Rezension/Kritik - Online seit 17.09.2002. Dieser Artikel wurde 4650 mal aufgerufen.

Line up!

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Autor: keine Angabe
Verlag: Jumbo
Rezension: Hans-Peter Stoll
Spieler: 2 (bzw 2 Teams)
Spieler: 2 - 16
Dauer: 40 - 60 Minuten
Alter: ab 12 Jahren
Jahr: 2002
Bewertung: 3,7 3,7 H@LL9000
3,5 3,5 Leser
Ranking: Platz 4389
Line up!

Spielziel

Fast jeder kennt ja Günter Jauch und sein Wissen-Quiz. Bevor man jedoch vor dem Moderator auf dem Sessel Platz nehmen darf, müssen erst einmal Begriffe in die richtige Reihenfolge gebracht werden. Genau das passiert bei Line up! auch, nur das wir es hier mit fünf Begriffen zu tun haben und im Spielverlauf noch die ein oder andere Variation auf uns wartet.

Ablauf

Ressourcen

Die Spieler/Teams bekommen fünf Karten (mit den Zahlen 1 - 5) und einen Plastik-Ständer, um die Karten darin in die richtige Reihenfolge zu bringen, bzw ungesehen von der Gegenpartei über die Reihenfolge zu beraten.

Auf dem Spielplan wird für jedes Team eine Spielfigur auf das Lauffeld gestellt, deren Felder in drei unterschiedlich farbigen Sektoren aufgeteilt sind. Der Spielplan bietet auch noch Platz, um die Karten der Teams für die Auflösung einer Frage in entsprechender Reihenfolge zu platzieren.

Schließlich liegen dem Spiel 250 Karten bei, die auf jeder Seite zwei Aufgaben enthalten. Für diese Karten gibt es einen speziellen Kartenhalter, der vorne die Aufgabe und hinten die Lösung zeigt.

Spielablauf

Eine Karte wird in den Halter gesteckt und alle Spieler schauen sich die Aufgabe an. Dann beraten die Teams die Reihenfolge (die fünf Antworten sind auf der Karten den Zahlen 1-5 zugeordnet) und ordnen ihre Zahlenkarten. Wer fertig ist, legt diese Karten auf den dafür vorgesehenen Felder des Spielplans ab. Erst wenn beide Teams fertig sind, werden die Karten aufgedeckt und mit der Lösung auf der Fragekarte verglichen.

Punkte gibt es nur für die Antworten, die genau auf der richtigen Position liegen. Wurde also beispielsweise Antwort 5 richtigerweise an die zweite Stelle gelegt, gibt es dafür einen Punkt. Leider gibt es nichts, wenn sich einige Antworten zwar in der richtigen Reihenfolge, aber an den falschen Positionen befinden.

Für jeden Punkt darf die Spielfigur ein Feld auf der Laufleiste vorwärts gezogen werden.

Ressourcen

Die Spieler/Teams bekommen fünf Karten (mit den Zahlen 1 - 5) und einen Plastik-Ständer, um die Karten darin in die richtige Reihenfolge zu bringen, bzw ungesehen von der Gegenpartei über die Reihenfolge zu beraten. Später werden auch noch jeweils ein Spezialwürfel mit den Seiten 1, 2, 3 und 5 benötigt.

Auf dem Spielplan wird für jedes Team eine Spielfigur auf das Lauffeld gestellt, deren Felder in drei unterschiedlich farbigen Sektoren aufgeteilt sind. Der Spielplan bietet auch noch Platz, um die Karten der Teams für die Auflösung einer Frage in entsprechender Reihenfolge zu platzieren.

Schließlich liegen dem Spiel 250 Karten bei, die auf jeder Seite zwei Aufgaben enthalten. Für diese Karten gibt es einen speziellen Kartenhalter, der vorne die Aufgabe und hinten die Lösung zeigt.

Spielablauf

Eine Karte wird in den Halter gesteckt und alle Spieler schauen sich die Aufgabe an. Dann beraten die Teams die Reihenfolge (die fünf Antworten sind auf der Karten den Zahlen 1-5 zugeordnet) und ordnen ihre Zahlenkarten. Wer fertig ist, legt diese Karten auf den dafür vorgesehenen Felder des Spielplans ab. Erst wenn beide Teams fertig sind, werden die Karten aufgedeckt und mit der Lösung auf der Fragekarte verglichen.

Punkte gibt es nur für die Antworten, die genau auf der richtigen Position liegen. Wurde also beispielsweise Antwort 5 richtigerweise an die zweite Stelle gelegt, gibt es dafür einen Punkt. Leider gibt es nichts, wenn sich einige Antworten zwar in der richtigen Reihenfolge, aber an den falschen Positionen befinden.

Für jeden Punkt darf die Spielfigur ein Feld auf der Laufleiste vorwärts gezogen werden.

Orange Felder

Sobald eine Spielfigur den Sektor der violetten Felder verläßt und auf einem orangen Feld zum Stehen kommt ändern sich die Spielregeln.

Nun müssen beide Teams zusätzlich ihren Würfel mit einer Zahl nach oben legen. Über diese Zahl schätzt dasTeam ein, wieviele Antworten richtig sein werden. Nur wenn auch mindestens soviele Antworten richtig sind, darf das Team seinen Spielstein vorwärts rücken, allerdings auch nicht mehr als die Zahl des Würfel zeigt, selbst wenn mehr Antworten richtig gewesen sind. Waren jedoch weniger Antworten richtig, gibt es eben auch keine Punkte.

Rosa Felder

In gleicher Weise ändert sich das Spiel, sobald die rosa Felder betreten werden.

Bevor sie die Teams Gedanken über die richtige Reihenfolge machen brauchen, wird gleichzeitig mit Hilfe des Würfel die Anzahl Antworten geboten, die ein Team glaubt zu erreichen. Nur das Team mit dem höchsten Gebot für die Aufgabe durch. Hat es Erfolg, dürfen entsprechend dem Gebot Felder nach vorne gelaufen werden, andernfalls darf das andere Team diese Felder vorrücken.

Kommt es beim Gebot zum Gleichstand, wird nochmals geboten.

Sternfelder

Landet eine Figur auf einem Sternfeld, gibt es für das Team eine zusätzliche Frage. Zur Beantwortung muss ein Antwortkärtchen auf dem Spielplan an die richtige Position gelegt werden. Wenn das Team weiterspielen möchte, darf es weitere Antworten geben. Für jede richtige Antwort heißt es weiterlaufen, kommt aber die erste falsche Antwort, gibt es auch für die richtigen keine Punkte mehr.

5-Feld

Das letzte Feld der Laufleiste hält noch eine abschließende Aufgabe bereit. Das Team, welches diese Feld erreicht, bekommt eine neue Frage und bringt die Antworten wiederum in die richtige Reihenfolge. Das andere Team gibt bekannt, wieviele Antworten jedoch falsch sind, so dass einmal die Möglichkeit besteht, die Reihenfolge zu korrigieren. Sind spätestens nach dem zweiten Versuch alle Antworten richtig, steht der Sieger fest. Gelingt das jedoch nicht, kommt das andere Team fünf Felder vor und die abschließende Frage wird wiederholt, bis der Sieger feststeht oder das andere Team ebenfalls auf dem 5-Feld steht. In diesem Fall wird der Sieger entsprechend dem Vorgehen der Rosa Felder ermittelt.

Fazit

Das Spielmaterial:

Der Spielplan und das Material für die Teams sind funktional. Ganz im Gegensatz zu den Fragekarten. So lobenswert man 4 Fragen auf Vorder- und Rückseite untergebracht hat, umso unmöglicher wird es bei einer Spielerzahl von vier oder mehreren, allen ausreichend Einblick auf die Frage und die aufgelisteten Antworten zu verschaffen. Dazu ist der Aufdruck zu klein und bei der Verwendung des Plastikständers darf man nicht außeracht lassen, dass keiner die Rückseite sehen kann, da dort die Lösung sichtbar ist. Also drängen sich all mehr oder weniger an einer Tischkante zusammen und versuchen aus meist größerer Entfernung den Text zu erfassen. An dieser Stelle hätte man etwas intensiver nachdenken müssen, auch einer größeren Anzahl Spielern die Möglichkeit zu geben, sich mit der Frage auseinander zu setzen. Vielleicht hätte ja schon größere Schrift (auf Kosten von weniger Fragen pro Karte) eine deutliche Verbesserung bewirkt. An dieser Stelle sei also an die Kreativität der Spieler appelliert, wie man beim Spielen von Line up! dieses Problem löst.

Von der Qualität der Fragen kann man nicht meckern, denn da sind so einige amüsante und in jedem Fall sehr knifflige Fragen zu beantworten.

Bei den Zahlenkarten der Teams zeigten sich bereits nach wenigen Spielen deutliche Abnutzungserscheinungen.

Die Regeln:

Die Spielanleitung ist recht verständlich, dabei sollten keine Fragen (zum Spiel) ungeklärt bleiben.

Das Spiel:

Bei Line up! haben wir ein anspruchsvolles Wissensspiel vorliegen. Will man auf gut Glück die Antworten geben, wird man damit insgesamt wenig Erfolg haben. Also muss man sich mehr auf seinen Hirnschmalz verlassen. Die Fragen sind teilweise jedoch höchst anspruchsvoll und man kommt ab und zu nicht umhin, seiner Intuition zu folgen. Wird in Teams gespielt, ist meist immer jemand dabei, der zu einer Frage etwas weiß. So macht das Spiel auch erst mit mehreren Spielern richtig Spaß. Bei mehr als 6 Spielern wird es jedoch, wie oben bereits erwähnt, schwieriger mit den Fragekarten umzugehen.

Die sich im Spielverlauf ändernden Spielregeln machen das Spiel abwechslungsreich. Zunächst der recht entspannte Beginn, später mit der Aufforderung, eine eigene Einschätzung der richtigen Antworten abgeben zu müssen. Bei der letzten Variante mit dem vorgeschalteten Bieten, um die Frage beantworten zu dürfen, kann man zweigeteilter Meinung sein. Beharren beispielsweise beide Teams auf ihren Geboten (wobei an dieser Stelle keine eindeutige Vorgehensweise in der Regel beschrieben ist - dort geht man davon aus, dass irgendwann einer mehr oder weniger bietet), kann sich das wiederholte Bieten lange hinziehen. Irgendwann entscheiden sich beide Teams also, die nächste Frage zu nehmen. Damit setzt sich womöglich das Gleiche fort. Verläuft das Spiel in dieser Phase so ab, sinkt der Spielreiz rapide ab und alle hoffen, dass das Spiel bald zu Ende geht.

Auf der anderen Seite kann das Spiel in dieser Phase aber auch anders laufen. Denn ist leicht zu behaupten, 3 oder 5 Richtige zu erreichen. Dieses tatsächlich zu erreichen ist oftmals schwieriger als erwartet. Spieltechnisch macht es also durchaus Sinn, beim wiederholten Bieten einfach tiefer zu gehen und den anderen die Beantwortung zu überlassen und bei deren Scheitern ohne Arbeit und Risiko die Punkte zu kassieren. In diesem Fall steigt die Spannung und der Spielreiz deutlich an.

Wie das Spiel nun verläuft, hängt dann doch nur von den Spielern ab, wie sie es gestalten.

Die 1000 Fragen sind sicherlich der Hauptgrund für den hohen Preis (Wissen kostet eben...), der jedoch nicht höher liegt, als bei Spielen des gleichen Genres. Wer solche Wissensspiele nicht mag, sollte einen Bogen um Line up! machen. Alle anderen können hiermit eine neue und reizvolle Facette erleben.

Rezension Hans-Peter Stoll

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H@LL9000-Bewertungen

H@LL9000 Wertung Line up!: 3,7 3,7, 14 Bewertung(en)

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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 01.04.04 von Hans-Peter Stoll
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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 01.04.04 von Sandra Lemberger
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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 01.04.04 von Doris Hahn
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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 01.04.04 von Hubert Scheu
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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 01.04.04 von Angela Grünes
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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 01.04.04 von Helga Wilde
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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 01.04.04 von Gerd Stocker
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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 01.04.04 von Alexander Broglin
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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 01.04.04 von Markus Janka
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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 01.04.04 von Birgit Janka
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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 01.04.04 von Conny Eisenstein
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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 01.04.04 von Oliver Grimm
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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 01.04.04 von Frank Gartner

Leserbewertungen

Leserwertung Line up!: 3,5 3.5, 2 Bewertung(en)

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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 01.04.04 von Pia Lemberger - Tja. Die Idee an und für sich ist ja recht witzig. Aber erstens ist die Aufmachung nicht gerade der Renner. Zweitens gibts immer Streit um die Karte in der Mitte, denn keiner kann sich genau merken was in welcher Reihenfolge vorgelesen wurde. Und drittens ist es weder witzig noch nützlich für die Allgemeinbildung oder überhaupt interessant wo in Deutschland die meisten Kühe beheimatet sind. Schade, da hätte man echt was machen können draus!!!
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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 03.03.06 von Marc Noelkenbockhoff - Also, das Spiel ist nicht der Überhammer, aber mit den richtigen Leuten macht es schon Spass. Eine 2 hats nicht verdient, deswegen musste ich meinen Senf auch mal dazugeben :-). Natürlich ist die Zahl der Kühe nicht sehr aufregend, aber es gibt genug Fragen, wo man auch was nützliches erfährt. Nur der Schluss ist nicht so gut; wer als führendes Team eine schwere Aufgabe bekommt, die mit Wissen nicht zu lösen ist, braucht viel Glück oder das andere Team holt einen ein und es gibt eine Stechfrage. Aber ein gutes Spiel ist es trotzdem.

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