Rezension/Kritik - Online seit 26.07.2003. Dieser Artikel wurde 4850 mal aufgerufen.

Molly & Lore

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Autor: Bruno Cathala
Illustration: Cyril Saint Blancat
Verlag: Eurogames
Rezension: Orell Mielke
Spieler: 2
Dauer: 20 Minuten
Alter: ab 10 Jahren
Jahr: 2002
Bewertung: 2,6 2,6 H@LL9000
2,3 2,3 Leser
Ranking: Platz 5346
Molly & Lore

Spielziel

Zwei Spieler suchen unter verdeckten Grasplättchen nach fettem Gras. Doch wehe sie entdecken den Wolf…

Ablauf

Auf einem kleinen Spielbrett werden zu Beginn Spielsteinchen verdeckt ausgelegt. Mit den eigenen 6 Schafen versucht man soviel Grasplättchen wie möglich aufzudecken und zu „fressen“. Die aufgedeckten Grasplättchen zählen als eigene Siegpunkte und werden abgelegt. Gras gibt es mit unterschiedlichen Punktwerten: „Fettes Gras“ zählt 5 Punkte, allerdings benötigt das Schaf so lange für die Verdauung, dass es ganz aus dem Spiel genommen wird, Gras mit dem Wert 1 erlaubt das Ziehen einer Ereigniskarte, die das Spiel etwas abwechslungsreicher machen soll. Wird ein Wolf aufgedeckt, frisst es sofort das Schaf, welches dann aus dem Spiel genommen wird.

Der Ablauf im Einzelnen

Mit dem eigenen Schaf nach Gras suchen

Mit einem eigenen Schaf kann man entweder 1 bis 2 verdeckte Kärtchen anschauen und ggf aufgedecktes Gras fressen (zählen als eigene Punkte) oder auch wieder verdeckt ablegen (z.B. den Wolf). Man bewegt sich dabei immer horizontal oder vertikal solange bis man entweder auf ein Kärtchen oder an den Spielrand stößt. Arttypisch ist dabei die „Herdentriebbewegung“: Angrenzende Schafe werden mit dem ersten einfach in die gleiche Richtung mitgezogen.

Ist der Wolf einmal aufgedeckt, kann man einen seiner zwei Spielzüge auf die Bewegung des „Schaffressers“ verwenden um gegnerische Schafe zu eliminieren.

Eigenes Schaf vor den Klauen des Wolfes schützen

Ein Spielzug erlaubt auch das Verstecken (Schafkärtchen wieder verdeckt auf das Spielfeld legen) maximal eines eigenen Schafes. Dies macht ihn erst einmal sicher vor den Gelüsten des Wolfes. Erst wenn es wieder bewegt wird, muss es aufgedeckt werden.

Ereigniskarten

Zieht man mit dem Schaf „Lachgras“, also Gras mit dem Wert „1“ darf man, eine Ereigniskarte ziehen. Diese bringen das Spiel ziemlich durcheinander, stellt es mitunter sogar auf den Kopf oder beendet es sogar („Waffenstillstand“)

Gewinnen

Schluss ist, wenn ein Mitspieler keine Schafe mehr auf der Heide hat (Gegner gewinnt), alle Grasplättchen aufgedeckt sind oder eine entsprechende Ereigniskarte ins Spiel gebracht wurde. Haben beide noch Schafe auf dem Feld gewinnt der mit den meisten Graspunkten.

Fazit

Ein schnelles, einfaches Spiel mit einigen Regelungereimtheiten. Die Ereigniskarten erlauben etwas Taktieren, ansonsten wird das Spielprinzip rasch eintönig, weil man selbst keine wirklichen Überraschungsmomente einbringen kann. Womöglich haben Kinder (?) etwas mehr (Schaden-)freude daran.

Rezension Orell Mielke

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H@LL9000-Bewertungen

H@LL9000 Wertung Molly & Lore: 2,6 2,6, 5 Bewertung(en)

Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz Kommentar
Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 01.04.04 von Orell Mielke
Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz Kommentar
Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 01.04.04 von Frank Gartner
Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz Kommentar
Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 01.04.04 von Hans-Peter Stoll
Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz Kommentar
Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 01.04.04 von Michael Andersch
Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz Kommentar
Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 01.04.04 von Sandra Lemberger

Leserbewertungen

Leserwertung Molly & Lore: 2,3 2.3, 3 Bewertung(en)

Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz Kommentar
Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 01.04.04 von Sarah Kestering
Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz Kommentar
Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 01.04.04 von Rolf Braun - Ein gutes, statt drei schlechte Spiele wäre besser gewesen.
Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz Kommentar
Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 20.07.12 von Leif - Die ersten Partien waren der absolute Knaller, super witzig, immer wieder Überraschungen durch die lustig gezeichneten Ereigniskarten - einfach Klasse! Spätere Matche jedoch wirkten immer zäher, es gab einfach nichts mehr unbekanntes und auch die Taktik ist für sich genommen nicht spielentscheidend genug. - Hier gibt es jetzt aber die Dauerwertung, als Molly & Lore-Neulinge allerdings gäbe ich eine gute 5!

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