DIE H@LL9000 - REPORTAGE: 

24. Spielautorentreffen in Göttingen
Text von Frank Gartner
Fotos von Heinrich Glumpler und Frank Gartner


Einleitung Autoren und Spielemacher

Göttingen, 04./05. Juni 2004: Noch ein Jahr, dann wird Jubiläum gefeiert. Denn vor 24 Jahren wurde das Spieleautorentreffen in Göttingen ins Leben gerufen. Seit dem hat sich das Treffen mehr und mehr etabliert. In diesem Jahr präsentierten 140 Autoren ihre Spieleneuheiten und hofften hierbei auf das eine oder andere Präsentationsgespräch mit einem Verlagsvertreter. 

Um den Neuautoren eine anschauliche Hilfestellung zu geben, spielten Autor Marcel-André Casasola-Merkle mit Schmidt-Redakteur Jürgen Valentiner-Branth ein Vorstellungsgespräch vor, das mit möglichst vielen typischen eingebauten Fehlern bestückt war. Die Teilnehmer des Workshops sollten die Fehler erkennen und kommentieren. Ein großes Lob für diese anschauliche und sehr humorvolle Darstellung!! Im Anschluss daran stellten sich die Verlagsvertreter einiger Verlage vor. 

Initiator Reinhold Wittig vergab in diesem Jahr nicht nur den InnoSpatz für im Spielebereich besonders aktive Menschen, es wurde auch ein Sonderpreis für den am weitesten angereisten Autor vergeben. Der optisch auffallende Daryll Buttler (unten links) mit rotem Hut reiste sogar aus Australien an, um an diesem Autorentreffen teilnehmen zu können!

 

Der InnoSpatz-Empfänger des letzten Jahres, Niek Neuwahl, hielt die Laudatio auf den Gewinner des Jahres 2005. In diesem Jahr ging der InnoSpatz an Peter Lemcke, der seit über 20 Jahren das deutsche Spielemuseum, was anfänglich in Hamburg und seit über 10 Jahren in Chemnitz sein Zuhause hat. Mit über 30.000 Spielen über 2 Etagen eine einzigartige Einrichtung. Im Erdgeschoss kann nach Herzenslust aus einer Auswahl aus 1500 Spielen gespielt werden, im Obergeschoss befindet sich der Museumsbereich.

Peter Lemcke brachte zudem einen Fernsehbericht mit, der vor 24 Jahre im Regionalfernsehen ausgestrahlt wurde und über das 1. Autorentreffen in Göttingen berichtete. Ein interessanter Bericht, in dem man auch bekannte Spielegrößen wie Initiator Reinhold Wittig, Spieleautor Wolfgang Kramer oder aber Jury Mitglied Bernward Thole sehen konnte, wie sie vor knapp einem viertel Jahrhundert aussahen.

Am Abend wurde ins Holbornsche Haus in Göttingen eingeladen. 

Dort stellte sich die neue "Führungs- mannschaft" der Spieleautorenzunft vor, denn traditionell wechselt dessen Vorstand. So machten Alan R. Moon, Andrea Meyer und Anja Wrede Platz für Marcel-André Casasola-Merkle (1. Vorstand, rechts), Jens-Peter Schliemann (2. Vorstand, links) und Henning Poehl (Finanzen, mitte). 

Im Anschluss daran wurde der Sieger des Medienpreises ALEX, zu Ehren von Alex Randolph, der in diesem Jahr zum ersten Mal vergeben wurde. Der Preis ging an Thilo Mischke (unten links) für seinen Beitrag "Planspiel Ost" (siehe auch Newsmeldung). Martin Verg (rechts) von der Redaktion GEOlino hielt die Laudatio.

Auch Udo Bartsch (unten rechts), Kritiker aus dem Spielemagazin Fairplay wurde an diesem Abend ausgezeichnet. 

           


AUSZEICHNUNGEN VOM SONNTAG: 

Auch in diesem Jahr wurden wieder die Sieger des Hippodice-Autorenwettbewerbs ausgezeichnet sowie der Nachwuchspreis der Spieleautoren verliehen. 

Hippodice-Autorenwettbewerb:

Die Sieger im Autorenwettbewerb (siehe News) waren an diesem Tag nicht vertreten. Die deutschen Finalisten Heinrich Glumpler und Jürgen Kiedaisch waren jedoch da und wurden entsprechend ausgezeichnet. 

Heinrich Glumpler
mit
Pyramiedenmosaik

Jürgen Kiedaisch
mit
Drache und Phoenix

 


Der Autoren - Nachwuchspreis:

Auch in diesem Jahr wurde wieder der Autoren-Nachwuchspreis vergeben. Der Sieger durfte sich auf einen Geldpreis sowie ein einwöchiges Praktikum in der Spieleindustrie freuen. Sieger wurde der Schweizer Sébastian  Pauchon.
Nominiert waren vier weitere Autoren (s.u.)


Sébastian Pauchon (Schweiz) Website

Michael Feldkötter Matthias Prinz
Jürgen Kiedaisch Alexander Laske