Rezension/Kritik - Online seit 28.10.2014. Dieser Artikel wurde 2162 mal aufgerufen.

Kroko ToGo

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Autor: Jean-Philippe Mars
Valéry Fourcade
Illustration: Alexander Jung
Marie Leviel
Verlag: Zoch Verlag
Rezension: Stefanie Marckwardt
Spieler: 2 - 6
Dauer: 15 - 20 Minuten
Alter: ab 8 Jahren
Jahr: 2012
Bewertung: 5,0 5,0 H@LL9000
Ranking: Platz 2268
Kroko ToGo

Spielziel

War das jetzt wirklich ein Krokofant? Oder doch ein Gorodil?

In Kroko Togo tauchen plötzlich irrwitzige Mutationen auf und verwirren die Forscher. Blittzschnelle Reaktionen sind hier gefragt, um eine Tierkombination zu entdecken und einzufangen. Manchmal ist aber auch ein "normales" Tier gewünscht - jetzt nur kein falsches Exemplar erwischen!

Der Forscher mit der größten Beute wird bestimmt mit seinen spektakulären Fängen in die Geschichte eingehen.

Ablauf

15 Tierkarten, die sowohl "normale" Tiere (Löwe, Gorilla, Krokodil, Giraffe, Elefant) als auch Mischwesen aus diesen Tieren zeigen, werden in der Mitte des Tisches ausgelegt. Und aufgepasst - auf vielen Tierkarten ist unten in den Ecken noch ein blauer und/oder roter Krebs abgebildet!

Jede Runde wird eine Karte vom Forscherstapel umgedreht. Es gilt nun, seine Forscherfigur auf ein Tier zu stellen, das zum Auftrag passt. Der Auftrag kann ein oder mehrere Tiere (bzw. Tierteile) fordern (grün eingekreist) oder aber auch verbieten (rot eingekreist) und sich zusätzlich auch auf die Krebse in den Ecken (gewünscht/verboten) beziehen. Zusätzlich gibt es noch vier Sonderkarten: nur "normale" bzw. "gekreuzte" Tiere gesucht sowie die Tierart, von der aktuell die wenigsten oder die meisten in der Auslage zu sehen sind.

Hat sich jeder eine Tierkarte zum Draufstellen ausgesucht oder gepasst, wird geschaut, ob die platzierten Forscher den Auftrag richtig erfüllt haben. Wenn dies der Fall ist, erhält man die Karte als Pluspunkt; bei einem Fehler, muss man eine eventuell schon gewonnene Karte wieder abgeben.

Sobald weniger als zwei Tierkarten in der Mitte ausliegen, werden die restlichen Tierkarten aufgedeckt und weitere Forscheraufträge erfüllt. Wenn dann ein zweites Mal weniger als zwei Tierkarten ausliegen, gewinnt der Forscher mit dem größten Fang.

Fazit

Kroko Togo macht neugierig, denn man möchte sofort wissen, was es mit dem auf der Schachtel abgebildeten Fabelwesen auf sich hat. Auch auf den Karten werden die Tierwesen von Kindern sofort als "cool" empfunden. Zu Anfang sollte man sich die Tiere kurz anschauen, denn der Elefant ist etwas "mopsig" geraten. Und wenn man nur seinen Unterleib mit den doch zu kurzen Beinen sieht, könnte man meinen, dass ein Nilpferd mitspiele ... Die Spielfiguren sind ungewöhnlich - zum einem ungewöhnlich groß für eine verhältnismäßig kleine Schachtel und zum anderen ungewöhnlich geformt und dadurch schön griffig. Die gut erklärte und reich bebilderte Spielanleitung ist schnell gelesen und verstanden.

Das Spielprinzip, einen Suchauftrag schnell zu erfüllen, ist zwar nicht neu, aber stimmig umgesetzt. Dadurch, dass man die Forscherkarte erst für sich "dekodieren" muss, ist es nicht nur ein reines Suchspiel. Oftmals gibt es mehrere Tiere, die zum Auftrag passen, so dass auch jemand, der vielleicht nicht ganz so reaktionsschnell ist, auch noch Chancen auf eine Karte hat. Die kleinen Krebse sind oftmals die Würze, denn so unscheinbar sie in den Ecken hocken, so häufig übersieht man sie und erfüllt dadurch den Auftrag nicht korrekt. Fies sind auch die Aufträge, die einen Wunsch und ein Verbot gleichzeitig enthalten. Selbst wenn man nicht an einer Rot-Grün-Schwäche leidet, besteht die Gefahr, im Eifer des Gefechtes die Farben zu verwechseln. Am schwierigsten umzusetzen sind die beiden Sonderkarten mit denen Tierkarten gesucht werden, die die am häufigsten bzw. am seltensten vorkommende Tierart zeigen. Dadurch, dass die Tierkartenauswahl stetig abnimmt, nimmt gerade bei höherer Mitspielanzahl die Spannung zu, ob man noch schnell genug ein passendes Tier entdeckt und es schafft, seinen Forscher als Erster darauf zu platzieren.

Die Spieldauer ist häufig etwas flotter als die angegebenen 15 bis 20 Minuten. Nur selten gibt es Forscheraufträge, für die kein passendes Tier ausliegt und wenn dem so ist, deckt man einfach den nächsten auf. Manchmal ist es einfach besser, sich mehr Zeit mit dem Gucken zu lassen und gegebenenfalls auch zu passen als den Forscher hektisch auf eine falsche Karte zu stellen und einen Punktabzug zu riskieren.

Obwohl Kroko Togo die Altersangabe ab 8 Jahren hat, haben es in meinen Spielrunden problemlos 6-Jährige mitgespielt. Besonders spannend wird es für Jüngere, wenn sie mit Kindern ihres Alters spielen.

Alles in allem ist Kroko Togo ein nettes Spiel für zwischendurch. Es ist schnell erklärt und funktioniert gut in jeder angegebenen Spieleranzahl. Und wer wollte nicht schon einmal ein Löwodil fangen?

Rezension Stefanie Marckwardt

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H@LL9000-Bewertungen

H@LL9000 Wertung Kroko ToGo: 5,0 5,0, 1 Bewertung(en)

Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz Kommentar
Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 05.09.14 von Stefanie Marckwardt - Tierischer Schnelligkeitsspielspaß für Zwischendurch

Leserbewertungen

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