Rezension/Kritik - Online seit 04.07.2019. Dieser Artikel wurde 236 mal aufgerufen.

Hexe, Tier … wer fehlt denn hier?

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Autor: Haim Shafir
Verlag: AMIGO
Rezension: Christoph Schlewinski
Spieler: 2 - 4
Dauer: 10 Minuten
Alter: ab 4 Jahren
Jahr: 2019
Bewertung: 4,0 4,0 H@LL9000
Ranking: Platz 3101
Hexe, Tier … wer fehlt denn hier?

Spielziel

Diese kleine Hexe ist eine Mitflugzentrale: Mäuse, Katzen, Eulen und mehr fliegen gerne mal eine Runde mit. Welche genau, bestimmt der Würfel. Aber hat man diese Fluggäste auf seinen Karten? Hier hat es der Gewinner einer Runde von mal zu mal schwerer, etwas zu entdecken.

Ablauf

Die Karten werden gleichmäßig unter allen Spielern aufgeteilt, und der Startspieler wirft beide Würfel. Jetzt müssen alle Spieler die Karte oder Karten suchen, auf denen die beiden gewürfelten Tiere zu sehen sind (oder nur ein Tier, falls ein Pasch gewürfelt wurde). Die Tiere sind immer an derselben Stelle, entweder auf/an dem Besen oder auf/an der Hexe. Es gibt keinen Zeitdruck, man kann solange suchen, wie man will. Jede passende Karte wird umgedreht und wenn jeder meint, er hat nichts mehr, wird wieder gewürfelt. Sobald einer alle seine Karten umgedreht hat, ist eine Runde vorbei. Er bekommt jetzt die Karten der Mitspieler, die noch offen sind. Dann decken alle ihre Karten auf, und es geht in eine zweite Runde. Und danach in eine dritte. Und wer an deren Ende die meisten Karten hat, hat gewonnen.

Fazit

Hexe, Tier... wer fehlt denn hier? ist eines dieser Kinderspiele, die man einfach auspacken und losspielen kann. Für ein Spiel ab vier ist es ideal, da man erst mit dem ersten Wurf sagen muss, was die Kinder tun müssen. Besonders, da es nicht um Schnelligkeit geht, sondern um genaues Schauen. Man muss sich also konzentrieren und alle Karten genau angucken.

Drei Hürden muss die Zielgruppe dabei überwinden: Sie muss verstehen, dass die Tiere auf den Karten immer an derselben Stelle sind. Was sehr praktisch ist, aber erst mal verinnerlicht sein will. Wird z. B. eine Spinne und eine Katze gewürfelt, aber auf keiner Karte ist eine Spinne zu sehen, braucht man gar nicht weitersuchen. Und dann müssen die Kinder ein Zeitempfinden dafür entwickeln, wann Schluss mit dem Suchen ist. Das ist vielleicht die schwerste Hürde bei Hexe, Tier... wer fehlt denn hier? Da braucht es eine erwachsene Moderation, weil sich manche Kinder dumm und dusselig suchen und das Spiel extrem in die Länge ziehen, und man muss auch ein bisschen kontrollieren, ob wirklich beide Tiere auf der Karte waren. Und zuletzt müssen die Kinder verstehen, dass drei Runden gespielt werden. Vom kindlichen Gefühl her ist nach einer Runde Schluss. Es ist ja auch alles passiert. Einer hat alle Karten umgedreht und Karten gewonnen, basta. Dass es noch zwei weitere Runden gibt, sorgt entweder für Irritation oder für einem schönen "AHA!"-Effekt, weil eben noch nicht alles vorbei ist und man noch eine Chance hat. Da weniger Karten eventuell bedeutet, schneller fertig zu sein, können in Runde zwei und drei Massen von Karten den Besitzer wechseln, was für die Kleinen sehr befriedigend ist - wenn sie der Gewinner sind.

Natürlich sind die Würfel das, was alles ausmacht. Die Kinder sind ihnen komplett ausgeliefert und kommt nichts Passendes, können sie so viel schauen, wie sie wollen - es passiert nichts. Aber Hexe, Tier... wer fehlt denn hier? schafft es trotzdem durch die Grafik und die Ruhe beim Suchen, die Kinder zu interessieren. Da ist ihnen das Würfelglück oft egal, weil sie Zeit haben. Hexe, Tier... wer fehlt denn hier? kann man gut mit Kinder zwischen 4-6 Jahren spielen. Es ist ein bisschen Lotto und ein bisschen Bingo, pures Glück, gut verpackt in ein ruhiges, entspanntes Suchspiel. Für den Preis kann man sich das mal angucken.

Rezension Christoph Schlewinski

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H@LL9000 Wertung Hexe, Tier … wer fehlt denn hier?: 4,0 4,0, 2 Bewertung(en)

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