Rezension/Kritik - Online seit 02.09.2007. Dieser Artikel wurde 4874 mal aufgerufen.

Ladybohn

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Autor: Uwe Rosenberg
Illustration: Marcel-André Casasola Merkle
Verlag: AMIGO
Rezension: Günter Berberich
Spieler: 3 - 5
Dauer: 60 Minuten
Alter: ab 12 Jahren
Jahr: 2007, 2017
Bewertung: 4,0 4,0 H@LL9000
5,0 5,0 Leser
Ranking: Platz 2461
Ladybohn
Ladybohn
Erweiterungen/Hauptspiel:Bohnanza Fan Edition

Spielziel

Mit Ladybohn erscheint eine neue, eigenständige Variante der schier unendlichen "Bohnenreihe". Im Vergleich zum Grundspiel muss nun verstärkt auf das Bohnometer geachtet werden! Im Jahre 2002 erschien Ladybohn erstmals bei Lookout Games. Diese Idee wurde nun 2007 von Amigo wieder aufgenommen und überarbeitet. Einige Neuerungen der ersten Variante wurden verworfen. Dies betrifft die "Schminkbohne", das "Quotenfeld" und die ausliegenden Kartenfächer.

Ablauf

Neuerungen: Die jeweiligen Bohnensorten unterteilen sich jetzt in männliche, weibliche und Babybohnen. Das weibliche Bohnometer (die Anzeige, wieviel eine Bohnensorte beim Verkauf bringt) ist gegenüber dem männlichen Gegenpart verbessert, die Babybohnen haben gar kein Bohnometer. Beim Handeln darf immer nur gesagt werden, welche Bohnensorte gehandelt werden soll, niemals aber ob es sich bei den Handkarten um männliche, weibliche oder Babybohnen handelt. Wer von einem Mitspieler eine Babybohne erhält, muss diese sofort auf ein bestehendes Bohnenfeld der gleichen Sorte legen. Bei mehreren Karten der gleichen Sorte kann man sich aussuchen, welche Karte man zuerst anbaut. Für jedes Baby, dass auf ein Feld gelegt wird, darf eine auf dem Feld angebaute Lady innerhalb des Feldes um zwei Positionen nach oben verschoben werden.

Ernte: Für die Bohnentaler werden als Ertragsgrundlage immer die zuletzt gelegten Bohnenkarten des geernteten Feldes verwendet. Ist bei der Ernte die oberste Karte eine Babybohne, bekommt der Spieler für seine Ernte keine Bohnentaler.

Fazit

Diese kleinen Änderungen bringen auf jeden Fall mehr Abwechslung ins Spiel. In unseren Spielrunden wurde nach kurzer Zeit das Anlegen eines Babys mit Kindergeschrei begleitet und der Spitzname "Bohnentussi" ließ auch nicht lange auf sich warten. Die Ladybohn-Variante spielt sich taktischer, da man nun im Hinterkopf haben sollte, welcher Kartentyp schon aus dem Spiel bzw. noch im Spiel ist. Auf der anderen Seite wirkte sich die Babybohne als "Ärgerfaktor" in unseren Spielerunden bisher gar nicht aus. Aber vielleicht spielen wir einfach nur zu brav ...

Da die neuen Regeln schnell in Fleisch und Blut übergehen und für den bekennenden "Bohnenjunkie" sowieso kein Problem darstellen, kann ich hier eine uneingeschränkte Kaufempfehlung aussprechen. Ob hinter jeder erfolgreichen Bohne eine starke Bohnenlady steht, muss sowieso jeder für sich entscheiden ;-)

Rezension Günter Berberich

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H@LL9000-Bewertungen

H@LL9000 Wertung Ladybohn: 4,0 4,0, 2 Bewertung(en)

Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz Kommentar
Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 28.08.07 von Günter Berberich
Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz Kommentar
Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 24.08.07 von Michael Andersch - Im Grunde witzige Erweiterung, aber genau wie bei Siedler und Carcassonne gilt auch hier für mich: Irgendwann ist's genug mit den Erweiterungen. Lieber spiele ich etwas komplett neues.

Leserbewertungen

Leserwertung Ladybohn: 5,0 5.0, 1 Bewertung(en)

Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz Kommentar
Aufmachung Spielbarkeit Interaktion Einfluss Spielreiz 12.07.08 von Daniel Noé - Da es sich hier um keine Erweiterung, sondern um ein Stand-Alone-Spiel handelt, welches völlig neue Aspekte ins gängige Bonanza bringt für mich mittlerweile fast dem Ur-Bohnanza vorzuziehen. Babys unterschieben beim Tausch und starke Frauenbohnen erhöhen das Risiko beim Tausch und ihr Einsatz erfordert hohes Geschick. Für mich die beste Idee bisher das Bohnanza-Universium zu erweitern, sogar so gut, dass man das Urspiel eigentlich nicht mehr braucht...

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