Rezension/Kritik - Online seit 02.02.2011. Dieser Artikel wurde 3444 mal aufgerufen.

Commander Kikeriki: Hühnchen im Weltraum

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Autor: keine Angabe
Verlag: Hasbro
Rezension: Sandra Lemberger
Spieler: 2 - 4
Alter: ab 5 Jahren
Jahr: 2010
Bewertung: 4,0 4,0 H@LL9000
Ranking: Platz 3649
Commander Kikeriki: Hühnchen im Weltraum

Spielziel

Die Asteroiden-Eier des verrückten Alien-Huhns müssen eingesammelt werden. Zum Gewinnen muss man diesbezüglich natürlich am fleißigsten sein. Dafür sind Geschwindigkeit und ein gutes Auge für den richtigen Zeitpunkt gefragt.

Ablauf

Das Alien-Huhn möchte - sobald man das Spiel startet - seine Asteroiden-Eier verteilen. Um das zu verhindern, versuchen die Spieler die Eier in ihren "Space-Schalen" zu fangen, indem sie die Schlitten auf denen diese Schalen befestigt sind hoch heben. Dadurch rutschen die Schalen auf das Ei zu.

Trifft eine solche Space-Schale genau in dem Moment in dem das Raumschiff des verrückten Huhnes abhebt auf das Asteroiden-Ei, so kullert dieses in die Schale. Aber nur dann, wenn nicht zufällig ein anderer Spieler seine Schale zur gleichen Zeit los geschickt hat. In diesem Fall gehen die Kontrahenten leer aus, denn dann rührt sich das Ei nicht von der Stelle, weil die Schale nämlich nicht kippt. Wer am Ende die meisten Eier sammeln konnte, gewinnt das Spiel und darf als Belohnung den blauen Knopf drücken, wodurch das verrückte Alien-Huhn wieder auf seinen Heimatplaneten zurück katapultiert wird.

Fazit

Dass es bei diesem Spiel hoch her geht, lässt bestimmt schon die Spielbeschreibung vermuten, die im Original übrigens auch nicht viel länger ist als meine Zusammenfassung. Obwohl durch das ständige Auf und Ab der Schlitten immer Bewegung im Spiel ist und man ständig versucht, den Gegnern die Eiern wegzuschnappen, spielt doch eher jeder für sich.

Der Auf- und Abbau geht recht zügig vonstatten, denn die wenigen Teile sind schnell und einfach zusammenzustecken. Auch die Technik funktioniert überraschend gut, wobei manchmal eines der Eier daneben kullert. Viele Kinder heben den Schlittenarm anfangs zu sehr an, so dass bereits gefangene Eier auch mal aus der Schale fallen. Wenn sie aber ein Gefühl dafür bekommen haben, wie hoch man den Schlitten heben darf, damit das nicht passiert, klappt meistens alles ganz gut.

Beeinflussen lässt sich das Spiel nur bedingt. Sobald man begriffen hat, in welchem Moment man den Schlitten hochheben muss, verringern sich die Fehlläufe, allerdings stellen sich zu diesem Zeitpunkt meist auch bei den Mitspielern dieselben Erfahrungswerte ein, so dass dann oft wirklich nur ein kleiner Vorsprung darüber entscheidet, wer das Ei ergattert. Wenn überhaupt, denn wenn beide Schlitten gleichzeitig (oder fast gleichzeitig) andocken, dann erhält keiner das Ei.

In Summe liegt mit Commander Kikeriki ein Spiel vor, das aufgrund seiner überaus kurzen Spieldauer zu vielen Wiederholungsrunden einlädt und welches die Kinder vor allem wegen des Gewinnerpreises (Wegkatapultieren des Alien-Huhnes) fasziniert.

Rezension Sandra Lemberger

Anmerkung: Zur besseren Lesbarkeit der Texte verwenden wir häufig das generische Maskulinum, welches sich zugleich auf weibliche, männliche und andere Geschlechteridentitäten bezieht.

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H@LL9000-Bewertungen

H@LL9000 Wertung Commander Kikeriki: Hühnchen im Weltraum: 4,0 4,0, 1 Bewertung(en)

Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz Kommentar
Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 05.11.10 von Sandra Lemberger - Für Erwachsene lässt der anfängliche Spielreiz relativ schnell nach - hier würde ich eher mit der Note 3 bewerten.

Leserbewertungen

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