Rezension/Kritik - Online seit 23.09.2008. Dieser Artikel wurde 4981 mal aufgerufen.

Hände weg von Mississippi

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Autor: Kai Haferkamp
Verlag: KOSMOS
Rezension: Sandra Lemberger
Spieler: 2 - 4
Dauer: 20 - 30 Minuten
Alter: ab 8 Jahren
Jahr: 2008
Bewertung: 4,0 4,0 H@LL9000
Ranking: Platz 2929
Hände weg von Mississippi

Kompakt - Kritik

Mississippi ist ein Pferd, das das Mädchen Emma von ihrer Großmutter geschenkt bekommt. Allerdings möchte es ein fieser Kerl namens "Alligator" um jeden Preis haben und schreckt vor nichts zurück, um es in seinen Besitz zu bekommen. Auch nicht vor Erpressung - und ab diesem Zeitpunkt ist keines von Omas Tieren mehr sicher.

Auf dem Tisch liegen ein Alligator sowie sieben Tiere – unter ihnen muss sich auch immer das Pferd Mississippi befinden. Dieselben Tierplättchen liegen auch in kleinerem Format verdeckt auf dem Tisch, wobei jedoch vor jeder Runde eines davon ungesehen unter den Alligator gelegt wird. Durch Umdrehen der kleinen Plättchen versuchen nun alle gleichzeitig herauszufinden, welches Tier fehlt. Wer meint, es gefunden zu haben, schlägt mit der Hand auf das entsprechende offen ausliegende Tierplättchen. War seine Vermutung richtig, darf er die beiden Plättchen des Tieres an sich nehmen, andernfalls muss er ein bereits gesammeltes Tierkärtchen abgeben und die Runde wird ohne ihn fortesetzt. War das Pferd das fehlende Tier, erhält man die Pferdefigur, welche am Spielende Extrapunkte bringt.

Jede neue Runde beginnt natürlich wieder mit sieben Tieren - der Tierbestand muss also nach jeder Runde wieder aufgestockt werden. Das Spiel endet, wenn der Tierbestand nicht mehr aufgefüllt werden kann. Es gewinnt natürlich der Spieler mit den meisten Punkten, welche aus den gesammelten Plättchen und der Pferdefigur ermittelt werden.

In Anlehnung an das bekannte Kinderbuch von Cornelia Funke wurde von Kai Haferkamp unter demselben Titel ein Such- und Merkspiel entworfen. Zwar enthält es keine wirklich neuen Spielelemente, funktioniert aber einwandfrei und macht vor allem jenen Kindern Spaß, die das gleichnamige Buch kennen, weil sie im Spiel die bekannte Geschichte wiederfinden können.

Aber auch die meisten anderen, welche die Geschichte nicht kennen, spielen eine Partie Hände weg von Mississippi gerne mit, wo sie doch in kurzweiligen 15 Minuten beendet ist. Und Eltern sind dabei gleichermaßen gefordert wie ihre Sprösslinge. Denn bei den teilweise sehr ähnlichen Bildern ist man beim Zuschlagen manchmal etwas zu voreilig und merkt erst hinterher, dass es doch nicht die blauen, sondern die roten Fische waren, die fehlten.

Wer Reaktions- bzw. Hektikspiele nicht mag, sollte im wahrsten Sinne die Hände von Mississippi weglassen, denn dieses Spiel ist ein typischer Vertreter dieser Sparte. Kinder, die an Spielen mit Memory-Charakter ihren Spaß haben, werden hingegen nicht enttäuscht sein von diesem Spiel, das übrigens auch 7- und teilweise schon 6-Jährige ebenfalls ganz gut mitspielen können.

Rezension Sandra Lemberger

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H@LL9000-Bewertungen

H@LL9000 Wertung Hände weg von Mississippi: 4,0 4,0, 1 Bewertung(en)

Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz Kommentar
Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 27.07.08 von Sandra Lemberger

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