Rezension/Kritik - Online seit 27.07.2013. Dieser Artikel wurde 1999 mal aufgerufen.

Jenga Boom

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Autor: keine Angabe
Verlag: Hasbro
Rezension: Sandra Lemberger
Spieler: 1 - 8
Alter: ab 6 Jahren
Jahr: 2013
Bewertung: 2,0 2,0 H@LL9000
Ranking: Platz 4136
Jenga Boom

Kompakt - Kritik

Es gibt kaum jemanden, der Jenga nicht kennt – selbst Leuten, die nur selten spielen, ist dieser Geschicklichkeitsklassiker ein Begriff. Nun macht eine sehr eindrucksvolle Verpackung auf eine abgewandelte Variante des Spiels aufmerksam: Von oben sieht die Verpackung aus wie ein Bündel Dynamit mit Lunte, vorne prangt die Zeituhr – ein richtiger Augenfang im Spieleregal!

Tatsächlich werden in diesem Spiel die Klötze nicht auf der Tischfläche gestapelt, sondern auf einer Plattform, unter der einige Stangen Dynamit liegen. Zum Starten zieht man die brennende Lunte komplett aus dem Dynamitbündel und drückt die Starttaste. Sofort fängt die Zeituhr an zu ticken (zumindest sollte das Geräusch wohl so klingen) und die Lunte wird Stück für Stück eingezogen. Zwischenzeitlich ziehen die Spieler reihum einen Holzklotz aus dem Turm und legen ihn ganz oben wieder ab – dabei sollte der Turm natürlich nicht umstürzen. Kurz bevor die Lunte die Dynamitstangen erreicht, wird sie mit einem schnalzenden Geräusch eingezogen und unter der Fläche mit den Holzklötzen schiebt sich eine Spitze nach oben, die den Turm zum Einsturz bringt. Wer gerade am Zug war, hat damit verloren, gewonnen hat hingegen, wer das letzte Holzklötzchen erfolgreich aus dem Turm ziehen oder schieben und auf dessen Spitze platzieren konnte.

Kinder finden die neueste Jenga-Variante sehr unterhaltsam. Meistens stellen sie nach dem eigentlichen Spiel bzw. mehreren Partien in Folge auch noch alle möglichen anderen Dummheiten mit der tickenden Dynamitbasis an. Weder stört sie das laute Nebengeräusch, noch nervt es sie, dass eine Partie bereits nach weniger als einer Minute vorbei ist, denn länger dauert es nicht, bis der Turm einstürzt. Erwachsene dagegen finden diese beiden Punkte dermaßen abschreckend, dass sie meistens schon nach ein bis zwei Probepartien abwinken, wenn sie zu einer weiteren Runde aufgefordert werden. Auch mich hat das ständige Aufbauen nach äußerst kurzer Zeit sehr genervt, denn obwohl ich Spiele meistens mag, bei denen unter Zeitdruck gearbeitet wird, stört mich hier, dass mehr gearbeitet als gespielt wird. Ich bleibe daher lieber beim guten alten Ursprungsspiel, das immer noch Jung und Alt gleichermaßen zu begeistern vermag!

Rezension Sandra Lemberger

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H@LL9000-Bewertungen

H@LL9000 Wertung Jenga Boom: 2,0 2,0, 1 Bewertung(en)

Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz Kommentar
Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 17.03.13 von Sandra Lemberger

Leserbewertungen

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