Rezension/Kritik - Online seit 11.03.2008. Dieser Artikel wurde 4179 mal aufgerufen.

Mäusekarussell

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Autor: Jacques Zeimet
Illustration: Johann Rüttinger
Rolf Vogt
Lena Kappler
Verlag: Drei Magier Spiele
Rezension: Sandra Lemberger
Spieler: 2 - 6
Alter: ab 4 Jahren
Jahr: 2007
Bewertung: 4,0 4,0 H@LL9000
4,0 4,0 Leser
Ranking: Platz 3324
Mäusekarussell
Auszeichnungen:2008, Deutscher Lernspielpreis "ab 3 Jahren" Nominierung

Kompakt - Kritik

Mäusekarussel wird auf einem runden (und sehr bunten) Spielbrett mit sechs daran festgeklebten Tunnelröhren gespielt. In diese Röhren werden nun, sobald alle Mitspieler aufmerksam zusehen, sechs der insgesamt sieben Mäuse geschoben. Die Mäuse sehen völlig gleich aus – sie unterscheiden sich nur durch einen Farbpunkt auf ihren Rücken.

Wer an der Reihe ist, zieht aus einem Stoffsack drei farbige Futterstücke (Holzwürfel), die er gut sichtbar auf dem Spielbrett platziert. Nun gilt es, eine farblich zu den Futterstücken passende Maus aus einem Tunnel zu schieben, indem man die freie Maus von hinten in den Tunnel schiebt, wodurch die zuvor darin befindliche automatisch erscheint. Passt die soeben aufgetauchte Maus zu einem oder mehreren der Käsehappen, darf man erstens weitermachen und zweitens die Futterstücke an sich nehmen.

Man ist so lange am Zug, bis man einen Fehler macht. Gehen dabei die Holzwürfel aus, werden gleich wieder drei neue gezogen. Das Spiel endet, sobald alle Leckerbissen verfüttert wurden. Es gewinnt natürlich der Spieler mit den meisten Käsehappen.

Mäusekarussell ist mit wenigen Worten erklärt und spielt sich locker-flockig in 10 bis 15 Minuten. Durch das ständige Wechseln der Mäuse in andere Röhren, die alle identisch aussehen, ist es wirklich nicht einfach, sich zu merken, wo die richtigen Nagetiere stecken.

Die Spielidee, ein Memory-Spiel mit wechselnden Plätzen zu machen, ist nicht neu. Jedoch ist die Umsetzung gut gelungen. Die großen Holzmäuse passen gut in kleine Kinderhände und das Schieben der Nager in die Röhren bereitet den Kindern Spaß. Die relativ wenigen Käsehappen (24 Stück) und die damit verbundene kurze Spieldauer täuschen geschickt darüber hinweg, dass gerade bei den Kleinsten sehr, sehr viele „Nietenzüge“ gemacht werden. Was jedoch ihren Spaß an dem Spiel in keiner Weise mindert. Im Gegenteil, meistens wollten alle eine Folgerunde anhängen.

Für ältere Spieler wird der Vorschlag gemacht, folgende Variante anzuwenden: Ein Spieler erhält nur dann Käsehappen als Belohnung, wenn er es schafft, die drei ausliegenden Futterstücke in einem Zug zu holen. Das heißt, er muss in den meisten Fällen drei richtige Mäuse aus den Tunneln schieben.

Einziger Kritikpunkt an dem Spiel: Die Farbpunkte auf den Mäuserücken reiben sich bereits nach wenigen Spielen ab. Aus diesem Grund liegt der Schachtel wahrscheinlich auch ein Satz Reserve-Aufkleber bei. Aber selbst wenn dieser auch nicht mehr ganz ansehnlich ist, kann man einfach zu Farbe und Pinsel greifen und den Mäusen selbst einen Farbpunkt aufmalen.

Wer auf der Suche nach einem schön gestalteten Memory-Spiel ist, sollte hier zugreifen, denn auch die älteren Geschwister bzw. Mama und Papa werden bei diesem Spiel gefordert!

Rezension Sandra Lemberger

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H@LL9000-Bewertungen

H@LL9000 Wertung Mäusekarussell: 4,0 4,0, 1 Bewertung(en)

Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz Kommentar
Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 15.02.08 von Sandra Lemberger

Leserbewertungen

Leserwertung Mäusekarussell: 4,0 4.0, 1 Bewertung(en)

Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz Kommentar
Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 11.03.08 von Iglika Hristova

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