Rezension/Kritik - Online seit 11.03.2012. Dieser Artikel wurde 2436 mal aufgerufen.

Kariba

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Autor: Reiner Knizia
Illustration: Felix Kindelan
Verlag: Goliath Games
Helvetiq
Rezension: Sandra Lemberger
Spieler: 2 - 6
Dauer: 20 - 40 Minuten
Alter: ab 7 Jahren
Jahr: 2010, 2018
Bewertung: 4,0 4,0 H@LL9000
3,0 3,0 Leser
Ranking: Platz 3867
Kariba
Kariba

Spielziel

In Afrika haben die Tiere immer Durst, weshalb sie sich zum Wassertrinken um den Kariba-See versammeln. Der Platz dort ist jedoch beschränkt, so dass die größeren Tiere die kleineren immer wieder verjagen. Und genau um diese vertriebenen Tiere geht es in diesem Spiel – denn wer die meisten davon einheimsen kann, gewinnt.

Ablauf

Jeder Spieler erhält 5 Karten, die restlichen werden als verdeckter Stapel auf den dafür vorgesehen Platz gelegt. Wer an der Reihe ist, darf beliebig viele gleiche Karten ausspielen. Diese steckt er zwischen die Gräser rund um das Wasserloch. Dabei gibt es für jede Tierart/Ziffer ein bestimmtes Plätzchen, erkennbar an der entsprechenden Nummer. Befinden sich von einer Tierart danach drei oder mehr Karten am Wasserloch, werden die daneben liegenden, schwächeren Tiere vertrieben, also jene mit der nächst niedrigeren Nummer (die Maus mit der Nummer 1 vertreibt übrigens altbekannt den Elefanten mit der Nummer 9). Diese Karten erhält der Spieler, der die Tiere verscheucht hat.

Nach seinem Zug füllt man seine Handkarten wieder auf 5 auf. Es wird so lange gespielt, bis der Nachziehstapel leer ist und danach der erste Spieler mehr keine Karten auf der Hand hält. Am Ende zählt jede gewonnene Karte einen Siegpunkt – wer die meisten Karten ergattern konnte, gewinnt also, wobei empfohlen wird, insgesamt drei Runden zu spielen und die Punkte zu einem Gesamtergebnis zu addieren.

Fazit

Klingt nicht allzu kompliziert? Ist es auch nicht. Die Regeln finden auf einer einzigen kleinen Seite Platz und lassen trotz ihrer Kürze keine Frage offen.

Das Material trägt ebenfalls dazu bei, dass dieses Spiel gut ankommt. Die Tierzeichnungen sind ansprechend und der kleine See mit den Krokodilen als Kartenhalter sowie das Gras am äußeren Rand, das gleichzeitig als Kartenhalter dient, ist wirklich schön anzuschauen. Auch die Handhabung, die man sich nach der Regelerklärung eher ziemlich fummelig vorstellt, ist recht einfach und überfordert auch Grobmotoriker nicht. Ärgerlich ist nur, dass die Ziffern in die falschen Kartenecken gedruckt wurden, denn wenn man die Karten auf der Hand herkömmlich fächert, verdeckt man die Zahlen.

Auch Kinder merken während des Spiels sehr schnell, dass es hauptsächlich darum geht, den Gegnern keine Vorlagen zu machen, aber früher oder später wird jeder Spieler einmal oder öfter zu diesem unerwünschten Schritt gezwungen. Auch die Entscheidung, ob man eine oder mehrere Karten ausspielt, ist situationsabhängig, was die Kinder auch recht schnell durchblicken.

Zweifellos mischt Fortuna in diesem Spiel ebenfalls kräftig mit – daher empfiehlt es sich auch, die vom Verlag angegebenen drei Runden zu spielen, denn dadurch relativiert sich der Glücksfaktor. Das Spiel funktioniert in allen Besetzungen, wobei es mir zu viert am meisten Spaß gemacht hat.

Die alte Weisheit "In der Kürze liegt die Würze" trifft auf dieses Spiel jedenfalls voll und ganz zu. Zwar wird mit Kariba nichts Hochanspruchsvolles geboten, aber gerade für Familien, in denen nicht regelmäßig gespielt wird, bietet es solide Kost.

Rezension Sandra Lemberger

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H@LL9000-Bewertungen

H@LL9000 Wertung Kariba: 4,0 4,0, 1 Bewertung(en)

Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz Kommentar
Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 26.10.11 von Sandra Lemberger

Leserbewertungen

Leserwertung Kariba: 3,0 3.0, 1 Bewertung(en)

Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz Kommentar
Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 13.03.12 von Udo Möller

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