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Brian Boru: High King of Ireland

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Autor: Peer Sylvester
Verlag: Osprey Games
Spieler: 3 - 5
Dauer: 60 - 90 Minuten
Alter: ab 14 Jahren
Jahr: 2021
5,0 5,0 Leser
Ranking: Platz 2418
Brian Boru: High King of Ireland

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Leserwertung Brian Boru: High King of Ireland: 5,0 5.0, 1 Bewertung(en)

Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz Kommentar
Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 07.08.22 von Dietrich - Ein Spiel in und über Irland, fein! Also gekauft! Dann wurde ich aber enttäuscht, da die Hauptspielmechanik gar nicht so innovativ ist: Es scheint allenfalls ein aufgebohrtes Kartenspiel "Diamonds" zu sein. Bei "Diamonds" bekommt man mit Hilfe von Stichen, aber auch ausgespielten Farben besondere Vorteile. Bei "Brian Boru" ist es ebenso: Je nach Symbol seiner für einen Stich ausgespielten Karte steigt entweder sein Marker eine Zahlreihe empor ("Man hat damit Hochzeiten arrangiert!"), nimmt man Kriegsaxt-Marker aus einer Auslage ("Man hat erfolgreich die Wikinger bekämpft!") oder man erhält Münzen, mit deren Hilfe man eine seiner Scheiben auf ein benachbartes Stadtsymbol legen darf ("Man hat seinen Machtbereich erweitert!"). "Brian Boru" entpuppt sich als Gegenteil eines thematischen Spiels. Es reicht eben nicht aus, nur durch die Erwähnung besonderer Begriffe ein "thematisches" Spiel zu erschaffen, wenn die Themen sich nicht in den zugehörigen Spielmechaniken widerspiegeln. Unglücklicherweise wird das Regelstudium erschwert durch die Unmengen an fehlenden Kommata, mitunter aber auch durch eine falsche Satztrennung auf Grund eines Kommas zuviel! Und es ergeben sich dadurch sogar Regelfehler (z. B. Seite 7 rechts unten). Und auch sonst neigt die deutsche Regelübersetzung zu Fehlern (z. B. Aufdecken der Machtmarker, Seite 9) oder es sind Symbole vertauscht (Seite 8). Vorausschauend liegt dem Spiel die englische Regel bei, so dass ausreichende Englischkenntnisse ein regelkonformes Spielen ermöglichen. „Brian Boru“ könnte man als einfaches Kartenspiel ansehen mit unthematischen Aktionen, aber mit schönen Darstellungen in Form alter, irisch anmutenden Bilder - "Inis" lässt grüßen. Doch dann beim Spielen wird die Spieler durch eine hohe Interaktion wieder versöhnt, denn die eigenen Aktionen können sich stark hemmend auf die Möglichkeiten der Mitspieler auswirken, aber je nach Spielweise die eigenen Fähigkeiten und Positionen ebenso stark verbessern. Zwar sind bei "Brian Boru" thematische Spielmechaniken nur ansatzweise vorhanden, aber die Interaktion ist sehr hoch! Wer das mag, erhält somit ein nicht schwierig zu erlernendes Spiel mit großem Wiederspielreiz!