Rezension/Kritik - Online seit 13.12.2006. Dieser Artikel wurde 11069 mal aufgerufen.

Urmel aus dem Eis

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Autor: Klaus Zoch
Verlag: HUCH!
Rezension: Sandra Lemberger
Spieler: 3 - 6
Dauer: 15 Minuten
Alter: ab 5 Jahren
Jahr: 2006
Bewertung: 3,0 3,0 H@LL9000
Ranking: Platz 4360
Urmel aus dem Eis

Spielziel

Urmel und seine Freunde versuchen, vor König Pumponell und seinen Dienern zu fliehen. Dabei versuchen sie – wie unter wahren Freunden üblich, einander immer wieder zu helfen, indem sie auf die Langsameren unter ihnen warten. Dass trotzdem hin und wieder einer von ihnen gefangen wird, lässt sich wahrscheinlich nicht vermeiden. Es gewinnen entweder Urmel und seine Freunde, wenn sie ihr sicheres Versteck erreichen, oder es siegt Pumponell mit seiner Dienerschar, wenn es ihm gelingt, Urmel einzufangen.

Ablauf

Mit den 36 Lauffeldern wird ein Weg ausgelegt. Am Ende dieses Weges startet König Pumponell, der von einem Spieler gezogen wird. Urmel und seine Freunde werden auf das fünfte Lauffeld des Weges platziert – sie haben also etwas Vorsprung. Zusätzlich zu den Urmel-Freunde-Figuren erhält jeder Spieler den farblich passenden Diener sowie eine Bananenschale.

Eine Runde beginnt immer mit Urmel und seinen Freunden, danach folgen der König und seine Diener. Wer an der Reihe ist, würfelt und zieht seine Figur entsprechend weiter. Danach ruft der Spieler, sofern er ein Freund von Urmel ist, „Urmel, komm zu mir!“ und zieht die Urmel-Figur ebenfalls auf das Feld, auf dem er soeben gelandet ist. Würfelt ein anderer Urmel-Freund später eine höhere Zahl, so setzt er Urmel zu seiner Figur, so dass Urmel immer bei dem Freund ist, der am weitesten vorne steht.

Nachdem ein Urmel-Freund-Spieler gewürfelt und seine Figur vorwärts gezogen hat, kann er einmalig seine Bananenschale einsetzen. Sie bewirkt, dass der König und seine Diener in dieser Runde nicht ziehen dürfen.

Nach den Freunden würfelt König Pumponell. Zieht er auf seinem Weg an einer Urmel-Figur vorbei oder erreicht diese genau, so nimmt er sie gefangen. Die Figur wird vom entsprechenden Lauffeld genommen und der dazugehörige Spieler ersetzt sie durch seine Diener-Figur. Nun hat König Pumponell Verstärkung bekommen (der ehemalige Freund von Urmel wird aus dem Spiel genommen und der betroffene Spieler setzt stattdessen seine Dienerfigur neben König Pumponell, den er ab sofort unterstützt). In diesem Fall ist die Jagd auf Urmel für diese Runde sofort zu Ende.

Nachdem der König und seine Diener ihre Züge gemacht haben, werden Urmel und seine Freunde auf jenes Feld zurückgesetzt, auf dem der langsamste Freund steht, denn Freunde lassen einander nicht im Stich!

Das Spiel endet, wenn entweder Urmel sein Versteck erreicht hat (dann gewinnt Urmel mit jenen Freunden, die noch übrig sind) oder wenn es König Pumponell gelingt, Urmel zu fangen (in diesem Fall hat der König mit seiner Dienerschar gewonnen).

Fazit

Das Spielmaterial besteht fast komplett aus Kartonteilen (bis auf den Würfel und die Standfüße für die Figuren) und macht einen sehr stabilen Eindruck. Wie die Grafik bei den Spielern ankommt, hängt vorwiegend davon ab, ob sie den Film „Urmel aus dem Eis“ kennen oder nicht. Die „Kenner“ fanden das Material ansprechend und konnten sich auch gleich damit identifizieren, der Rest fand es weniger aufregend und es gab beim ersten Anblick einige gelangweilte Gesichter.

Das Spiel selbst ist ein relativ einfaches Laufspiel, welches keine allzu hohen Anforderungen an die Spieler stellt. Die Tatsache jedoch, dass man in Teams spielt, erzeugt eine ganz besondere Stimmung. Man fiebert nicht nur während des eigenen Zugs, sondern mit jedem Mitspieler zittert man mit, wenn König Pumponell zu nahe kommt.

So ist im ersten Moment auch die Enttäuschung ziemlich groß, wenn man aus dieser Gruppe gerissen wird, weil man von König Pumponell gefangen wurde. Allerdings landet man ja gleich in einer neuen Gruppe, deren Teilnehmer man zwar anfangs partout nicht sein wollte, aber schnell steckt das gemeinsame Jagdfieber an und nichts ist plötzlich wichtiger, als die eben noch geliebten Spielpartner zur Strecke zu bringen.

Am Spiel können bis zu 6 Personen teilnehmen und je mehr mitmachen, desto lebhafter geht es zu und umso spannender verläuft die Jagd.

Zu empfehlen ist dieses Kinderspiel bestimmt jedem, der gerne in großen Runden spielt und Laufspiele mag. Kennen die Kinder zudem noch „das Urmeli“, haben sie bestimmt viel Spaß an dieser königlichen Verfolgungsjagd! Die kurze Spieldauer von etwa 15 bis 20 Minuten trägt außerdem dazu bei, dass der Spielspaß bis zum Schluss erhalten bleibt.

Rezension Sandra Lemberger

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H@LL9000-Bewertungen

H@LL9000 Wertung Urmel aus dem Eis: 3,0 3,0, 2 Bewertung(en)

Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz Kommentar
Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 05.11.06 von Sandra Lemberger
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