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Doomtown: Reloaded

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Autor: Mark Wootton
Dave Williams
Illustration: Mario Wibisono
Verlag: Alderac Entertainment Group
Spieler: 2 - 4
Dauer: 30 Minuten
Alter: ab 12 Jahren
Jahr: 2014
5,0 5,0 Leser
Ranking: Platz 2211
Doomtown: Reloaded
Auszeichnungen:2014, Golden Geek Bestes 2-Spieler Spiel Nominierung2014, Golden Geek Bestes Kartenspiel Nominierung

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Leserwertung Doomtown: Reloaded: 5,0 5.0, 1 Bewertung(en)

Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz Kommentar
Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 24.02.16 von Daniel Noé - Was für ein tolles Spiel - Deckbuilder sind ja nun wahrlich nichts Neues meh, auch LCGs nicht, aber es gibt tatsächlich noch herausragende Spiele ähnlichen Typs. Doomtown versetzt die Spieler in die Westernstadt Gomorra, in der versucht wird eine höhere Kontrolle zu erreichen als der Mitspieler Einfluß hat. Kontrolle erlangt man zum Großteil über Gebäudekarten, die man ins Spiel bringt und auf "seiner" Seite der Westernstadt auslegt. Charakterkarten werden ebenso ausgespielt und können sich durch die Stadt bewegen, um so ihren Einfluß geltend zu machen, und Gebäude zu kontrollieren. Wie man es sich im "klassischen" Western so vorstellt, geschieht das auch schon mal in Form eines Duells, und das bedeutet bei Doomtown: Man spielt eine Runde Poker. So kommt es, dass ich beim Deckbuilding also nicht nur auf ausgewogene Charaktere Orte und andere Dinge, die es gibt achten muss, sondern auch darauf welchen Spielkartenwert eine Karte hat, um ein Deck zu bauen, dass die Wahrscheinlichkeit auf eine gute Pokerhand erhöht - WOW, das ist innovativ und einmalig. Doomtown ist derart anders und das Spielgefühl grandios, dass es eine ganz klare "6" ist, wenn es da nicht ein echt großes Manko gäbe. Und dieses Manko ist eine echt knackige Einstiegshürde, Doomtowm benutzt eine eigene Sprache (ähnlkich wie Android Netrunner), nur wird diese nirgends im Regelheft näher erläutet (auf der Homepage zum Spiel gibt es eine sehr gute Übersicht, aber die gehört ins Spiel und da ist sie nicht), ebenso gibt es keine wirklich Zugübersicht, die steht irgendwo mitten im Regelheft und man muss wirklich sehr viel nachschlagen gerdae zu Beginn. Beides ist sehr ärgerlich, weil sehr unnötig (-1 Punkt auf die Gesamtnote). Herausragend hingegen ist eine Tutorialspiel, zwei der Decks sind vorsortiert und dürfen nicht gemischt werden - sie bilden für das erste Spiel, dass Grundlagenlehgren soll, die Basis (hab ich so bei einem Brettspiel noch nirgends gesehen). - Unter dem Strich: Doomtown ist ein Riesenspiel für Taktiker, Deckbauer und Westernfreunde - Wer die extrem hohe Einstiegshürde überwindet wird mit einem einmaligen Spiel belohnt. Gäbe es jetzt noch Spielhilfden im Spiel wäre es das perfekte Deckbuilding-Spiel - So bleiben 5 Punkte