Rezension/Kritik - Online seit 14.12.2017. Dieser Artikel wurde 3664 mal aufgerufen.

Tubyrinth

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Autor: Martin Nedergaard Andersen
Illustration: Oksana Dmitrienko
Verlag: Game Factory
Lifestyle Boardgames Ltd
Rezension: Sandra Lemberger
Spieler: 1 - 6
Dauer: 20 Minuten
Alter: ab 8 Jahren
Jahr: 2017
Bewertung: 4,0 4,0 H@LL9000
Ranking: Platz 3129
Tubyrinth
Tubyrinth

Spielziel

Die Spieler versuchen parallel, auf ihren Tubyrinth-Tafeln eine durchgehende Wasserleitung auszulegen. Wer dies am schnellsten schafft, erhält die meisten Punkte und erreicht damit vielleicht zuerst die 25 notwendigen Punkte zum Sieg.

Ablauf

Zu Beginn erhält jeder Spieler einen Legeplan und ein 7-teiliges Leitungsset sowie einen Zählstein für die Wertungsleiste. Auf Kommando versuchen alle gleichzeitig, den Start- und Endpunkt auf dem eigenen Plan mit einer durchgehenden Wasserleitung zu verbinden. Die Leitung muss aus mindestens fünf Teilen bestehen, und Hindernisse auf dem Plan (= dunkle Stellen) dürfen nicht überbaut werden. Die Leitung darf Sackgassen, Abzweigungen und offene Enden aufweisen.

Sobald ein Spieler dies geschafft hat, ruft er "Wasser marsch!" und dreht die Sanduhr um. Alle anderen haben anschließend noch 30 Sekunden Zeit, um ihre Wasserleitung zu vervollständigen. Nachdem alles auf Richtigkeit überprüft wurde, erhält der schnellste Spieler so viele Punkte, wie er Teile verbaut hat, der Zweite ebenfalls, allerdings mit einem Abzug von 1 Punkt, dem Dritten werden 2 Punkte abgezogen usw. Sogar wer keine Leitung zustande brachte, bekommt noch Punkte, und zwar so viele, wie der erste Spieler noch unverbaute Teile vor sich liegen hat. Nur wer fälschlicherweise angekündigt hat, dass seine Leitung fertiggestellt ist, erhält überhaupt keine Punkte.

Nach der ersten Runde drehen alle Spieler ihre Pläne auf die Rückseite und spielen damit weiter. Danach gibt man seinen Plan an den nächsten Spieler usw. Das Spiel endet sofort, wenn ein Spieler 25 oder mehr Punkte erreicht hat.

Fazit

Vom Spielprinzip her erinnert Tubyrinth ein wenig an Ubongo, denn auch hier puzzeln alle gleichzeitig an ihrer eigenen Legetafel herum und versuchen, ihr Werk am schnellsten zu vollenden. Hier wie da gibt es Leute, die dafür Talent haben und solche, bei denen das nicht der Fall ist. Treffen diese Menschen für eine Partie Tubyrinth zusammen, so endet das früher oder später in Frust für jene, die es nie schaffen, der/die Schnellste zu sein.

Spielt man jedoch mit einer Gruppe ebenbürtiger Gegner, so hat man mit diesem Spiel auf alle Fälle Spaß. Sobald man verinnerlicht hat, dass nicht immer nur an den Enden eines Leitungsteiles weitergebaut werden muss, sondern es oft sinnvoll ist, eines der abzweigenden Rohre zu verwenden, erhöht dies die Erfolgsquote.

Und noch einmal schneller wird, wer verstanden hat, dass man am besten am schwierigeren Ende mit dem Bauen beginnt und sich nicht prinzipiell von links nach rechts durchkämpft, wie das unserem europäischen Rechtshänder-Naturell nun mal am ehesten entspricht. Gewiefte Köpfe legen zuerst sogar die beiden ersten Teile an den Start- sowie an den Endpunkt und versuchen dann erst, mit den restlichen Teilen die Lücke zu füllen.

Das Material von Tubyrinth ist schön anzuschauen und mit insgesamt 41 Legetafeln ist für ausreichend Abwechslung gesorgt. Das Spiel funktioniert in allen Besetzungen gleich gut. Damit ist der Markt um ein gut funktionierendes 6-Personen-Spiel reicher, was mich immer besonders freut, denn nur wenige Spiele eignen sich für diese Teilnehmerzahl.

Rezension Sandra Lemberger

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H@LL9000-Bewertungen

H@LL9000 Wertung Tubyrinth: 4,0 4,0, 1 Bewertung(en)

Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz Kommentar
Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 27.07.17 von Sandra Lemberger

Leserbewertungen

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