Rezension/Kritik - Online seit 15.02.2006. Dieser Artikel wurde 6009 mal aufgerufen.

Technicus - Ten Hours Left

Direktlinks zu den Rezensionsblcken
Autor: David Immanuel Richter
Sascha Bhme
Rainer Kthe
Verlag: Heureka
Rezension: Doris Hahn
Spieler: 1
Alter: ab 10 Jahren
Jahr: 2004
Bewertung: 4,0 4,0 H@LL9000
6,0 6,0 Leser
Ranking: Platz 1836
Technicus - Ten Hours Left

Spielziel

Innerhalb von maximal "10 Stunden" mssen mglichst viele Schtze (namentlich Ringe) auf einer Insel gefunden werden, wobei diverse technische / physikalische / mathematische Aufgaben zu lsen sind. DOch Vorsicht: die Schtze sind durch Fallen geschtzt...

Ablauf

Der Spieler schlpft in die Rolle von Tarja, einer abenteuerlustigen Schatzjgerin im Stil von Lara Croft, und findet sich zu Beginn an einem einsamen Bahnhof wieder. In einem Wirtshaus in der Nhe erfhrt man alles Wesentliche ber die Insel und macht einen Vertrag ber Rechte und Pflichten des Schatzjgers und des Inselfrsten, dem Marquz du Sol. Daraufhin wird man zur Insel gebracht und hat die besagten 10 Stunden Zeit, mglichst viele Ringe zu finden, welche in Truhen versteckt / vergraben sind. Wohl dem, der einen Metalldetektor hat! Man sollte aber unterwegs alles mitnehmen, was mitzunehmen geht - wer wei, sozu es noch gut ist.

Ausgehend vom Hafen, in dem man abgesetzt wurde, kann man alles erkunden. Oft sind Aufgaben zu lsen, um irgendwo hinein zu kommen - bei den Torwachen sind dies beispielsweise 3 Fragen zu physikalischen Gren und Einheiten. Die Fragen wechseln, damit es nicht zu einfach wird. Bei anderen Tren muss man erst eine Maschinerie in Gang setzen, welche sich nicht zwingend bei der Tr befindet und zu der man Gegenstnde bentigt, die man an anderen Orten gefunden hat. Oder man muss zu Bildnissen berhmter Wissenschaftler die Lebensdaten zuordnen. Zu den physikalischen Problemen kann man in verschiedenen Bchern nachschlagen, welche man aber erst finden muss, oder man kann die Ritter befragen, die hier und da herumstehen. Ansprechen sollte man die Ritter in jedem Fall, da man viele wichtige Dinge erfhrt. Manche liefern gegen Bezahlung gar die Lsung fr ein Problem oder die herbeigesehnte Karte der Insel. Hin und wieder sind auch Schalter oder Hebel zu bettigen, um z.B. Licht zu machen oder etwas in Bewegung zu setzen.

Betritt man ein Gebude oder einen Raum, wechselt entweder die Szene komplett oder es werden sichtbehindernde Dcher und Wnde ausgeblendet. An manchen Stellen erhlt man eine vergrerte Darstellung z.B. einer Maschine oder eines Arbeitstisches, wenn man an sie herantritt. Selbstverstndlich sollte man alle Truhen ffnen, die man findet. Aber Vorsicht, manche sind gesichert mit unterschiedlich Dingen wie Giftgas, Elektrizitt oder Feuerbllen. Behlt man nicht seine Lebensernergie im Auge, kann die nchste Truhe einem schon den Garaus machen. Aber nicht nur die Truhen sind gesichert, auch auf den Wegen gibt es Fallen, die allerdings offen sichtbar sind. Hier gibt es Stachelfallen, die ihre Stacheln rhythmisch ausfahren, Plasmastrahlen, die ebenfalls einem Rhythmus unterliegen, und Minen, die man nur bei ber 50%iger Gesundheit berlebt, sobald man ihnen zu nahe kommt.

Immerhin: Fr eine Sorte der Ringe kann man wieder geheilt werden, wenn nach der ein oder anderen Falle die Lebensenergie schwindet. Mit einer anderen Sorte kann man einen erreichten Stand speichern, um nicht immer wieder von vorn beginnen zu mssen. Bei beiden Ringsorten ist nach dem Einsatz eines Ringes dieser nicht mehr vorhanden, was natrlich die Beute schmlert. Aber was ntzt der grte Schatz, wenn man tot ist?

Fazit

Die Installation verlief problemlos. Fr das Spiel muss eine der beiden Original-CDs im Laufwerk liegen. Die Szenerie ist sehr schn und mit viel Liebe zum Detail gestaltet. Die Bedienung erfolgt hauptschlich ber die Pfeiltasten und Buchstaben- oder Funktionstasten. Die Maus ist notwendig zum Aufspren von Hotspots (Stellen, wo man etwas bettigen oder mitnehmen kann), bei der Auswahl von Antworten oder im Men. Dass man Tarja nicht mit der Maus navigieren kann, ist ein wenig lstig.

Die zu lsenden Aufgaben sind teilweise recht anspruchsvoll, insbesondere wenn einem noch Zubehrteile fehlen, von denen man gar nicht wei, dass man sie braucht. Freigegeben ist CD-ROM ohne Alterbeschrnkung, jedoch fordern die zu lsenden Aufgaben wohl ein Mindestalter von 10 Jahren. Was dabei den Lerneffekt angeht, bin ich mir unsicher: Wenn man sich mit den Bchern (so man sie denn findet) beschftigt, besteht eine Chance, sich das Wissen anzueignen. Ansonsten bietet es fr Spieler mit technischen Vorkenntnissen einen netten Auffrischungskurs.

Fr den Einstieg ist auf jeden Fall die Bedienungsanleitung zu lesen. Wie sagt ein Bekannter so schn: "Wer die Bedienungsanleitung nicht liest darf sich nicht wundern, wenn das Klickibunti nicht funktioniert." Alles in allem ist es ein interessantes Spiel fr Technik- bzw. Physikfans, welches den Spieler viele Stunden beschftigt, ehe man alle Rtsel gelst und Aufgaben bewltigt hat.

Rezension Doris Hahn

'Technicus - Ten Hours Left' online bestellen

Kaufen bei Idealo Kaufen bei Spiele-Offensive Kaufen bei Meeple-Box 

H@LL9000-Bewertungen

H@LL9000 Wertung Technicus - Ten Hours Left: 4,0 4,0, 1 Bewertung(en)

Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz Kommentar
Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 01.01.06 von Doris Hahn

Leserbewertungen

Leserwertung Technicus - Ten Hours Left: 6,0 6.0, 1 Bewertung(en)

Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz Kommentar
Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 13.10.08 von JK