Leserwertungen

Wir bieten den Besuchern unserer Seite die Möglichkeit, selbst die Spiele zu bewerten. Dies soll Spielefans und potenziellen Spielekäufern die Möglichkeit geben, sich ein umfassenderes Bild zu machen.

* Agricola Kennerspiel

Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz Kommentar
Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 27.04.19 von Familienvater - Ein herausragendes Spiel! Da mir der Vergleich zu der älteren Auflage fehlt, kann ich hier nur die Neuauflage bewerten. Besonders gut gefallen mir die detailierten Spielmaterialien aus Holz, die Aufmachung des Regelheftes, die Fülle des Spiel- und Verpackungsmaterials und die übersichtliche Gestaltung der Handkarten. Positiv überrascht war ich vom Regelwerk, in dem eine schrittweise Herangehensweise an die "Endstufe" des Spiels sehr gut beschrieben wird, sowie über vielerlei Möglichkeiten, wie man bei der Kartenzuteilung das Glück gehörig ausbremsen kann (Stichwort: Drafting). In wenigen Partien gingen uns wider Erwarten die Spielsteine für Schafe und Getreide aus, so daß auch die beigelegten Marker nichts mehr halfen. (Für diesen Fall haben wir jetzt mit dem neuen "Agricola - Familienspiel" u.a. als zusätzliches Rohstoffdepot entgegengewirkt.) Was aber einem jeden bewußt sein sollte: Das Spiel erfordert einen gewissen Zeitaufwand. Mag der Spielaufbau noch überschaubar sein, so dauert das Aussuchen der je 7 Anschaffungs- und Ausbildungskarten im Draftingmodus mitunter 15-20 Minuten. Es kommt eben ganz darauf an, mit wem man spielt, und wie gut die Karten bereits geläufig sind. Und selbst nach Spielstart kann es dann ab der Hälfte des Spiels mitunter zu einer heftigen Grübelei ausarten. Aber wenn man solche Herausforderungen liebt, dann macht es dennoch einen riesigen Spaß!

* Auf den Spuren von Marco Polo

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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 31.05.19 von Familienvater - Ein Würfelspiel, bei dem man auch aus einem "schlechten" Würfelwurf noch was brauchbares machen kann! Das hört sich perfekt an - und ist es in vielen Fällen auch. Die Überlegung(en), wann man welche Aktionen macht, in der Hoffnung, daß die Gegner einem nicht zuvorkommen, sind spannend und herausfordernd. Und wenn man in die mißliche Lage gerät, daß man eine bereits besetzte Aktion ebenfalls nutzen will, so ärgert man sich schon mal über eine hohe Würfelaugenzahl, da damit eine Menge Geld für das Bezahlen drauf geht - sofern man es überhaupt besitzt. Denn schließlich ist das Geld knapp und wird "auch" für das Umherreisen benötigt, welches nötig ist, um viele Punkte machen zu können. Störend ist für mich hauptsächlich, daß einzelne Charaktere zu schwach sind, so daß sie leider nie gespielt werden. Denn grundsätzlich ist die Idee, mit den unterschiedlichen Fähigkeiten für jeden einzelnen Spieler hervorragend, nur die Umsetzung ist dann leider nicht so gut gelungen. Aber zum Glück kann man sich zu Beginn des Spieles einen für sich passenden Charakter aus einer begrenzten Anzahl aussuchen. Da ist meist etwas passendes dabei. :-) Und mit den vom Verlag angebotenen zusätzlichen Mini-Erweiterungen ("Die neuen Charaktere" und "Die Geheimwege des Marco Polo") wird einem lange nicht langweilig.

* Die Tavernen im Tiefen Thal

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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 05.05.19 von Familienvater - Meines Erachtens ist es ein thematisch sehr gut umgesetztes Spiel. Die Idee mit den aufeinander aufbauenden Modulen war für mich neu und ungewöhnlich. Es hat letztendlich jedoch Spaß gemacht, wie man so Schritt für Schritt an die Endstufe des Spiels herangeführt wird, in der man dann die komplette Spieltiefe erleben darf. Doch durch das mögliche Downgrading kann man auch wieder neue Spieler gewinnen. Im Spiel selbst läßt das Würfeldrafting einen immer wieder auf die Bierdeckel der Mitspieler schielen, was dann übrig bleiben könnte. Und daß die erworbenen Karten gleich auf den Nachziehstapel kommen, bringt einen ein ums andere Mal ins Grübeln, wann man sich sein Kartendeck mit den wertvollen Adeligen "zumüllt". Da dürfen es dann pro Spielzug gerne auch schon mal mehrere sein. Taktisch empfinde ich das alles als sehr reizvoll. Ein weiterer Pluspunkt ist, daß es fast keinen Unterschied macht, ob man in einer 2er-, 3er- oder 4er-Besetzung spielt. Es erhöht sich lediglich die Downtime mit steigender Spieleranzahl, aber das Spielgefühl bleibt dasselbe.

* Great Western Trail

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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 06.03.19 von Familienvater - Ein sehr gutes Spiel, das immer wieder gerne auf den Tisch gibt. Natürlich ist das Verbessern der eigenen Rinderherde wichtig, aber dennoch gibt es auch andere Taktiken, die zum Sieg führen können. All das zu Entdecken und immer wieder die eigene Strategie zu überdenken macht richtig viel Spaß! Und daß erst zum Schluß sämtliche Punkte zusammengezählt werden kann dann doch für die ein oder andere Überraschung in der Gewinnerreihenfolge sorgen.

* Great Western Trail: Rails to the North

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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 06.03.19 von Familienvater - Wow! Eine überragende Erweiterung zu einem ohnehin großartigen Spiel! Natürlich muß man sich dessen bewußt sein, daß sich mit dieser Erweiterung die Spielzeit von "Great Western Trail" nochmals verlängert. Aber wenn man bereit ist, sich darauf einzulassen, dann erwartet einen ein stundenlanger Spielspaß! Die neuen Möglichkeiten mit den Zweigstellen lassen einen nicht mehr daran verzweifeln, daß es um die Qualität der eigenen Herde nicht ganz so gut bestellt ist. Nun kann man sich seine Punkte auch woanders holen. Und selbst wer viele tolle Rinderkarten in seinem Deck hat wird sich extrem schwer tun, den Sieg zu holen, wenn er die Zweigstellen komplett außer acht läßt. Dafür ist die adaptierte "normale" Auslieferleiste bei gleichwertigen Gegnern zu schwach. Es gilt also, seine Strategie recht weit zu streuen, was zwar Kopfarbeit erfordert, aber einen über Stunden fesselt! Und daß hierbei die thematische Tiefe erhalten bleibt, begeistert mich!

* Imperial Settlers: Nachbarschaftshilfe

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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 09.02.19 von Familienvater - Die Möglichkeit, mit offenen Produktionsorten nun auch von den Gebäuden des Gegners mit profitieren zu können, wertet das Grundspiel in punkto Interaktion auf. Ansonsten sind die neuen Gebäudekarten solide gemacht und bringen eine willkommene Abwechslung in das Grundspiel rein.

* Isle of Skye: Druiden

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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 01.02.19 von Familienvater - Die perfekte Erweiterung zum Grundspiel. Die neuen Regeln sind schnell erklärt und können auch von Spielern schnell verstanden werden, welche das Grundspiel lediglich einige wenige Mal gespielt haben. Die zweite Kaufphase mit den neuen Plättchen fügt sich harmonisch in das Geschehen ein, und so kann man quasi immer in den Genuß neuer Plättchen kommen; auch wenn man beim ersten Mal leer ausgegangen ist. Die neuen Steintafeln fügen ein sehr gutes taktisches Element hinzu (Sondereffekte bis zum Spielschluß nutzen), mit denen man seine Mitspieler ggf. etwas ärgern kann. Wie sich das Grundspiel mit beiden Erweiterungen gemeinsam ("Wanderer" und "Druiden") spielt, habe ich noch nicht ausprobiert.

* Isle of Skye: Vom Häuptling zum König

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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 01.02.19 von Familienvater - Ein nach wie vor geniales Spiel, welches immer wieder gerne auf den Tisch kommt. Mit neuen Mitspielern anfangs nur das Grundspiel. Und wenn es diese dann nach "mehr" verlangt, dann auch mit einer Erweiterung, wobei ich für die "Wenig"-Spieler die Druiden-Erweiterung empfehle.

* Klong! / Clank!

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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 03.03.19 von Familienvater - Ein echt geniales Spiel! Hatte ich nach der ersten Partie noch den Eindruck, daß der Startspieler sehr stark im Vorteil ist, so konnte ich in der zweiten Partie beweisen, daß es mir als vierter Starter möglich gewesen ist, sich einen sehr starken 2. Platz zu erarbeiten - und mit ein bißchen Glück (eine Runde eher wieder aus dem Verließ draußen zu sein) wäre sogar der Sieg drin gewesen. Natürlich drängt sich ein Vergleich mit "Dominion" auf. Doch wo "Dominion" zum Teil zu abstrakt ist (da man nur Karten herunterspielt), hat man hier das Gefühl wirklich direkt in das Thema abzutauchen. Das fesselt und macht riesigen Spaß! Warum das Spiel erst ab 14 Jahren sein soll erschließt sich mir nicht ganz. Man kann es auch sehr gut mit jüngeren geübten (!!!) Kindern spielen. Klar sind da die Monster-Karten dabei, aber als so schrecklich empfinde ich die nun auch wieder nicht. Da gibt es andere Spiele mit ganz anderen Karten ... Ein deutlicher Kritikpunkt ist die monströse Schachtel. Warum müssen die Ausmaße bei diesem Spiel nun wieder um ein paar Zentimeter in die Breite und in der Höhe nach oben gehen? Vor allem, da es vollkommen unnötig ist! Das Spiel läßt sich aus meiner Sicht wesentlich kompakter verpacken! Aber anscheinend muß ja irgendwie der hohe Verkaufspreis gerechtfertigt werden ...

* Agricola: Familienspiel

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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 27.04.19 von Familienvater - Da ich für das Kennerspiel einen zusätzlichen günstigen Rohstoffvorrat (insbesondere für Getreide und Schafe) benötigte, kam mir dieses Spiel gerade recht. Und nachdem nicht jeder gleich Zeit und Lust für das Kennerspiel hat, probierten wir die Familienversion auch gleich aus. Das Regelheft hat zwar dieselbe Aufmachung wie das neue Kennerspiel, ist aber nicht ganz so gut durchdacht und strukturiert. Es wird zwar immer mal wieder angeschnitten, für was es Punkte gibt, doch die Zusammenfassung am Ende des Regelheftes ist diesbezüglich unvollständig bzw. ungenau. Und für jemanden, der das Kennerspiel nicht kennen sollte, mag der Spielplan, der komplett ohne Ortsbeschreibungen auskommt, zu nüchtern sein. Auch das Zusammenpuzzeln des eigenen Bauernhofes ist gewöhungsbedürftig und ist "verschiebegefährdet". Beim Spiel selber muß man sich dann etwas umstellen: Jedes Tier einen Punkt (egal welche Art und Anzahl), jedes Getreide auf dem Acker einen Punkt, keine Steine, kein Gemüse und keine Karten mehr - nur um die wichtigsten Änderungen zu nennen. Letztendlich hält das Spiel dennoch zum Großteil das, was es verspricht: Es ist ein Familienspiel, welches in 60 bis 90 Minuten (inkl. Auf- und Abbau) gespielt werden kann. Und da man nur noch über die Bettelmarken Minuspunkte bekommen kann, wurden zur leichteren Spielbarkeit auch etliche mögliche Frustrationserlebnisse für jüngere Mitspieler abgebaut. Es liegen alle Planungsmöglichkeiten auf dem Tisch, es kommen keine Überraschungen mehr, und dennoch gibt es unterschiedliche Strategien, wie man das Spiel gut meistern kann. Und sollte es einem dann nach der x-ten Partie zu langweilig werden, ja dann gibt es schließlich noch das Kennerspiel, mit all seinen Raffinessen. Es führt einem nach einer gewissen Zeit quasi wie von selbst dahin. :-)

* Agricola: X-Deck

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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 09.02.19 von Familienvater - Eine Erweiterung der etwas anderen Art zu Agricola. Es gibt hier einen Alien-Kartenstapel mit 24 Karten. Dieser wird erst aktiv, wenn die Aliens gelandet sind. Dies passiert, wenn die erste Aktionskarte "Steinbruch" aufgedeckt wird. Jedes Mal, wenn ein Spieler dann diesen Ort nutzt, wird die oberste Karte aufgedeckt und ausgeführt. Da es fünf unterschiedliche Kartentypen gibt, kann es sein, daß entweder nur der aktive oder eben auch alle Spieler betroffen sind. Für alle, die auf absolute Planbarkeit bei Agricola stehen, ist dieses Deck eher weniger geeignet, da durch den verdeckten Kartenstapel und den teils starken Auswirkungen der Karten die eigene Strategie mächtig über den Haufen geworfen werden kann. Allen anderen kann man dieses Deck jedoch sehr empfehlen. Man sollte diese Erweiterung auch im Sinne der Anleitung mit "Augenzwinkern" spielen, da es nur dann so richtig Spaß macht. Die Gestaltung der Karten mit den Anleihen aus diversen Sci-Fi-Filmen und -Serien ist hervorragend gelungen, was dann auch noch eine zusätzliche Lachsalve mit ins Spiel hineinbringt. Bei der Spielbarkeit tendiere ich zu einer 4,5 (runde hier aber auf 5,0 auf), da bei einer ungünstigen ersten Alien-Karte die Mangelwirtschaft nochmals stark verschärft werden kann. Dafür macht im Spiel zu zweit der Replikator um so mehr Spaß, da man dann die Möglichkeit hat, teilweise Rohstoffe im Überfluß zu generieren.

* Ganz schön clever

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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 30.05.19 von Familienvater - Ein echt gutes Würfelspiel, welches mich anfangs total gepackt hat. Und auch nach einigen Monaten spiele ich es nach wie vor gerne immer mal wieder zur Abwechslung und ziehe es Spielen wie "Quixx" deutlich vor. Denn auch wenn man gewisse Grundtaktiken kennt, die zum Sieg führen könnten, so heißt es noch lange nicht, daß die Würfel und die Gegner einem wohl gesonnen sind. Da hilft es manchmal rechtzeitig umzudisponieren. Im Solospiel empfinde ich den Glücksfaktor um einiges höher als im Spiel zu zweit bis viert, was aber meist nicht so gravierend störend ist. Denn schließlich kann man sich schnell bei einer neuen Partie ein weiteres Mal daran versuchen.

* Imperial Settlers

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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 09.02.19 von Familienvater - Ein Deck-Aufbauspiel, das Spaß machen kann, wenn die eigenen Karten einigermaßen gut zusammen passen. Die Herausforderung ist dann eher, nicht zu vergessen, wo man über welche ausliegende Karte noch zusätzlich Punkte und/oder Rohstoffe einheimsen kann, sobald man neue Gebäude baut. Da kann man bei einer recht großen Spielerauslage schon mal den Überblick verlieren, was dann eben mitunter spielentscheidend ist. In die Regeln für die Solo-Variante muß man sich erstmal etwas hineindenken, und letztendlich muß man im Solo-Spiel taktisch dann auch anders spielen, um gewinnen zu können. Das Punktetableau mit den Punkteanzeigern in einer (meines Erachtens) unterirdischen Aufmachung ist für mich der größte Kritikpunkt. Da sind mir von der Handhabung einfach Holzsteine wesentlich lieber als so billige Papp-Marker. Im Spiel zu zweit spielen sich die ersten zwei/drei Runden sehr flüssig, erst dann wird es manchmal zäh, da aufgrund der vielfältigen Aktionsmöglichkeiten die eigene Strategie gut bedacht werden will. Aufgrund dessen habe ich es bisher auch nie zu dritt oder viert gespielt.

* Isle of Skye: Wanderer

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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 01.02.19 von Familienvater - Die Wanderer-Erweiterung hat es in sich. Aus dem flüssigen Grundspiel wurde nun eine taktische Kopfnuss gemacht. Im Laufe des Spiels kann es zu längeren Grübelphasen kommen. Wenn man sich darauf einstellt, ist das kein Problem. Die Möglichkeit, neue Straßen bauen zu können, ist einerseits genial, andererseits leidet dann das grafische Gesamtbild. Für alle, denen das Grundspiel taktisch zu seicht war, ist diese Erweiterung ein "Muß". Alle anderen sollten zur Druiden-Erweiterung greifen, wenn sie dem Grundspiel mehr Würze verleihen wollen.

* Jäger + Späher

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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 21.05.19 von Familienvater - Ein richtig gutes 2-Personen-Spiel. Allerdings sollten beide Spieler ungefähr auf Augenhöhe sein. Neulinge gehen gegen Erfahrene gnadenlos unter. Da hilft auch das beste Glück beim Jagen oder Erforschen der Wildnis nichts. Dafür spielt es sich dann aber auch angenehm flott (45 min - 60 min), wenn beide ihre Entscheidungen aufgrund der jeweiligen Erfahrung ohne langes Grübeln treffen können. Die Überlebenskampf-Variante ist ein gelungener Kniff, um einen noch größeren Rohstoffmangel zu suggerieren, ohne daß man andere Karten verwenden muß. Punktabzug gibt es für die teils verwirrende Spielregel. Eine deutlich striktere Trennung zwischen Einsteiger- und Normalspiel wäre dringend vonnöten gewesen.

* Nusfjord

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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 01.06.19 von Familienvater - Vorab: Nusfjord ist "erst" mein drittes Rosenberg-Spiel, mit dem ich mich intensiver beschäftige. Von daher bin ich vemutlich auch begeisterungsfähiger. Mir gefällt dieses Spiel außerordentlich gut. Es hat zwar einen Hauch von Agricola, spielt sich dann aber doch wieder anders. Das Thema "Fischfang" wird meiner Meinung nach sehr gut wiedergegeben. Die Idee mit den Anteilsscheinen sagt mir sehr zu, genauso der Mechanismus, mit dem die Fische verteilt werden müssen. Die ausliegenden Gebäude sind von der Menge her optimal (nicht zu viel, nicht zu wenig) - man hat somit gleich Möglichkeiten für eine Ersatzstrategie, sollte einem das gewünschte Objekt vor der Nase weggeschnappt werden. Und die Möglichkeiten, die man mit dem Aufforsten, Durchforsten und Abholzen hat, kann man durchaus clever zum eigenen Vorteil nutzen. Den von anderen kritisierten Startspielervorteil konnte ich bisher nicht so extrem ausmachen. Diese Angelegenheit finde ich mit der gegenläufigen Wahl des Startspielers pro Runde sehr gut gelöst. Leider gibt es für mich aber auch ein paar Kritikpunkte, die einzeln betrachtet nicht so schlimm sind, aber in der Summe dann doch das Spielerlebnis ein wenig trüben: 1.) In der Regel gibt es mind. zwei Punkte, die unklar sind bzw. leicht mißverständlich sind. Eine etwas klarere Spielanleitung wäre hilfreich gewesen. 2.) Die viel zu kleinen 1er-Gold-Marker und Rundenanzeigerplättchen, auf denen das Startspielerschiff platziert wird. 3.) Das winzige Wort "oder" und die leicht aufgedruckte Klammer auf dem Schoner bzgl. der Baukosten kann man nur allzu leicht übersehen. 4.) Die Holzscheiben, welche die Arbeiter darstellen sollen, empfinde ich als lieblos. Warum wurden nicht die modellierten Holzfiguren vom überarbeiteten Agricola wiederverwendet? Der Verlag ist doch derselbe! 5.) So toll die Gebäudeauswahl ist, so eintönig ist die Auswahl der Ältesten. Da gibt es überhaupt keine Abwechslung. 6.) Die Unterscheidung der einzelnen Decks nur anhand des aufgedruckten Fischsymbols auf der Rückseite der Karten stellt für Laien eine gewisse Herausforderung dar. Vor allem da in der Regel dann z. B. lediglich vom "Hering-Deck" gesprochen wird. Glücklicherweise kann man sich auf der Vorderseite an den Nummern der Gebäudekarten (100er-, 200er- und 300er-Bereich) orientieren. Unterm Strich bleibt dennoch ein Spiel, was sich zügig auf- und abbauen läßt, in ca. 75-90 Minuten (3er- und 4er-Besetzung) genügend Spannung und Spaß als Einsteiger-Kennerspiel bietet und mit einem äußerst umfangreichen Glossar zu den einzelnen Ältesten- und Gebäudekarten punktet.

* Pfeffersäcke

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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 12.05.19 von Familienvater - Auch 21 Jahre später hat das Spiel seine Daseinsberechtigung. Es gilt die richtige Mischung aus "Geld verdienen" und "Einfluß erweitern" zu finden und gleichzeitig einen guten Überblick über den gesamten Spielplan zu behalten, damit man gebietsmäßig nicht eingezwängt wird. Klar, manchmal wird da durchaus gegrübelt - aber das ist im Vergleich zu aktuell(er)en Spielen eher wenig. Als weiteren Vorteil empfinde ich es auch, daß der Auf- und Abbau ziemlich schnell vonstatten geht und man dennoch ein Spiel vor sich auf dem Tisch liegen hat, bei welchem man sich seine taktischen Schritte ziemlich genau überlegen muß.

* Tumult Royal

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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 07.02.19 von Familienvater - Lustiges Familienspiel, dessen Thema man nicht allzu ernst nehmen sollte. Der beste Lerneffekt ist hierbei, daß der gierigste Spieler gnadenlos bestraft wird. Und das kann dann eben auf Dauer nicht gut gehen, so daß man sich als Wiederholungstäter zwangsläufig auf dem letzten Platz wiederfindet. Ob man letztendlich auch wirklich gewinnt, hängt zwar ein wenig davon ab, daß man zur richtigen Zeit (in der entsprechenden Runde) das "Glück" der Königswürde erlangt, was aber dem Spiel keinen großen Abbruch tut. Und selbst das läßt sich taktisch etwas beeinflussen. Man wandelt eben stetig auf dem schmalen Grat zwischen zuviel Gier und zuviel Vorsicht. Die kleinen Statuen sind eher für Kinderhände gemacht, als für Erwachsene. Am Merkwürdigsten war allerdings, daß bei unserer Spielausgabe die Sanduhr statt der anvisierten 20 sec geschlagene 44 sec benötigt, bis der Sand durchgelaufen ist. Zum Reinkommen in das Spiel ist das zwar super, daß man mehr als doppelt soviel Zeit hat. Aber nach ein paar Partien hat man entweder die Wahl, daß man diesen Umstand entweder als taktische Variante hinnimmt oder auf eine Timer-App beim Smartphone ausweicht.

* Chill & Chili

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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 01.02.19 von Familienvater - Ein Spiel für zwischendurch, wenn man mal keine Zeit oder Lust auf ein abendfüllendes Strategiespiel hat. Die angegebene Spieldauer mit ca. 30 Minuten ist realistisch. Es hat, besonders für Kinder, ein ansprechendes Design. Die Regeln sind relativ schnell erklärt. Ferner eignet es sich gut als Einstiegsspiel, wenn man seine Mitspieler später einmal an komplexere Spiele heranführen will. Sehr gut empfinde ich die doppelseitigen Chips (Wasser/Geld), bei denen man sich bei jeder neuen Entnahme aus dem Teich oder dem Brunnen für alle jeweiligen Chips für eine Seite entscheiden muß. Leider kann es sehr leicht im Eifer des Gefechts passieren, daß es vergessen wird, daß immer zu Beginn eines Zuges eines neuen Spielers ein ausliegender Chip in den Teich geworfen werden muß. Das kann dann sehr schnell zu Spielverzerrungen bzgl. der Anzahl der Chips im Teich (und damit der Möglichkeit, sich neue Plättchen zu beschaffen) und dann auch der Anzahl der noch zu spielenden Runden führen. Einen Wiederspielreiz löst dieses Spiel meist erst nach mindestens einer Woche aus. Dafür ist es dann doch etwas zu banal.

* Cubo

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Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 05.05.19 von Familienvater - Nettes feines Würfelspiel für zwischendurch, wenn man mal nicht soviel Zeit hat. Ob man gleich beim ersten Mal einen punkteträchtigen Cubo bauen kann ist natürlich schon sehr vom Glück abhängig. Zu zweit merkt man ein stärkeres spielerisches Ungleichgewicht am schnellsten und zu dritt ist derjenige der glücklichere, der sich allein auf eine Farbe konzentrieren konnte. Von daher ist es am Besten nur für vier Spieler geeignet. Der Wiederspielreiz ist über mehrere Wochen verteilt schon recht hoch, allerdings reichen uns dann zwei Partien pro Tag auch schon wieder vollkommen.