Rezension/Kritik - Online seit 29.09.2012. Dieser Artikel wurde 2615 mal aufgerufen.

Toystick

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Autor: keine Angabe
Verlag: Noris Spiele
Rezension: Sandra Lemberger
Spieler: 1
Alter: ab 4 Jahren
Jahr: 2011
Bewertung: 5,0 5,0 H@LL9000
Ranking: Platz 1975
Toystick

Vergleich

Vergleich zum tiptoi:

Auf dem Markt für Brettspiele befinden sich zurzeit zwei sehr ähnliche Stifte - da lässt sich wohl ein Vergleich nicht vermeiden:

Wie den tiptoi gibt es auch den Toystick gibt es zusammen mit Büchern als Starterset, was die Anschaffung etwas billiger macht. Das Herunterladen neuer Dateien ist beim tiptoi etwas einfacher. Auch das Verstellen der Lautstärke lässt sich da per Knopfdruck direkt am Stift vornehmen, wohingegen man den Toystick über eine separate Leiste (befindet sich im Buch oder Spiel) ziehen muss, um ihn lauter oder leiser zu stellen.

Dafür hat der Toystick 2 GB Speicherkapazität - da lässt sich schon einiges abspeichern. Außerdem braucht er nicht -wie der tiptoi- Batterien, sondern kann über das mitgelieferte USB-Kabel aufgeladen werden. Sehr gelungen finde ich auch, dass eine kleine Halterung mitgeliefert wird, in welcher der Stift optisch gut sichtbar aufgestellt werden kann. Zusätzlich hat der Stift (ebenso der tiptoi) einen Kopfhöreranschluss, so dass man sich damit auch leise beschäftigen kann.

Ganz toll sind die beigelegten fünf Magic-Sticker. Diese ermöglichen es, selbst etwas aufzunehmen und immer wieder abzuspielen. So kann man die Aufkleber zum Beispiel in ein Fotoalbum kleben und damit "die Fotos zum Sprechen bringen", wenn man mit dem Stift auf den Magic-Sticker klickt. Oder man kann kleine Sprachnotizen aufnehmen, die man in sein Freundebuch klebt, oder, oder, oder … Kindern fällt dazu eine ganze Menge ein und sie haben auf jeden Fall viel Spaß an dieser Möglichkeit. Selbst bei eigenständig aufgenommenen Texten gibt es an der Tonqualität nichts auszusetzen. Die Sticker gibt es übrigens auch separat zu kaufen.

Witzig finden die Kinder auch das Gesicht des Toysticks. Dass die Leuchtanzeige des Munds bei der Tonwiedergabe den Eindruck von Mundbewegungen erweckt, fasziniert zusätzlich.

Kompakt - Kritik

Das Grundelement des elektronischen Spielsystems von Noris ist ein etwa 15 cm langer Stift, der mit einem Lautsprecher versehen ist. Sobald die Kinder den Stift einschalten und mit ihm auf das "An"-Symbol ihres Buches oder Spieles (bzw. sogar dessen Covers) tippen, startet die dazugehörige Datei automatisch. Der Stift erklärt daraufhin die Spiele, wobei man diese Erklärungen auch überspringen kann.

Kauft man ein neues Buch oder Spiel, lädt man die zughörige Audiodatei aus dem Internet auf den Stift. Der Download funktioniert mit Hilfe eines mitgelieferten USB-Kabels.

Neben der einfachen Bedienung, die tatsächlich bereits Kinder ab 4 Jahren problemlos hinbekommen, überzeugt der Stift auch durch eine gelungene Klangqualität. Zusätzlich kann man den Stift wegen seiner Größe und Leichtigkeit auch einfach ans Ohr halten und den Geräuschen so direkt aus dem Mikrofon lauschen.

Wenn der Stift einige Zeit nicht benutzt wurde, schaltet er sich von selbst aus, was er aber vorher extra ankündigt. So wird Energie gespart.

Neben einigen Büchern, die es schon etwas länger auf dem Markt gibt, brachte Noris zur Spiel 2011 das erste Brettspiel zum Stift heraus. Bleibt zu hoffen, dass der Verlag bald für Nachschub sorgt! Die Bücher kann man auf www.toystick.de/shop-downloads übrigens online testen. Hier gibt es zu jedem Buch eine Hörprobe.

Rezension Sandra Lemberger

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H@LL9000-Bewertungen

H@LL9000 Wertung Toystick: 5,0 5,0, 1 Bewertung(en)

Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz Kommentar
Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 22.08.12 von Sandra Lemberger

Leserbewertungen

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