Rezension/Kritik - Online seit 10.06.2013. Dieser Artikel wurde 3361 mal aufgerufen.

Die verzauberten Rumpelriesen

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Autor: Walter Obert
Carlo Emanuele Lanzavecchia
Illustration: Rolf Vogt
Verlag: Drei Magier Spiele
Rezension: Sandra Lemberger
Spieler: 2 - 4
Dauer: 15 - 20 Minuten
Alter: ab 5 Jahren
Jahr: 2013
Bewertung: 5,0 5,0 H@LL9000
5,0 5,0 Leser
Ranking: Platz 1298
Die verzauberten Rumpelriesen
Auszeichnungen:2013, Graf Ludo Beste Kinderspielgrafik Gewinner

Spielziel

Die kleinen Wutzel haben sich unter den Blättern versteckt, weil sie sich vor den schrecklichen Rumpelriesen fürchten. Nur wenn diese schlafen, trauen sich die Wutzel aus ihren Verstecken. Dann heißt es schnell sein, um die Wutzel hervorzulocken, ohne die Reisen aufzuwecken. Zum Gewinnen sind aber nicht nur Geschwindigkeit, sondern auch Merkfähigkeit und Geschick notwendig.

Ablauf

Der Schachtelboden dient als Spielfläche, indem man Stützen hineinsteckt, auf welche man den Spielplan legt. Darauf werden die Wutzel in den entsprechenden Vertiefungen platziert und mit den Blättern verdeckt. In die Ecken stellt man zum Schluss noch die vier Rumpelriesen.

Wenn jedes Kind mit einem Zauberstab ausgerüstet ist, wird die oberste Wutzelkarte vom verdeckten Stapel umgedreht und danach gemeinsam der Spruch "Spinnenhaar und Krötenbein, ihr Riesen schlaft jetzt ganz schnell ein!" aufgesagt. Anschließend wird die Sanduhr umgedreht, denn die Riesen fallen in einen Schlafzauber, bis die Uhr abgelaufen ist oder ein Riese umfällt bzw. ein Blatt vom Spielplan rutscht. Alle Spieler suchen nämlich nach dem Aktivieren der Sanduhr gleichzeitig nach dem auf der Karte abgebildeten Wutzel, indem sie mit ihren Zauberstäben die Blätter zur Seite schieben, um die darunter versteckten Kerlchen freizulegen. Erfolg haben sie, wenn sie den Wutzel rechtzeitig aus seinem Versteck gelockt haben – dann dürfen sie die Karte als Belohnung behalten und das Spiel mit einer neuen Karte fortsetzen. In jedem anderen Fall kommt die Karte aus dem Spiel.

Das Spiel endet, wenn der Kartenstapel aufgebraucht ist. Gewonnen haben die Kinder, wenn sie mindestens acht Wutzelkarten sammeln konnten.

Fazit

Allerliebstes Material, wie man es vom Verlag Drei Magier nicht anders kennt, lockt mit seinem Anblick die Kinder sofort an den Spieltisch. Das von vielen Blättern in unterschiedlichen Formen überhäufte Spielbrett verbirgt erst mehr, als es zeigt. Nach und nach aber schieben die Kinder mit ihren von einer Gummispitze bestückten Zauberstäben die Blätter hin und her, um zu sehen, wo sich der gesuchte Wutzel versteckt. Ganz schön gemein, dass diese Wutzel einander oft sehr ähnlich sehen. Manche haben dieselbe Mütze oder dieselben Haare und unterscheiden sich dann nur durch ihre T-Shirts. Da heißt es wirklich, genau hinzusehen. Von Vorteil wäre es natürlich, sich den Platz bereits entdeckter Wutzel zu merken. Aber auch das ist ob deren Ähnlichkeit nicht gerade einfach!

Neben genauem Hinsehen und Merken ist auch Geschicklichkeit gefragt. Bei dem riesigen Blätterhaufen, der die Wutzel verdeckt, fällt leicht ein Blatt zu Boden, wenn beim Schieben nicht aufgepasst wird. Oder ein Riese fällt um, wenn man ihn mitsamt den Blättern verschiebt, weil man nachsehen will, ob er vielleicht auf jenem Wutzel sitzt, nach dem man gerade sucht. Vor allem im Spiel zu viert passiert es allzu oft, dass beim gleichzeitigen Schieben Blätter zu Boden segeln.

Nach und nach bekommen die Kinder aber meistens Übung. Dann wird das Spiel oft langweilig, wenn das Ziel von mindestens acht Wutzelkarten längst erreicht ist, man laut Regel aber spielen muss, bis der Kartenstapel aufgebraucht ist. Zum Glück bietet der Verlag in diesem Fall Varianten an, die den Schwierigkeitsgrad steigern. Entweder, indem man einen Riesen in die Mitte des Spielfeldes stellt und die anderen drei darum herum gruppiert, denn dadurch stürzen diese beim Schieben wesentlich schneller um, als wenn sie in den Ecken positioniert sind. Oder man geht vom kooperativen Spiel zum Spiel mit Einzelwertung über. Dann sucht reihum immer nur ein Spieler nach der aufgedeckten Wutzelkarte und am Ende gewinnt, wer am meisten Karten gesammelt hat.

Die verzauberten Rumpelriesen funktioniert in jeder Besetzung gut und auch die Altersempfehlung ab 5 Jahren wurde passend gewählt. Das Spiel konnte in meinen Testrunden alle Kinder begeistern. Auch Eltern und ältere Geschwister waren bei dem Schiebe-Suchspaß stets gerne dabei und hatten ihre Freude daran, wenn die Kleinen nach einem Blick auf die Sanduhr vor Aufregung ganz zappelig wurden und sich kaum mehr auf das Schieben konzentrieren konnten.

Rezension Sandra Lemberger

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H@LL9000-Bewertungen

H@LL9000 Wertung Die verzauberten Rumpelriesen: 5,0 5,0, 1 Bewertung(en)

Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz Kommentar
Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 28.04.13 von Sandra Lemberger

Leserbewertungen

Leserwertung Die verzauberten Rumpelriesen: 5,0 5.0, 2 Bewertung(en)

Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz Kommentar
Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 09.09.13 von Spieler - Sehr schönes Kinderspiel, dass sowohl zusammen als auch gegeneinander gespielt werden kann. Nebenbei wird spielerisch die Feinmotorik und das Merkvermögen trainiert bzw. geschult. Uns macht es Spaß.
Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz Kommentar
Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 09.09.13 von Mara - Ein sehr stimmungsvolles Kinderspiel! Die Geschichte um die Wutzel und die Rumpelriesen, das gemeinsame Lernen des Zauberspruchs und die anschließend durchflüsterte Suche haben mein vierjähriges Patenkind vollkommen begeistert. Schön finde ich auch, dass die Regel zwei Varianten enthält, um die Suche entweder kooperativ oder kompetitiv zu gestalten.

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