im Leben oder gibt es
eine Bestimmung? Solche Gedanken könnte man sich schon machen, wenn man
die Entstehung des 1. Vorausscheidungsturniers für die deutsche
Brettspielmeisterschaft in Mannheim kennt: Wie alles begann... Nachdem sich die Mannheimer Spieliothek
und das Online-Magazin
H@LL9000
bereits in zwei
Vorausscheidungsturnieren in den "Disziplinen" Trans-Cartagena
und
Gute Vorzeichen! Nun blieb abzuwarten, wie das neue Angebot von der Spielerschaft angenommen wird. Wir hatten keine Vorstellung, wie die Resonanz aussehen könnte. Das Spielezentrum in Herne nannte lediglich einen Erfahrungswert für Erstveranstalter und der lag bei 6-8 Mannschaften. Die Vorzeichen für das Vorausscheidungsturnier überstiegt jedoch sämtliche Erwartungen. 16 von maximal 20 Teams meldeten sich an. Damit reihten wir uns als Austragungsort auf Platz 4 in der Anmeldungsnachfrage ein!
Wildes Schneetreiben sorgte für besorgte Gesichter! Mannheim, der 19. Februar 2005 -
der Tag der Vorausscheidung: Die Mannschaften...
...setzten sich aus den unterschiedlichsten Konstellationen zusammen. Einige Mannschaften traten sogar in einem Einheitslook an, so z.B. die Hettrumer Frustzwerge II und III, die mit Frustzwerge-Sweat- & T-Shirts in gelb und rot antraten. Die FAB4 druckten sich T-Shirts mit ihren Gesichtern und brachten sogar ihren "Coach" mit. Die Tausendfüßler ließen sich vom gleichnamigen Tanz- und Freizeitclub aus Mannheim sponsern und brachten Tausendfüßler-Becher mit. Die restlichen Spieler erschienen "anonym". Die Altersbandbreite gestaltete sich relativ weit. Der jüngste Teilnehmer war der 10-jährige Paul Prager. Die ältesten Teilnehmer schätzten wir auf Mitte-Ende 50 Jahre (wenn´s nicht stimmen sollte, fühlt sich hoffentlich niemand angesprochen :-).
Und los ging´s! Um 11:00 Uhr, knapp 30 Minuten hinter dem ursprünglichen Plan, startete das Turnier. Dank des professionellen Auswerte-Tools aus Herne gestaltete sich die Aufteilung und Verwaltung der Spieler und Mannschaften sehr unkompliziert. Jeder Spieler wusste, wann er an welchen Tisch, zu welchem Spiel anzutreten hatte und wer jeweils seine Gegner waren. Hierbei garantierte das Programm, dass kein Spieler zwei mal gegen den gleichen Gegner antreten musste und schon gar nicht gegen einen Teampartner. Mit Funkenschlag startete das Turnier mit dem deutlich strategischsten aber auch längsten Spiel. Während der erste Tisch bereits nach knapp 90 Minuten seine Blitz-Partie beendete, benötigte die diskussionsfreudigste Partie gute 3 Stunden! Die Zeit dazwischen wurde von den Mannschaften genutzt um das Mittagsmahl einzunehmen, denn für die Teilnehmer wurde extra das Café eröffnet, welches verschiedene Speisen anbot. Der Hunger und der Ansturm der Teilnehmer brachte das Café-Personal jedoch teilweise richtig ins Schwitzen. Am Ende waren nahezu alle Speisen komplett ausverkauft. Eine positive Bilanz, wenn auch die eine oder andere Speise noch weitere Abnehmer gefunden hätte. Um 14:30 Uhr folgte Ohne Furcht und Adel, ein Spiel, bei dem an vielen Tischen deutlich weniger gegrübelt, dafür um so mehr gelacht wurde. Um
16:00 Uhr startete die "leichte Kost" der
Vorausscheidungsspiele:
Alles im Eimer und letztendlich um 17:00 Uhr - nun endlich
wieder im Zeitplan!! - Cartagena
- ein sicher würdiger Abschluss für ein solches Turnier.
Wir schreiten zur Auswertung... Ab
ca. 18:00 Uhr kochten die Köpfe und Finger der Veranstalter Angela
Wolf, Hans-Peter Stoll und Frank Gartner, denn nun hieß es Urkunden
drucken und unterschreiben. Leider sorgte der Toner des mitgebrachten
Druckers für einige Verzweiflung. Mit Schütteln und erneutem drucken
versuchten wir der Sache Herr zu werden. Um 18:30 Uhr startete die
Übergabe der Urkunden! Jedes Team und jeder Spieler erhielt eine
Uhrkunde.
Jedes Team und die besten 15 Spieler erhielten zudem einen Spielepreis, gesponsert vom Spielezentrum Herne, dem Spiele-Versand Magnus Spiele aus Viernheim und von den Spielern selbst, denn die Anmeldegebühr wurde natürlich, soweit möglich, in Spielepreise investiert. Die Sieger... Den Sieg des Vorausscheidungsturniers konnte sich eine Mannheimer Mannschaft mit dem passenden Namen Wasserturm-Abräumer sichern. Sie nutzten ihren Heimvorteil und gewannen mit 11 Punkten Vorsprung gegenüber Platz 2!! Als einzige Mannschaft schafften sie es 12 der in Summe 16 Partien als Sieger zu beenden!
Platz 2 und damit ebenfalls das Recht ins Finale einzuziehen, ergatterte das Team der Hettrumer Frustzwerge II, die im Mai in Herne auf ihr Partner-Team, die Hettrumer Frustzwerge I, treffen werden. Die HFI hatten am gleichen Tag in Pohlheim Platz 2 erreicht. Der
erfolgreichste Einzelspieler hieß Jörn Griesbach
aus dem
Siegerteam der Wasserturm-Abräumer. Jörn schaffte es al als einziger Teilnehmer, alle 4
Spiele ungeschlagen zu beenden.
Der Abschluss...
Um 19:00 Uhr endete das Turnier und der Großteil der Teilnehmer trat den Heimweg an. Dennoch verblieben 10 Spieler und die 3 Veranstalter, die gemeinsam noch einige der Nürnberger Spieleneuheiten spielten, bis dann um ca. 23:00 Uhr endgültig die Lichter im JugendKulturZentrum Forum erloschen. Alles in Allem zeigten sich die Teilnehmer und Veranstalter als äußerst zufrieden mit der Vorausscheidungspremiere in Mannheim. Disziplinierte und gut gelaunte Spieler waren hierfür natürlich Grundvoraussetzung. Aber auch die Räumlichkeiten des JugendKulturZentrums Forum erwiesen sich hierfür als ideal! Gelernt haben wir
dennoch einiges: Ansonsten freuen wir uns schon auf
das nächste Jahr und hoffen natürlich mindestens die aktuellen
Mannschaften halten und vielleicht noch etwas Zuwachs bekommen zu
können. Ein Blick in die Zukunft... Nun bleibt uns nur noch unseren beiden Finalisten die Daumen zu drücken, dass sie die Region Mannheim in Herne würdig vertreten! In den folgenden 4 Disziplinen müssen sie sich dann messen:
Wir wünschen Euch hierbei viel Erfolg!!! Frank Gartner |
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