Rezension/Kritik - Online seit 15.03.1997. Dieser Artikel wurde 7124 mal aufgerufen.

Spectrangle

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Autor: Alain John Fraser-Dackers
Maxwell Graham Gordon
Lester Wynne Jordan
Verlag: Jumbo
Rezension: Frank Gartner
Spieler: 2 - 4
Dauer: 20 - 40 Minuten
Alter: ab 8 Jahren
Jahr: 1994
Bewertung: 4,4 4,4 H@LL9000
4,0 4,0 Leser
Ranking: Platz 2752
Spectrangle

Spielziel

Durch geschicktes legen von farbigen Dreiecken auf das Spielfeld versuchen die Spieler im Team Punkte zu sammeln.

Ablauf

Spectrangle kann zu zweit oder zu viert gespielt werden. In einer praktischen dreieckigen Hard-Cover-Reisebox befindet sich das dreieckige Spielfeld mit 36 dreieckigen Feldern, worauf später dreieckige Spielsteine gelegt werden. Die Spielsteine sind mit Werten von 1-6 bedruckt und jede der 3 Seiten hat eine eigene Farbe. Insgesamt gibt es 5 Farben. Jeder Spieler hat 5 Spielsteine mit verschiedenen Werten und Farbkombinationen offen ausliegen. Es kann somit jeder Spieler die Spielsteine seines Gegners bzw. Mitspielers sehen. Nun wird bei 4 Spielern reihum ein Stein auf das Spielfeld gelegt (und anschließend natürlich wieder ein Stein nachgezogen).

Als Legeregel gilt: Es muss immer ein Stein an einen anderen gelegt werden (Einzige Ausnahme, der 1. Stein). Dabei müssen die angrenzenden Seiten von 2 Spielsteinen immer die gleiche Farbe besitzen. Das ist bei nur einer angrenzenden Seite recht einfach. Bei 2 Seiten wird die Sache schon schwieriger.

Punkte gibt es wie folgt: Der Zahlenwert des gelegten Steins multipliziert mit der Anzahl der angrenzenden Seiten multipliziert mit dem Bonuswert, falls man den Stein auf eines der Felder mit Bonuswertaufdruck gelegt wurde. Legt man einen 6er Spielstein an zwei schon bereits liegende Steine an und ist dieses Feld noch mit einer 3 bedruckt kassiert man, sollte man den passenden Stein haben, 6*2*3=36 Punkte.

Da jeder Spieler die Steine der anderen sehen kann, sind die Hirnwindungen gefragt. Man muss versuchen die nächsten Spielzüge vorauszuplanen. Dies ist zumindest für eine Runde möglich. Man ist bestrebt seine Steine so zu legen, dass die Gegner nur wenig Punkte bekommen können, aber der Mitspieler eine gute Legemöglichkeit hat. Die kassierten Punkte müssen nicht aufgeschrieben werden. Dazu gibt es eine Punkteskala um das Spielfeld rum.

Spielt man das Spiel offen, d.h. man darf über alles reden, dann ist es ein interessantes Spiel, bei dem man die verschiedensten Taktiken bespricht. Sehr kommunikativ. Allerdings gibt man seinen Gegenspielern zwangsläufig einige Tipps. Spielt man es, ohne dass man Tipps geben darf, wird es ein sehr spannendes Spiel, weil man zwar Pläne schmiedet, aber nie sicher sein kann, ob der Mitspieler die erdachte Taktik erkennt und die entsprechenden Steine legt.

Fazit

Obwohl mich Spiele dieser Art eigentlich nicht ansprechen ist Spectrangle ein wirklich nettest Denkspiel.

Einziger Glücksfaktor sind die Steine, welche man nachzieht.

Die Verpackung lädt ein, das Spiel einfach mal mit auf Reisen zu nehmen. Die Spielzeit liegt, je nach Spielpartnern zwischen 20 und 45 Minuten.

Rezension Frank Gartner

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H@LL9000-Bewertungen

H@LL9000 Wertung Spectrangle: 4,4 4,4, 5 Bewertung(en)

Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz Kommentar
Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 01.04.04 von Frank Gartner
Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz Kommentar
Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 01.04.04 von Björn Pawliczek
Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz Kommentar
Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 01.04.04 von Heidi M.
Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz Kommentar
Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 01.04.04 von Jürgen Deichsel
Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz Kommentar
Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 19.01.06 von Ralph Bruhn

Leserbewertungen

Leserwertung Spectrangle: 4,0 4.0, 1 Bewertung(en)

Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz Kommentar
Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 18.07.08 von Christof Lehr