Rezension/Kritik - Online seit 20.09.2007. Dieser Artikel wurde 5316 mal aufgerufen.

Zauberwäldchen

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Autor: Wolfgang Dirscherl
Illustration: Silvio Neuendorf
Verlag: HABA - Habermaaß GmbH
Rezension: Sandra Lemberger
Spieler: 2 - 4
Dauer: 10 Minuten
Alter: ab 4 Jahren
Jahr: 2007
Bewertung: 5,0 5,0 H@LL9000
Ranking: Platz 2380
Zauberwäldchen

Spielziel

Oje, Zauberer Zottelbart hat Pilze, Tiere und Bäume verzaubert. Wer schafft es mit Hilfe des Zauberlehrlings Magnus Magnetikus, die meisten Dinge wieder zu entzaubern?

Ablauf

Die vier Zauberwaldkarten werden in die Tischmitte gelegt und darauf je vier Plättchen platziert. Wer an der Reihe ist, wirft den Zauberwürfelstab. Dann nimmt er den magnetischen Zauberlehrling zur Hand und darf ihn auf ein Plättchen jener Zauberwaldkarte, dessen Farbe der Stab zeigt, stellen.

· Bleibt das Plättchen mit dem Zauberlehrling verbunden (weil es magnetisch ist), wurde es entzaubert und der Spieler legt es vor sich ab. Danach legt er ein neues Plättchen auf die Zauberwaldkarte.

· Wird das Plättchen vom Zauberlehrling nicht hochgehoben, hat man Pech gehabt und der nächste Spieler ist an der Reihe.

Das Spiel endet, wenn der Nachziehstapel leer ist. Es gewinnt der Spieler mit den meisten Plättchen.

Fazit

Das kleine Mitbringspiel enthält für sein Geld einiges an Material und auf den liebevoll gestalteten Zauberwaldkarten gibt es viele Details zu entdecken. Die verzauberten Plättchen sind von den nicht verzauberten optisch nicht zu unterscheiden und daher ist auch tatsächlich die Merkfähigkeit der Kinder gefragt, wenn es darum geht, sich daran zu erinnern, ob an einem bestimmten Plättchen schon vorher ein Mitspieler sein Glück versucht hatte oder nicht.

Zauberwäldchen präsentiert keine wirklich neuen Ideen, aber die Funktion des Magnetismus kommt bei kleinen Kindern fast immer an und auch in diesem Spiel können sie sich dieser Faszination nicht entziehen.

Vor allem jüngere Kinder sind für das Spiel zu begeistern – auch Dreijährige können schon ganz gut mitmischen, wenn sie einigermaßen spielerprobt sind. Die Begeisterung für das Spiel nimmt jedoch mit dem Schulalter ab. Spätestens 7-Jährige finden das Spiel eher langweilig; aufgrund der sehr kurzen Spieldauer von maximal 10 Minuten lassen sie sich aber hin und wieder doch zu einer Runde überreden.

Ein schnelles Spiel für zwischendurch also, welches dank seines Memory-Aspekts die Mitspieler auch ein bisschen fordert und bei den jüngsten Spielern auf alle Fälle sehr gut ankommt.

Rezension Sandra Lemberger

Anmerkung: Zur besseren Lesbarkeit der Texte verwenden wir häufig das generische Maskulinum, welches sich zugleich auf weibliche, männliche und andere Geschlechteridentitäten bezieht.

Regelvarianten

Variante Punktezauber

Auf den Plättchen sind unterschiedlich viele Lebewesen abgebildet. Am Ende gewinnt nicht der Spieler mit den meisten Plättchen, sondern der mit den insgesamt meisten Lebewesen.

Risikovariante

Nach dem Entdecken eines verzauberten Plättchens legt man dieses erst einmal gesondert zur Seite und entscheidet danach, ob man weitermachen möchte oder nicht. Dies kann man theoretisch tun, so lange man möchte. Stößt man dabei jedoch auf ein nicht verzaubertes Plättchen, verliert man alle in diesem Zug eroberten Kärtchen.

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H@LL9000-Bewertungen

H@LL9000 Wertung Zauberwäldchen: 5,0 5,0, 1 Bewertung(en)

Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz Kommentar
Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 26.08.07 von Sandra Lemberger - Für Erwachsene nicht sonderlich aufregend, aber Kindern im Alter von 3 bis 6 Jahren bereitet das Spiel sehr viel Spaß!

Leserbewertungen

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