Vote-Zone - Bewerte mich Vorschlag am 09.09.2018. Dieser Artikel wurde 1438 mal aufgerufen.

Imperial Settlers: Die haben angefangen

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Autor: Ignacy Trzewiczek
Verlag: Pegasus Spiele
Portal Games
Spieler: 1 - 4
Dauer: 45 - 90 Minuten
Alter: ab 10 Jahren
Jahr: 2018
3,0 3,0 Leser
Ranking: Platz 4715
Imperial Settlers: Die haben angefangen
Imperial Settlers: Die haben angefangen
Erweiterungen/Hauptspiel:Imperial Settlers

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Leserwertung Imperial Settlers: Die haben angefangen: 3,0 3.0, 1 Bewertung(en)

Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz Kommentar
Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 23.10.19 von Familienvater - Mit dieser Erweiterung kommt nun das ins Spiel was bisher verboten war: Das Angreifen (fast) aller Vlkerorte meines Gegners. Anstatt sie aber zu zerstren, erobere ich den gewnschten Ort (mittels Schwertern), lege ihn bei mir hin und darf sogleich auch noch den entsprechenden Effekt nutzen (Produktion, Fhigkeit, Aktion). Als Entschdigung springt dann fr den Geschdigten lediglich ein mickriger Arbeiter aus dem Vorrat heraus. Da diese ganze Eroberungsgeschichte ein ziemlich starker Spielzug ist, wird also zwangslufig eher frher denn spter damit angefangen. Damit dann das Frustlevel nicht gleich sofort in schwindelerregende Hhe schnellt sind aus meiner Sicht mehrere Dinge notwendig: 1.) Ich mu mich grundstzlich auf so eine Art Spiel einlassen. Permanent laufe ich Gefahr, da die Vlkerorte, die ich mir gerade gebaut habe, von meinem Gegner erobert werden, die er dann sofort profitabel nutzen kann. 2.) Gleiches Niveau bei der Schwerterproduktion bei allen Mitspielern. Denn (Rck)Eroberung geht hauptschlich nur ber die Anzahl der Schwerter (Ausnahmen besttigen auch hier die Regel.). Und sollte sich das Gleichgewicht schon frh im Spiel stark zugunsten eines Spielers neigen, dann hat er im Grunde genommen freie Bahn. Schlielich hat ihm niemand wirklich etwas entgegen zu setzen. Insofern kann durchaus noch eine Stunde Frust vorprogrammiert sein, bevor das Spiel dann zu Ende ist. 3.) Ein exzellentes Gedchtnis: Abgesehen von den neuen Regeln, wann wie welche Ort wohin zu schieben sind (oder auch nicht) und welche Verteidigungsmglichkeiten ich noch zustzlich habe, kommt als grte Schwierigkeit hinzu, da ich andauernd hochkonzentriert sein mu, welche Orte (insbesondere die mit der "Fhigkeit") ich in meiner aktuellen Auslage liegen habe. Da kann es sehr schnell passieren, da ich bestimmte Fhigkeiten nicht mehr nutzen kann, weil mir gerade der entsprechende Ort abhanden gekommen ist. Oder ich vergesse die entsprechenden Boni der neuen Orte, welche ich mir von meinem Mitspieler geholt habe, da ich ja diesen "fremden" Ort normalerweise nicht in meinem eigenen Vlkerdeck habe. Und vor allem brauche ich 4.) eine grere Bereitschaft zu einem eher chaotischen Spiel. Alles luft auf ein Hauen und Stechen hinaus. Eine vernnftige Planung ist nur bedingt mglich. Schlielich wei ich ja nicht so genau, wo mein Gegner zuschlagen will. Von daher habe ich den Eindruck, da man das Spiel unter solchen Bedingungen eher aus dem Bauch heraus gestalten mu. Schaden kann ein gewisses Improvisationstalent hinsichtlich der Regelauslegung auch nicht. Denn es kommen durchaus Konstellationen vor, die sich mittels der Spielregel nicht so richtig eindeutig interpretieren lassen. Da ist es sicherlich hilfreich, wenn man sich trotz aller kriegerischer Aktivitt auf dem Tisch noch in die Augen sehen und zu einem guten Konsens kommen kann. Die Solovariante ist meines Erachtens sogar noch einen Tick schwieriger zu bewltigen, als das "normale" Spiel, da hier viel mehr darauf geachtet werden mu, wann ich welche Karte von welchem Stapel wohin legen darf. Laut Anleitung sind nur die vier Vlker des Grundspiels fr diese Erweiterung geeignet. Wohl war, denn ich mag es mir nicht ausmalen, welches Regel-, Ressourcen- und Punktechaos beim Spiel mit den Atlantern herrschen wrde. Wem also die bisherigen Erweiterungen zu eintnig und langweilig waren, der kann bei "Die haben angefangen", seine Frusttoleranz- und Gedchtnisgrenzen ausloten. Alle anderen werden vermutlich nach einer Partie bereits genug haben.