Leserwertungen

Wir bieten den Besuchern unserer Seite die Mglichkeit, selbst die Spiele zu bewerten. Dies soll Spielefans und potenziellen Spielekufern die Mglichkeit geben, sich ein umfassenderes Bild zu machen.

* Historia

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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 28.06.15 von Ernst-Jrgen Ridder - Macht solo und zu zweit Spa. Mit mehr Spielern noch nicht probiert.

* Il Vecchio

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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 03.03.13 von Ernst-Jrgen Ridder - Das Spiel ist nicht gerade innovativ, alles kennt man schon irgend wie. Das macht aber nichts, denn alles passt recht gut zusammen. Es gibt auch kaum Downtime, da man jeweils nur eine aus 5 Aktionen hat, nur am Schluss hat man eine Doppelaktion. Kennt man mal die Symbole, geht es auch recht flssig; man muss nicht dauernd nachlesen, die Regel ist ohnehin recht kurz. Dass auf der Spielhilfe die Beschreibung der Krtchen nicht abgedruckt ist, ist gut, denn die Vielzahl knnte man auf der geringen Flche ohnehin nicht vernnftig lesbar gestalten. Wenn man die zwei Seiten, die die Regions- und Florenzkrtchen beschreiben, kopiert, muss man auch nicht dauernd die Regel rumreichen, bis alle die Symbole kennen. Ein insgesamt solides Spiel, das Spa macht.

* Im Schutze der Burg

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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 05.04.09 von Ernst-Jrgen Ridder - Ein optisch schnes Spiel, das in verschiedenen Besetzungen Spa macht.

* Imhotep

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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 22.07.16 von Ernst-Jrgen Ridder - Sehr schn aufgemachtes, reizvolles Familienspiel. Ein Mehrheitenspiel ist es nicht wirklich. In den bisherigen Bewertungen wird kaum erwhnt, dass die Ziel"Plttchen" zwei Seiten haben; die B-Seite spielt sich schon deutlich anders. Gelungen finde ich, dass man beim Einsetzen von Steinen auf Schiffe normalerweise nur einen Stein setzen und ebenso normalerweise (Ausnahmen nur durch Karten) nicht gleich losfahren darf. Ist das Boot voll oder hat es die geforderte Mindestladung, kann es losfahren. Es kann dabei durchaus sein und wird auch oft vorkommen, dass ein anderer Spieler als der, der zuletzt einen Stein auf ein Boot gesetzt hat, das Boot zu einem Zielhafen fhrt, obwohl er nicht einmal einen Stein auf dem Boot haben muss, und dabei einen Hafen whlt, der den Absichten derer, die Steine auf dem Boot haben, soweit wie mglich widerspricht. Viele Spielzge werden darauf ausgerichtet sein, gar nicht einmal selbst unmittelbar ein paar Punkte zu machen, sondern zu verhindern, dass andere viele Punkte machen. Neben den vier Baumglichkeiten gibt es auch einen Markt, bei dem man Karten bekommen kann, die einem eine Sofortaktion erlauben, oder die als Aktion in einem spteren Spielzug gespielt werden knnen, oder die zustzliche Punkte am Spielende bringen, was alles sehr lohnend sein kann. Aus meiner Sicht keineswegs ein "ganz seichtes" Spiel. Man kann schon einiges planen, hat aber keine Gewissheit, dass die Planung auch aufgeht, vor allem wenn ein Mitspieler ein Boot mit Steinen von mir zu einem Hafen fhrt, den ich bei der Beladung des Bootes nicht im Auge hatte. Es kann nichts schaden, bei der Beladung eines Bootes nicht nur einen einzigen Zielhafen im Auge zu haben. Besonders "witzig" sind die kleinen Boote, die nur 1 oder 2 Steine aufnehmen und mit nur 1 Stein an Bord losfahren knnen; wer ein solches Boot beldt, ohne die Karte "Segel" zu haben (erlaubt, 1 Stein auf ein Boot zu setzen und mit dem Boot gleich loszufahren), darf sich nicht wundern, wenn dieses Boot von einem anderen Spieler zu einem Hafen gefahren wird, den man gar nicht ansteuern wollte. Insgesamt gefllt mir das Spiel wirklich gut. Von den dreien der Nominierungsliste zum SdJ2016 spricht es mich am meisten an.

* Jger + Spher

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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 26.10.14 von Ernst-Jrgen Ridder - Das Spiel ist schn von der Aufmachung her, es spielt sich auch gut und macht Spa. Mir gefllt es gut, aber "Wahnsinn"? Das dann doch nicht so ganz. Bei BGG fr mich eine "7", da reicht es hier nicht fr mehr als "5".

* Jenseits von Theben

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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 24.06.07 von Ernst-Jrgen Ridder - Wie ich bei Mitspielern gesehen habe, kann der recht hohe Glcksfaktor leicht zum Frustfaktor werden. Da zieht man nach entsprechender Vorbereitung doch nur lauter Nieten und andere die dicken Fische. Passt aber gut zum Thema. Auch bei den echten Grabungsversuchen kam und kommt es vor, dass sorgfltig vorbereitete Profis nichts finden und ihnen Hobbyarchologen eine "lange Nase" machen. Wer nicht damit leben kann, "unverdient" nicht zu gewinnen, sollte von dem Spiel die Finger lassen; wer eine stimmige thematische Umsetzung spielerisch erleben will, wird seine Freude daran haben.

* Jenseits von Theben: Das Kartenspiel - Die Grabruber

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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 27.04.13 von Ernst-Jrgen Ridder - Das ist nicht einfach eine auf Kartenspiel heruntergebrochene, abgespeckte Version des Brettspiels, sondern ein eigenstndiges Spiel, das richtig Spa macht. Das wichtigste Element des Brettspiels, was mag ich wohl bei der Ausgrabung finden und wie beeinflusse ich meine Chancen, ist gut auf ein Kartenspiel umgesetzt. Das Kartenspiel ist in seinen Mglichkeiten etwas eingeschrnkter als das Brettspiel, die Ausgrabungen sind auch vom Feeling her nicht ganz so stimmungsvoll, wie das Chipziehen aus den bunten Sckchen beim Brettspiel, es schafft aber trotzdem ein angenehmes, unterhaltsames Spielgefhl mit Spannung. Nichts fr Hardcore-Strategen; wer schon das Brettspiel wegen seiner Zufallskomponenten nicht mochte, wird auch das Kartenspiel nicht mgen. Wer das Spielerlebnis des Brettspiels schtzt, aber weniger Zeit hat, ist mit dem Kartenspiel gut bedient.

* Key Harvest

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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 26.12.12 von Ernst-Jrgen Ridder - Gutes Spiel. Gefllt mir aber nicht ganz so gut wie Keythedral, Key Market und Keyflower.

* Kingdom Builder: Nomads

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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 12.08.12 von Ernst-Jrgen Ridder - Zur reklamehaften Euphorie, wie hier schon geuert, gibt die Erweiterung sicher keinen Anlass. Kingdom Builder ist auch gewiss nicht das derzeit beste Spiel am Markt; es ist aber ein ordentliches Spiel, das als Spiel des Jahres auch akzeptabel ist. Die Erweiterung fgt dem Spiel neue Fassetten hinzu, die die Zugmglichkeiten erweitern. Der variable Spielaufbau fhrt zu mehr ganz verschiedenen Ausgangslagen. berlsst man aber die Auswahl der Spielplanteile nicht allein dem Zufall, hat man nun ein Spiel, das auch dem Vielspieler einiges geben kann. Kingdom Builder zusammen mit Nomads und der Hausregel (zwei Karten ziehen, sich fr eine entscheiden) ist eine durchaus runde Sache und macht Spa.

* Kingsburg

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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 17.02.08 von Ernst-Jrgen Ridder - Es macht einfach Spa. Gefllt mir besser als Um Krone und Kragen und noch viel besser als Giganten der Lfte.

* Kingsburg - Die Erweiterung des Knigreichs

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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 14.12.13 von Ernst-Jrgen Ridder - Gute Erweiterung zu einem guten Spiel.

* Klong! / Clank!

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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 04.04.18 von Ernst-Jrgen Ridder - Bisher nur zweimal solo mit der zugehrigen App gespielt. Das macht Spa, auch wenn man letztlich nur gegen den eigenen Highscore spielt.

* Kohle & Kolonie

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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 22.10.14 von Ernst-Jrgen Ridder - Nach Ruhrschifffahrt das zweite Spiel der Kohle-Trilogie. Ging es in Ruhrschifffahrt im Kern um den Transport der Kohle auf dem Fluss, steht in Kohle&Kolonie die Entwicklung der Zechen im Mittelpunkt. Das Spiel ist wie Ruhrschifffahrt gelungen thematisch, keine bloe Ansammlung von Spielmechaniken. Das ist so anregend, dass wir in diesem Monat einen einwchigen Urlaub im Ruhrgebiet gemacht haben, in dem wir der Geschichte der Kohlegewinnung im Ruhrgebiet nachgegangen sind. So wnsche ich mir Spiele.

* La Granja

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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 21.07.14 von Ernst-Jrgen Ridder - Nicht so ganz glcklich ist die Lsung mit den Karten. Dem Spiel liegen englische Karten bei und es gibt Kartenbltter mit den deutschen Karten; auf deren Rckseite kann man die vom Verlag im Internet bereitgestellten Kartenrckseiten drucken, dann laminieren und die Karten ausschneiden. Man kann auch die englischen Karten in Hllen stecken und die deutschen ausschneiden und davor stecken; damit werden die Karten aber grer und es wird etwas eng beim Schieben der Karten unter das Spielertableau. Die Lsung mit den laminierten Karten finde ich zumindest ok, damit lsst sich spielen. Sonst ist das Spiel richtig gut ausgestattet, besonders die Ausschnitte in den Spielertableaus, die von den Karten nur zeigen, was gilt, finde ich gelungen. Den Einsatz der Karten, die alle vier Funktionen haben, von denen man aber nur eine nutzen kann, finde ich gut, auch wenn man das aus anderen Spielen in hnlicher Weise findet. Insgesamt gefllt mir das Spiel wirklich gut und es mach Spa.

* Lewis & Clark / Lewis & Clark: The Expedition

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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 16.01.14 von Ernst-Jrgen Ridder - Grafisch ansprechend gestaltetes Material; die Karten drften stabiler sein. Auf historischen Hintergrund basierendes Spiel, das keine Simulation sein will, seine Mechanismen aber mit dem Hintergrund verknpft. Ein Wettlauf ohne Wrfel. Kartengesteuert mit Deckbauspielelemenen. Dies kombiniert mit Workerplacement. Jeder hat sechs ihrer Funktion nach gleiche Startkarten. Man kann weitere Karten erwerben, von denen es 54 gibt, die zum Teil sehr verschieden und unterschiedlich stark sind, zu variablen Kosten. Wie immer bei Spielen mit Karten spielt der Zufall eine nicht unerhebliche Rolle. Kann ich von den gerade erwerbbaren Karten eine wirklich gut gebrauchen und kann ich sie mir leisten? Oder: Schade, eine Karte, die ich gut htte gebrauchen knnen, ist entweder bei mir nicht aufgetaucht, oder ich hatte die Mittel nicht, sie zu erwerben, jetzt hat sie ein Mitspieler. Das finde ich nicht weiter schlimm, ob ich gewinne oder verliere hngt normalerweise nicht gerade an dieser einen Karte. Im Workerplacement-Teil kann es ja auch passieren, dass ich eine Aktion nicht spielen kann, weil sie schon besetzt ist und ich keine der sehr seltenen Karten habe, mit denen ich das trotzdem knnte, oder weil ich gerade keinen Indianer habe. Oder ein Mitspieler hat mir gerade alle vorhandenen Indianer vor der Nase weggeschnappt, die ich doch so dringend gebraucht htte. Interaktion gibt es nicht im Sinne unmittelbarer Konfrontation, aber es beeinflusst meine Mglichkeiten schon sehr, was die anderen machen. Vorausplanen kann man weniger gut, weil die Umstnde sich erheblich verndert haben knnen, wenn man zum Zuge kommt. Das macht nichts. Alle haben das selbe Ziel, ist man dran, muss man schauen, was man aus den Gegebenheiten optimal machen kann. Ein Spiel, das keineswegs langweilig ist. Es erzeugt Spannung und vermittelt, wenn man sich darauf einlsst, auch ein gewisses Gefhl von Abenteuer. Bislang mehrfach solo und zu zweit gespielt. Dabei hat es mir wirklich gut gefallen.

* London

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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 17.12.10 von Ernst-Jrgen Ridder - Bisher nur einmal zu zweit gespielt, da funktionierte es gut. Gewonnen habe ich mit vier Krediten, keinen zurckgezahlt, und konsequenter Armutsbekmpfung; mein Mitspieler hatte zwar keinen Kredit mehr, aber viele Armutspunkte, da konnte ich die Strafpunkte fr die Kredite leicht verschmerzen. Wie nahezu immer, wenn Karten im Spiel sind, muss man sich darauf einstellen, was man damit machen kann. Das ist nicht immer das, was man gern gemacht htte. Ich werde das Spiel sicher noch fter spielen, denn zu zweit ist es spannend und macht Spa.

* Lost Valley

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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 22.08.04 von Ernst-Jrgen Ridder

* Lost Valley: The Yukon Goldrush 1896

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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 15.08.16 von Ernst-Jrgen Ridder - The Yukon Goldrush 1896 ist eine Neuausgabe von Lost Valley, die es derzeit leider nur in Englisch gibt. Die Autoren suchen (vielleicht) immer noch nach einer Mglichkeit zur deutschsprachigen Lokalisierung. Im Spiel geht es darum, eine anfangs unbekannte Tal-/Flusslandschaft zu entdecken, wozu man erst einmal eine gewisse Grundausstattung hat, die man im Laufe des Spiels durch Funde und Kufe verbessern kann. In der Landschaft, die aus Romben und Dreiecken gebildet wird und jedes Spiel anders ist, stt man auf Fische und jagdbares Wild, kann Holz schlagen, Vorkommen von Fluss- und Berggold finden, Kanle (Wasserrinnen) und Minen bauen, aber auch Reusen, Fallen und Sgemhlen. Es gibt nicht nur indirekte, sondern auch direkte Interaktion zwischen den Spielern. Man konkurriert nicht nur beim Handelsposten um die knappen Gter, die man kaufen kann, sobald man mal etwas Gold gefunden hat, sondern: Was man in der Landschaft baut, knnen auch andere nutzen, woraus sich hinreichend Konfliktpotential entwickeln kann. Je nachdem, wie man spielt, kann es etwa durchaus sein, dass man zwar eine Mine baut, andere sie aber schon fast ausgebeutet haben, bevor man selbst schrfen kann. Das Spiel endet, wenn man mit mindestens 10 goldwerten Plttchen (Flussgold, Berggold, Felle) zum Handelsposten am Ausgangspunkt zurckkehrt und dann in Nuggets mehr hat, als alle anderen (und ggfls. der Dummy), oder wenn die Landschaft vollstndig entdeckt ist und die damit beginnende Eisbildung auf dem Fluss den Ausgangspunkt erreicht hat. (Ich zitiere mich hier selbst; Vorstehendes habe ich im Oktober 2014 im Spielbox-Forum geschrieben.) Das Spiel kann Lngen haben. Die entstehen aber am ehesten, wenn man beim Nahrungsmanagement Fehler macht; wer gelernt hat, "aus der Landschaft" zu leben, hat da die besseren Chancen. Insgesamt ein sehr schnes thematisches Spiel, das eine Atmosphre wie Abenteuer schafft, wenn man sich darauf einlsst.

* Maestro Leonardo

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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 12.08.14 von Ernst-Jrgen Ridder - Schon lange nicht mehr gespielt. Trotzdem als gutes und unterhaltsames, aber auch etwas trockenes Spiel in Erinnerung. Zu zweit weniger gut, da ist das hier wiederholt zum Vergleich herangezogene Die Sulen der Erde, erst recht mit der Erweiterung dazu, um einiges besser.

* Merlin

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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 27.10.17 von Ernst-Jrgen Ridder - Nach nur einem Spiel zu zweit ist es fr eine Bewertung an sich noch zu frh, zumal wir ohne das Modul und ohne Queenie #1 gespielt haben. Aber eine Hall-Bewertung mit nur 3 Punkten reizt ja dann doch, auch wenn ich mir eine Ergnzung nach weiteren Spielen vorbehalten muss. Gut, das Spiel ist ein "Feld", also nahezu zwangslufig themenfern, was aus meiner Sicht 6 Punkte in jedem Fall ausschliet. Aber: Es ist schon als Grundspiel weder seelenlos noch banal. Man rennt nicht einfach nur im Uhrzeigersinn rum und fhrt Aktionsfelder aus, eine solche Beschreibung wird dem Spiel nicht gerecht, zumal man mit Merlin in beide Richtungen laufen kann; die grundstzliche Richtungsbeschrnkung gilt nur fr den eigenen Ritter.. Mit einem "Apfel", den man schon hat -weitere kann man sich besorgen- darf ich einen Wrfel auf eine beliebige Zahl drehen; mit einer passenden Flagge darf ich einen Wrfel auf die gegenberliegende Zahl drehen (6:1, 2:5, 3:4 usw.); mit einer passenden anderen Flagge darf ich gegen den Uhrzeigersinn laufen; mit wieder einer anderen Flagge darf ich meinen Ritter im Aktionsrondell auf das genau gegenberliegende Aktionsfeld ziehen; mit einer weiteren Flagge darf ich statt der Aktion, auf der ich stehe, eine Aktion ausfhren, bei der ein Mitspieler steht. Viele Aktionsfelder sind zudem nicht eindimensional. Stehe ich z.B. auf einem Grafschaftsfeld, darf ich in der zugehrigen Grafschaft einen Gefolgsmann einsetzen. Davon gibt es vier verschiedene, die auch verschiedenes leisten (Baumaterial, Flagge oder Schild nehmen, Einflusstein einsetzen). Schon das Grundspiel, das ich hier jetzt nicht weiter beschreiben will, bietet schon eine Vielfalt von Mglichkeiten. Diese werden durch das im Spiel enthaltene Modul "Gunst des Knigs" durch zustzliche Aktionsmglichkeiten nicht unerheblich erweitert. Das Queenie #1 verndert das "Umland" so, dass dann alle Felder, auf denen man eine Burg bauen kann, einen Zusatznutzen erffnen, nicht nur die Turmfelder. Durch das Modul und durch Queenie #1 lsst sich das Spiel sehr gut skalieren, so dass der Schwierigkeitsgrad der jeweiligen Gruppe angepasst werden kann.