Rezension/Kritik - Online seit 08.02.2015. Dieser Artikel wurde 4600 mal aufgerufen.

Laser Maze

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Autor: keine Angabe
Verlag: HCM Kinzel
Rezension: Sandra Lemberger
Spieler: 1
Jahr: 2013
Bewertung: 5,0 5,0 H@LL9000
Ranking: Platz 2315
Laser Maze

Spielziel

In diesem Solitärspiel muss ein Laserstrahl durch ein Labyrinth aus Spiegeln und Spielsteinen gelenkt werden, was manchmal einiges Um-die-Ecke-Denken erfordert und das räumliche Vorstellungsvermögen sowie die Logik schult.

Ablauf

Bei Laser Maze besteht das Spielfeld aus 5 x 5 Feldern, auf die ein Laserturm sowie ein oder mehrere Zieltürme gesteckt werden. Deren genaue Position wird auf den Aufgabenkarten angezeigt. Diese geben auch vor, wie viele und welche zusätzlichen Spiegelsteine verwendet werden müssen. Man sollte diese Steine nun so auf dem Spielfeld platzieren, dass der Laserstrahl, der durch Drücken des Laserturmschalters aktiviert wird, beim Zielturm ankommt. Dazwischen kann noch ein Blockierstein platziert werden, welcher verhindert, dass an der entsprechenden Stelle ein Spiegelstein gesetzt wird. Außerdem gibt es noch den Kontrollpunkt, den der Laserstrahl passieren muss. Die Spiegelsteine haben unterschiedliche Wirkungsweisen. Die meisten lenken den Lichtstrahl im 90-Grad-Winkel weiter. Aber es gibt auch einen blauen Doppelseiter, der die Strahlen auf beiden Seiten ablenkt. Oder die Strahlenteiler – sie teilen den Strahl und lassen einen auf geradem Wege passieren, während sie den anderen im 90-Grad-Winkel weiter leiten.

Fazit

Wie bei den meisten Solospielen von Think Fun gibt es auch hier 60 Aufgaben in vier verschiedenen Schwierigkeitsstufen. Die ersten Aufgaben sind sehr einfach und können auch von Kindern gelöst werden bzw. dienen zum Kennenlernen des Spiegelmechanismus.

Sobald jedoch der Doppelspiegel ins Spiel kommt, muss man schon ein wenig mehr tüfteln, um das Licht ans Ziel zu bringen. Oft wäre die Lösung viel einfacher, wenn man nur einen Spielstein verbauen bzw. passieren müsste, aber die Regel sieht vor, dass immer alle in der Aufgabe angegebenen Spiegel verwendet werden müssen. Ganz schön knifflig wird es vor allem, wenn die Strahlenteiler mitmischen. Sie sorgen auch dafür, dass der Lichtstrahl mehr als ein Ziel erreichen muss.

Lobenswert zu erwähnen ist, dass die benötigten Knopfzellen dem Spiel bereits beiliegen, sowie der "normal" abzuhebende Spielschachteldeckel, was bei Spielen dieses Verlags sonst leider nicht der Fall ist. Die Spielsteine passen perfekt in die Aussparungen des Spielplans, der auch einen Schlitz besitzt, in den man die aktuelle Aufgabenkarte stecken kann. Faszinierend ist auch, dass technisch alles einwandfrei funktioniert. Und ebenso erfreulich ist der geringe Energieverbrauch, denn der Laserturm sendet nicht permanent seinen Strahl aus, sondern macht dies nur per Knopfdruck-Kommando.

Die Idee, bestimmte Ziele durch Spiegelungen zu erreichen, gab es bei Brettspielen durchaus schon. In diesem Fall ist es aber die Umsetzung, welche die bisherigen Vorgänger in den Schatten stellt. Vor allem Kinder können nicht genug davon bekommen, mit dem Lichtstrahl herum zu experimentieren. Oft erstellen sie ihre eigenen Lichterwege und merken dabei gar nicht, dass sie dabei spielerisch und so ganz nebenbei ihr Verständnis für die Gesetze der Optik schulen. Zuvor sollte man sie aber ganz eindringlich über die Gefahren eines Laserstrahls aufgeklärt haben und sie mit dem Spiel nur alleine lassen, wenn man sich auf einen vernünftigen Umgang damit verlassen kann.

Rezension Sandra Lemberger

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H@LL9000-Bewertungen

H@LL9000 Wertung Laser Maze: 5,0 5,0, 1 Bewertung(en)

Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz Kommentar
Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 19.12.14 von Sandra Lemberger

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