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Sherlock: Der Pate

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Autor: Francisco Gallego Arredondo
Josep Izquierdo Sánchez
Martí Lucas Feliu
Illustration: Alba Aragon
Amelia Sales
Verlag: Abacus Spiele
GDM Games
Spieler: 1 - 8
Dauer: 60 Minuten
Alter: ab 12 Jahren
Jahr: 2019
Bewertung: 4,0 4,0 H@LL9000
5,0 5,0 Leser
Ranking: Platz 1801
Sherlock: Der Pate

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H@LL9000-Bewertungen

H@LL9000 Wertung Sherlock: Der Pate: 4,0 4,0, 1 Bewertung(en)

Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz Kommentar
Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 21.01.20 von Michael Kahrmann - Ein eher einfacher Fall aus der Sherlock Reihe. Für den Einstieg gut geeignet.

Leserbewertungen

Leserwertung Sherlock: Der Pate: 5,0 5.0, 2 Bewertung(en)

Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz Kommentar
Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 30.11.19 von Axel B. - Die neue Sherlock-Serie von Abacus wurde auf dieser Website bereits von Frank Gartner anhand von "Letzter Aufruf" und "Der Fluch des Ohaqya" vorgestellt. Für mich war jetzt "Der Pate" der Einstieg in diese neue Serie, von der bisher 6 Fälle erschienen sind. Mein Fazit vorneweg: Wir haben uns 2 Stunden lang sehr gut unterhalten und unterhalten gefühlt. Der Fall war nicht sehr schwer zu lösen (Schwierigkeitsgrad war ja auch nur 1 von 3), war logisch aufgebaut, die Story interessant und realistisch und nicht an den Haaren herbeigezogen. Allerdings: Die sog. "irrelevanten Informationen", die am Ende Minuspunkte bringen, wenn man sie offen ausgelegt hat, zu erkennen, war schwierig. Nach dem Spiel habe ich noch einmal versucht, zu verstehen, nach welchen Kriterien die Autoren diese Klassifikation wohl vorgenommen haben, und bin zu dem Schluss gekommen, dass "irrelevant" offenbar heißt: Dieses Element hat nicht zum Tod des Opfers beigetragen. Ob eine Information relevant ist oder nicht, kann man aber meistens während des Spielens selbst noch nicht wissen. In diesem Fall gibt es z. B. einen Handlungsstrang, der einfach ins Nichts führt. Dass dies aber so ist, weiß man lange nicht. Das Wertungssystem ist also so lala. Aber: Who cares! Denn das ist der Punkt: Es kommt bei diesem Spiel letztendlich nicht auf die Punkte an, die man am Ende bekommt, sondern der Weg ist das Ziel. Und hier leistet dieses kleine Kartenspielchen Beachtliches. Mit nur 32 Karten wird eine erstaunliche Dichte erzeugt. Wir fühlten uns wirklich hineingezogen in die Geschichte, diskutierten angeregt und waren voll dabei. Was will man mehr? Wer "Chronicles of Crime" mag (so wie ich), wird auch dieses Spiel mögen. Die Schachtel misst dabei ganze 9cm x 6,5cm x 1,5 cm, das ergibt lediglich 87,5 Kubikzentimeter. Das bedeutet, in eine Schachtel "Chronicles of Crime" passen 60 Schachteln "Der Pate". Das nenn ich mal ein tolles Volumen-Leistungs-Verhältnis :-) Und dass ich bereits 3 weitere Fälle aus der Sherlock-Serie bestellt habe, sagt wohl auch einiges über meine Meinung über dieses Spiel. Ach so: Dass man das Spiel nur einmal spielen kann, ist angesichts des Preises einer Kinokarte nicht schlimm. Jedenfalls wird das Spiel nicht zerstört und kann deshalb sehr schön weiterverschenkt oder eingetauscht werden.
Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz Kommentar
Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 22.05.20 von ludothekar - Unser erstes Rätsel dieser Sherlock Reihe, zu dritt gespielt. Wir haben uns sehr gut unterhalten. Der Fall ist spannend, und die Story plausibel. Der Spielablauf macht Sinn: Jeweils steht man vor der Entscheidung, eine Karte entweder für alle sichtbar offen aufzudecken (wenn man sie zur Lösung des Falles als wichtig erachtet), oder verdeckt beiseite zu legen (wenn man sie für unwichtig hält). Mindestens 6 Karten müssen aber weggelegt werden, ansonsten man das Spiel als Gruppe verliert. Zudem wird für jede (gemäss Auflösung) unwichtige aufgedeckte Karte am Ende 1 Punkt abgezogen. Dieser letzte Punkt wird in den Foren immer wieder kritisiert. Wir zum Beispiel hatten 10 Karten verdeckt weggelegt, und konnten den Fall zu 100% auflösen (volle Punktzahl 20 am Ende der 10 Testfragen - zunächst grosser Jubel!). Uns wurden dann aber 10 Punkte abgezogen, weil wir 10 offenbar „unwichtige“ Karten aufgedeckt hatten. Nun mussten wir zugeben: Ganz streng genommen waren diese 10 Karten zur Lösung des Mordfalles selber effektiv nicht nötig. Jedoch waren sie dies zur Klärung des parallelen Handlungsstranges. Das Problem dabei ist, dass es während des Spieles zunächst nicht klar ist, welches der Hauptstrang der Geschichte, und welches der Nebenstrang ist - und deshalb zunächst beide verfolgt werden müssen, um diese Unterscheidung im Verlauf erst machen zu können. Hätten wir die 10 „unwichtigen“ Karten weggelegt, hätten wir im besten Fall mit Glück den Fall selber gelöst, dabei aber die Hälfte der Geschichte „verpasst“ - was ja auch schade gewesen wäre und den Spielspass geschmälert hätte. Ich sehe zwar schon die Überlegung hinter dieser Sanktion in Form des Punkteabzugs: Hätte man zum Schluss alle oder die Mehrheit der Karten offen auf dem Tisch, wäre es kein Kunststück mehr, den Fall zu lösen - ebenso könnte man ansonsten zu Beginn einfach alle Karten offen auslegen und dann mit der Diskussion / Lösung beginnen. Das verdeckte Weglegen von Karten macht also die Sache erst spannend. Es besteht somit ein gewisses Dilemma im Spieldesign. Das Punktsystem überzeugt somit nicht, ist aber eigentlich für den Spielpass unwichtig. Unterhaltsam ist Sherlock allemal!